2024
28.10.2024 | Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- | Web
Das Wissen der Welt erweitern
Unter der Federführung des Trier Center for Digital Humanities (TCDH) sind an dem Verbund „LODinG“ Forschende aus sechs verschiedenen Fächern beteiligt.
Suchmaschinen sind auf vernetzte Daten angewiesen. Aber auch für die Forschung bieten sie ein enormes Potenzial. Ein neuer Verbund der Universität Trier hat ein ehrgeiziges Ziel.
07.08.2024 | SWR Kultur | Radiobeitrag
Dr. Joëlle Weis im Interview mit SWR Kultur
„Lesen Frauen anders? Forschende vergleichen die Bibliotheken von Fürstinnen im 18. Jahrhundert”
Über ganz Deutschland verstreut gibt es Bestände ehemaliger Fürstinnen-Bibliotheken. Diese Bestände zu sichten, digital zu verknüpfen und damit der Öffentlichkeit näherzubringen, haben sich Forscher und Forscherinnen eines Projekts der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel und des Trier Centers for Digital Humanities zur Aufgabe gemacht.
29.07.2024 | Universität Trier | Web
Was lasen deutsche Fürstinnen im 18. Jahrhundert?
Ein neues Langfristvorhaben zu Fürstinnenbibliotheken des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum wurde von der DFG bewilligt.
Welche Bücher besaßen Fürstinnen im deutschsprachigen Raum im 18. Jahrhundert? Was las man besonders gerne? Wie dokumentierten und rezipierten die Frauen ihre Lektüre? Gemeinsam mit der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel wird das Trier Center for Digital Humanities diesen Fragen in den kommenden zwölf Jahren in einem Forschungsprojekt nachgehen.
28.06.2024 | Wikimedia Tech News | Web
Wikimedia Deutschland interviewt ‘Mining and Modeling Text’
Christos Varvantakis (Wikimedia Deutschland) hat mit dem Trierer Projektteam für die Wikimedia Tech News ein Interview über die Projektarbeit in ‘Mining and Modeling Text’ (TCDH) geführt. Das Projekt nutzt die von Wikimedia Deutschland veröffentliche Software Wikibase zur Erstellung eines Wissensgraphen zur französischen Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts.
Im Interview geht es um Themen wie Interoperabilität oder Multilingualität von Daten und um Herausforderungen und Erfolge bei der Implementierung einer eigenen Wikibase-Instanz. Außerdem beleuchten sie die Rolle von Wikibase in den Digital Humanities und die Vorteile von Linked Open Data für ähnliche Projekte.
Das Interview ist am 28. Juni 2024 auf dem Wikimedia Tech News Blog erschienen.
25.02.2024 | RaDiHum20 | Video / Audio, Radiobeitrag
DHd2023: Reflexionen mit RaDiHum20
In der letzten Folge der Rekapitulation vergangener DHd-Konferenzen nimmt RaDiHum20 die Hörer:innen mit auf eine Rückschau der DHd2023, einer Konferenz, die an zwei Standorten stattfand – Belval für Workshops und Trier für Vorträge . Unsere Gäste sind Estelle Bunout und Joëlle Weis, zwei zentrale Mitglieder des Organisationsteams dieser Veranstaltung.
Estelle und Joëlle sprechen offen über die Herausforderungen und Erfolge der Organisation, von der gelungenen Zusammenarbeit und Kommunikation bis hin zu den komplexen Anforderungen einer hybriden Gesamt-Veranstaltung. Trotz anfänglicher Zweifel von außen, ob eine solche Konferenz realisierbar wäre, hat das Team eine inklusive und weitreichende Veranstaltung auf die Beine gestellt, die es Interessierten (zeit- und) ortsunabhängig ermöglichte, dabei zu sein.
2023
20.06.2023 | RaDiHum20 | Video / Audio, Radiobeitrag
RaDiHum20 lässt gemeinsam mit Joëlle Weis die DHd2023-Konferenz Revue passieren
In dieser Folge führen die Moderator:innen von RaDiHum20 ein Gespräch mit Joëlle Weis, bei dem es um die DHd-Konferenz 2023, die Jahreskonferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum, geht. In entspannter Atmosphäre blicken sie gemeinsam auf die Konferenz zurück und lassen noch einmal ihre Highlights, die größten Herausforderungen im Konferenzalltag und ihre zentralen Lernerfahrungen Revue passieren.
