Das war die Digital Humanities Konferenz 2026 in Südkorea
Zeit für einen Rückblick
11.09.2026 | Allgemein, Events
Trotz schwülwarmer Hitze hatte das Trierer Team eine aufregende Konferenzwoche vom 27.-31. Juli 2026 in Daejeon (Südkorea). Eröffnet wurde die Digital Humanities Conference 2026 mit der Keynote „Teaching AI, Training Ourselves" von Prof. Kim Hyeon, die daran erinnerte, welche Rolle die Erfüllung durch Erkenntnis und durch Lernen für den Menschen im Zeitalter von KI hat.
Nach zwei intensiven Workshop Tagen, in denen unter anderem Pipelines zur Generierung von TEI/XML mit LLMs und Tools zu Data Stories mit Wissensgraphen vorgestellt wurden, starteten die eigentlichen Konferenztage mit Vorträgen. Während dieser Tage fand auch die Mini-Conference über das Projekt Playing Heaven statt (krankheitsbedingt leider ohne den geplanten Beitrag von Christof Schöch) und die Mini-Conference Digital and/or Comparative Literary Studies Today, die Christof Schöch mit organisiert hatte.
Der erste Trierer Vortrag am Mittwoch war ‘Who Voiced the Poems? A Large-Scale Analysis of Poetic Insertions in Chinese Vernacular Fiction’ von
Keli Du (Trier Center for Digital Humanities) und Rongqian Ma (Indiana University Bloomington).
In der Postersession wurde das Poster ‘Crowdsourcing the Digital Humanities, or: Join us in making the global DH community visible around the globe!’ (Trier Center for Digital Humanities) vorgestellt und diskutiert.
Am Freitag trug das Projektteam ‚Beyond Words‘ zu einer Studie zu distinktiven Merkmalen von übersetzten und nicht übersetzten Korpora französischer Kriminalromane der Reihe Le Masque 1950-1999 vor.
Während der Closing Ceremony stellte Christof Schöch als Co-Chair des Programmkomitees für die Digital Humanities Conference 2027 (DH2027) in Galway, Irland, einige geplante Änderungen bei den Einreichungsformaten und dem Einreichungsprozess vor.
Im Vorfeld der Konferenz war ein Teil des Teams bereits zu Gast in Seongnam zum Workshop Knowledge Graphs of Literary Crossings an der Academy of Korean Studies (AKS).

Die Zeit in Südkorea war geprägt von intensivem kulturellen, wissenschaftlichen und persönlichen Austausch. Voller neuer Eindrücke, Kontakte und Inspirationen kehren wir nach Trier zurück und freuen uns bereits über einen Gegenbesuch der koreanischen Projektpartner im Oktober 2026 am Trier Center for Digital Humanities und auf die nächste DH-Konferenz in Galway 2027.