Digitale Literatur- und Kulturwissenschaften

Forschungsbereich III

Die Projekte, die im Forschungsbereich III „Digitale Literatur- und Kulturwissenschaften” versammelt sind, befassen sich mit der Digitalisierung, Modellierung, Erschließung, Analyse und Publikation von Forschungsgegenständen, die für die Literatur- und Kulturwissenschaften in einem weiten Sinne relevant sind.

Die relevanten Forschungsgegenstände können textueller und nicht-textueller Art sein und reichen von den Beständen historischer Bibliotheken des Mittelalters und der frühen Neuzeit über literarische Texte aus der deutschen und französischen Literaturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, Glasbildserien und historische Apparate der Projektionskunst im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert oder historische und moderne Weinetiketten aus der Moselregion bis hin zum französischen Populärroman der Gegenwart.

In diesem Forschungsbereich spielen u.a. die folgenden Methoden und Verfahren eine Rolle: Korpusaufbau, Datenmodellierung, die Erschließung mit Metadaten, Verknüpfung mit Normdaten, Modellierung als Linked Open Data, linguistische Annotation, Analyse von Stil, Semantik oder Layout und einige mehr. All diese Methoden und Verfahren erweitern, verändern und vertiefen die forschende Auseinandersetzung mit den Gegenständen, insbesondere mit folgenden Schwerpunkten:

Digitale Literaturwissenschaften / Computational Literary Studies

Ein wichtiger Baustein in diesem Arbeitsbereich ist das Verbundvorhaben „Mining and Modeling Text”, das ein Profilbereich der Universität Trier in der Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz (2019-2023) ist.

Kulturerbe sichern und erforschen – Cultural Heritage

Ein Beispiel für Projekte aus diesem Bereich ist „Weinetiketten im Wandel“, mit dem wir unsere jahrelange Erfahrung mit der Digitalisierung und Erforschung des Kulturerbes im Rahmen der CHeST-Initiative der Universität Trier fortsetzen.

Manuskripte und historische Buchbestände

Insbesondere im Bereich der Historical Manuscript and Book Studies arbeiten wir an der Erforschung von Überlieferungsträgern (Manuskripte, historischen Buchbestände etc.) und ihrer Produktionskontexte (Kodikologie) oder digitalen Rekonstruktionen.