15.05.2023 | Digitale Wissenschaft | Web, Radiobeitrag
Digitale Wissenschaft-Podcast auf der DHd2023
„DHd2023-Special! Wie machen wir die Digital Humanities grüner?”
Der Digitale Wissenschaft-Podcast wurde von der Arbeitsgemeinschaft „Greening DH” eingeladen, bei ihrer Podiumsdiskussion auf der DHd2023 dabei zu sein.
25.03.2023 | 5vier.de | Web
Rechnungen aus dem Mittelalter – Forschung an Luxemburger Kontenbüchern
Linguistinnen und Linguisten der Universität Trier waren, in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg und dem Stadtarchiv Luxemburg, an einer kritischen Edition der Kontenbücher der Stadt Luxemburg aus den Jahren 1388 bis 1500 beteiligt. Durch diese Forschung konnten tiefere Einblicke in die Verwaltung des Luxemburgs im Mittelalter gewonnen werden.
In einem nächsten Schritt wird das Material für eine digitale Edition vorbereitet, die neben der Präsentation der Originaldokumente und deren Edition auch vielfältige Recherchemöglichkeiten bieten soll. An dem geplanten Kooperationsvorhaben wird neben Universität und Stadtarchiv Luxemburg auch das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) beteiligt sein, das international einer der besten Partner für den Bereich der digitalen Edition historischer Quellen darstellt.
15.03.2023 | Universität Trier | Web
Auf dem Campus dreht sich alles um digitale Geisteswissenschaften
Gemeinsam mit dem Campus Belval in Luxemburg ist die Universität Trier aktuell Veranstaltungsort des größten Treffens deutschsprachiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Digital Humanities. „Wir wollen mit der Universität Luxemburg ein Zeichen für die grenzübergreifende Forschung in der Großregion setzen“, sagt Joëlle Weis, Koordinatorin für die Tagung am Standort Trier. Das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) organisiert die Konferenz gemeinsam mit dem Center for Contemporary and Digital History (C²DH) der Universität Luxemburg. Auch davon unabhängig kooperieren die beiden Einrichtungen bei verschiedenen Projekten.
Passend zu einer Tagung in zwei Ländern ist da auch das Thema „Open Humanities, Open Culture“, mit dem die Tagung überschrieben ist. Beispielsweise geht es um den offenen Zugang zu Daten und wie „Open Access“ auch in der Lehre vermittelt werden kann. Aber auch die Einbindung von interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird diskutiert. „Beim Thema Open Culture sprechen wir unter anderem über Diversität. Auch kleinere Einrichtungen mit begrenzten Ressourcen sollten die Möglichkeit haben, in den Digital Humanities mitzuwirken“, erklärt Koordinatorin Weis.
13.03.2023 | | Video / Audio, Radiobeitrag
RaDiHum20 präsentiert: einige Workshop der DHd2023
Heute geht sie los, die DHd2023!! Wir sind schon total eingestimmt und freuen uns schon sehr auf die Events!
Heute und morgen finden die Workshops in Belval (Luxemburg) statt, bevor es dann am Dienstag Abend per Shuttlebus nach Trier geht. Wir haben allen Organisator:innen von Workshops die Möglichkeit gegeben, uns eine kurze Beschreibung ihres Workshops zuzuschicken. Diese sechs Beiträge haben wir für euch zusammengestellt und hoffen, dass wir euch damit ein wenig die Autofahrt/Zugfahrt nach Belval versüßen können.
Für die Beiträge bedanken wir uns ganz herzlich bei:
- Manuel Hunziker, Waltraud von Pippich und Berenike Rensinghoff (Workshop 1a: 3D- und 4D-Modellierung in den Digital Humanities),
- Jonathan (Workshop 3: Algorithmen anwenden – algorithmisch denken),
- Maria Hinzmann (Workshop 7: SPARQL für (digitale) Geisteswissenschaftler:innen – Querying Wikidata und die MiMoTextBase),
- Mareike (Workshop 8: GitMA oder CATMA für Fortgeschrittene),
- Johanna Störiko (Workshop 9: Semantic Web und Linked Open Data in den Geschichtswissenschaften)
- Timo Steyer und Yuliya Fadeeva (Workshop 14: Die perfekte digitale OA-Publikation).
25.02.2023 | Kurier.at | Web
„Wie jeder Wörterbücher im Internet veröffentlichen kann”
An der Universität Trier wurde eine Anwendung entwickelt, mit der Wortsammlungen einfach online gestellt werden können.
