Virtuelles Skriptorium St. Matthias

Digitalisierung und virtuelle Rekonstruktion der mittelalterlichen Bibliothek

St. Matthias Trier Skriptorium

Projektleitung: Prof. Dr. Andrea Rapp  (Technische Universität Darmstadt – Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft (linglit)) · Technische Universität Darmstadt – Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft (linglit) · Prof. Dr. Claudine Moulin  (Universität Trier - Germanistik (Ältere deutsche Philologie)) · Universität Trier - Trier Center for Digital Humanities (TCDH) · Prof. apl. Dr. Michael Embach  (Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Schatzkammer Trier) · Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Schatzkammer Trier

Projektbeteiligte: Technische Universität Darmstadt – Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft (linglit) · Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Schatzkammer Trier · Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier · Benediktinerabtei St. Matthias

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit: -

Ansprechpartner (TCDH): Prof. Dr. Claudine Moulin; Dr. Thomas Burch

Forschungsbereich(e): Softwaresysteme und Forschungsinfrastrukturen, Digitale Literatur- und Kulturwissenschaften, Digitale Edition und Lexikographie

Schlagworte: Handschriften, virtuelle Rekonstruktion von dislozierten Beständen

Technologie:

Projektseite: St. Matthias Trier virtuelles Skriptorium

Im Rahmen eines gemeinsam mit der Stadtbibliothek Trier konzipierten Projekts wurde der mittelalterliche Bestand der Bibliothek St.Matthias rekonstruiert. Über 400 Handschriften Mattheiser Provenienz – darunter die berühmte „Trierer Apokalypse“ und Handschriften Hildegards von Bingen – wurden digitalisiert.

Die Benediktinerabtei St. Matthias (St. Eucharius) in Trier gehörte im Mittelalter zu den bedeutendsten Benediktinerabteien auf deutschem Boden. Ihre Ursprünge reichen zurück in vorbenediktinische Zeit. Mitte des 5. Jahrhunderts wurde auf einem antiken Gräberfeld im Süden von Trier eine Cömiterialkirche errichtet. Die damit verbundene Klerikergemeinschaft, die seit dem Ende des 10. Jahrhunderts unter der Regel des Hl. Benedikt lebt, besteht seitdem in einer nahezu lückenlosen Kontinuität bis heute fort. Bibliothek und Skriptorium des Konvents ermöglichen in exemplarischer Weise die Rekonstruktion des geistigen Lebens einer Gemeinschaft, die als Zentrum und Impulsgeber für die Kultur des mitteleuropäischen Raumes von kaum zu überschätzender Bedeutung war.

Alle Digitalisate wurden in die Datenbank „Manuscripta mediaevalia“ überführt und sind damit dezentral und auch kostenfrei virtuell verfügbar sein. Außerdem wurden die Scans mit den vorhandenen Handschriftenbeschreibungen verbunden. Durch eine solche Verknüpfung von Originaldokument und Sekundärinformationen ist eine umfassende wissenschaftliche Nutzung der Bestände problemlos möglich.

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