Das durch das EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ geförderte Projekt ELEXIS hat nun verschiedene Lösungen vorgelegt, die das Digitalisieren von Wörterbüchern einfacher machen. Ein vom Trier Center for Digital Humanities (TCDH) im Rahmen des Projekts an der Universität Trier entwickeltes Tool ermöglicht es nun prinzipiell jedem und jeder, Wörterbücher im Internet zu veröffentlichen. Größeres technisches Wissen ist dafür nicht notwendig.
2022
04.11.2022 | Bergische Universität Wuppertal – Newsportal | Web
Online-Portal „Arthur Schnitzler digital“ bietet ab sofort neue Funktionen
Arthur Schnitzlers Werke und die Geschichte ihrer Entstehung für Öffentlichkeit und Forschung digital zu erschließen, ist das Ziel, das Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Online-Portal „Arthur Schnitzler digital. Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905 bis 1931)“ verfolgen. Die digitale Edition ist nun in einer neuen Version verfügbar und stellt in diesem Rahmen neue Funktionen für Nutzer*innen bereit.
Das binationale Forschungsprojekt „Arthur Schnitzler digital. Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905 bis 1931)“ wird von Wissenschaftler*innen an der Bergischen Universität Wuppertal, der University of Cambridge und dem University College London in Kooperation mit der Cambridge University Library, dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, dem Arthur-Schnitzler-Archiv-Freiburg sowie dem Trier Center for Digital Humanities durchgeführt.
26.10.2022 | Klassik.com Magazin | Web
Digitales Franz Liszt-Projekt – Schriften des Komponisten sollen über Online-Archiv zugänglich gemacht werden
Das Projekt wird von Prof. Rainer Kleinertz (Saarbrücken) gemeinsam mit Dr. Claudia Bamberg (Trier) und Prof. Dorothea Redepenning (Heidelberg) geleitet. Kleinertz gilt als einer der renommiertesten Liszt-Forscher. Das Projekt ist zunächst auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit mehr als einer halben Million Euro gefördert.
22.08.2022 | Deutschlandfunk Kultur | Radiobeitrag
„Das Bewusstsein für gefährdete Kulturgüter schärfen“
Studierende der Uni Trier dokumentieren online die weltweite Zerstörung von Kulturgut durch Kriege und Anschläge. Auch wegen der anhaltenden Konflikte rechnet die Mitinitiatorin Vivien Wolter mit einer „unendlichen Geschichte“.
Zur Website Zerstörtes Kulturgut
Foto: ©Unsplash
16.07.2022 | Deutschlandfunk Kultur | Web
Projekt der Uni Trier dokumentiert von Kriegen zerstörtes Kulturgut
Ein Projekt der Universität Trier will die Zerstörung von Kulturgut durch Kriege oder Anschläge auf einer interaktiven Internetseite sichtbar machen. Texte, Karten und Bilder informieren über Details der Zerstörung und einen möglichen Wiederaufbau, teilte die Universität mit.
15.07.2022 | lokalo.de | Web
Uni Trier: Interaktive Seite dokumentiert Zerstörung von Kulturstätten durch Krieg
Die Berichterstattung über Kriege und Konflikte ist seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wieder präsent in Deutschlands Medienlandschaft. Studentinnen und Studenten der Digital Humanities an der Universität Trier haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Zerstörung von Kulturgut durch Kriege und Konflikte sichtbar zu machen, wie die Universität mitteilt. Neben den unabsehbaren Folgen für Menschen, den humanitären Notständen und dem Verlust von essenzieller Infrastruktur sind auch die Folgen für die menschliche Kultur und Kulturgüter immens. Dabei sind Zerstörungen von Kulturgütern oft nicht nur Kollateralschäden, sondern konkrete Ziele von Terrororganisationen.
13.06.2022 | C2DH | Web
DHd 2023: Open Humanities, Open Culture
Vom 13. bis 17. März 2023 sind zwei Universitäten der Großregion, Trier und Luxemburg, gemeinsam Gastgeberinnen der größten Fachkonferenz für digitale Geisteswissenschaften, der DHd2023.
Mit dem Tagungsmotto Open Humanities, Open Culture soll diese Überzeugung für die DH-Community und auch darüber hinaus sichtbar und explizit gemacht werden. Die Offenheit berührt alle Aspekte der wissenschaftlichen Praxis, sei es im Bereich der Daten (Open Data), der Software (Open Source), der Publikationen (Open Access), der Lehrmaterialien (Open Educational Resources) oder der fachlichen Selbstdefinition und Community (“Big Tent DH”).
31.05.2022 | Journal Trier Luxemburg | Print, Web
Internationales Zentrum für Handschriftenforschung wurde in Trier gegründet
01/2022 Nr. 45 S. 19-20
20.05.2022 | lokalo.de | Web
Vergleichbar mit Wien und Paris: Gründung des Internationalen Handschriftenzentrums Trier
Am gestrigen Donnerstag fand der Festakt zur Gründung des Internationalen Zentrums für Handschriftenforschung in der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier statt. Dabei wurde nicht nur deutlich, über welch herausragende historische Buchbestände Trier verfügt, sondern auch welch große Aufgabe die Sicherung des kulturellen Erbes für die kommenden Generationen darstellt.
Von Alexander Scheidweiler
„Wir sind nicht ganz auf Augenhöhe mit Wien oder Paris, aber doch vergleichbar“, so der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe, dem der Stolz deutlich anzumerken war, beim Festakt zur Gründung des Internationalen Zentrums für Handschriftenforschung Trier (IZHT) in der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier am gestrigen Nachmittag. Und dieser Hinweis hatte einen doppelten Grund: Zum einen habe der Leiter der Wissenschaftlichen Bibliothek, Prof. Dr. Michael Embach, ihn seit Jahren auf die außergewöhnliche Qualität und den gewaltigen Umfang der Trierer Handschriftenbestände hingewiesen, so der OB, zum anderen freute Leibe sich, Dr. Johanna Rachinger, die Direktorin der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, begrüßen zu können, die als Gastrednerin den Festvortrag hielt. Tatsächlich werden von insgesamt rund 3100 Handschriften des Landes rund 1300 in Trier aufbewahrt.
19.05.2022 | Süddeutsche Zeitung | Print, Web
Zentrum zur neuen Wertschätzung alter Schriften eröffnet
Sie sind oft über 1000 Jahre alt und von höchstem Wert: die Handschriften "Codex Egberti", "Ada-Evangeliar" und "Trierer Apokalypse". Diese gehören zum reichen Mittelalter-Fundus der Stadt Trier in ihrer Wissenschaftlichen Bibliothek. Dort eröffnete die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag ein Internationales Zentrum für Handschriftenforschung, das die historische Schätze verstärkt in den Blick nehmen soll.
19.05.2022 | Pressemitteilung | Landesregierung RLP | Print, Web
Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Handschriftenzentrum in Trier als Ort der internationalen Forschung
Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat das Internationale Zentrum für Handschriftenforschung Trier (IZHT) eröffnet. „Nachdem ich 2014 bereits die Schatzkammer der Bibliothek eröffnen durfte, freue ich mich sehr, dass wir heute gemeinsam die Eröffnung des Handschriftenzentrums feiern können“, sagte die Ministerpräsidentin beim offiziellen Festakt. „Rheinland-Pfalz verfügt über ein reiches historisches und kulturelles Erbe und zeichnet sich durch seine ‚Kultur für alle‘ aus. Der Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, dieses kulturelle Erbe zu bewahren und es für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“
16.05.2022 | Universität Rostock | Print, Web
Vom Zettelkasten ins Internet und zurück: Niederdeutsch digital und vernetzt
13.05.2022 | Rathauszeitung Trier | Print, Web
Ein Handschriftenzentrum für Trier: Feierlicher Festakt zur Gründung
Die Stadt Trier besitzt in Rheinland-Pfalz mit Abstand die meisten Handschriften aus dem Mittelalter. Von den 3100 Handschriften im Land sind in allein im Trierer Stadtarchiv 1300 zu finden, hinzu kommen etwa 700 Fragmente aus dem Mittelalter sowie etwa 5000 Urkunden der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier, zurückreichend bis in das 9. Jahrhundert.
18.02.2022 | volksfreund | Web
Kulturgut Viez: Eine eigene Seite für das künftige Weltkulturerbe
Viez als Weltkulturerbe? Diese Idee unterstützen Studierende der Universität Trier mit einem Projekt. Sie machen das Getränk weltweit erlebbar.
Ziel der Seite ist es, über Viez und die damit zusammenhängenden Aspekte zu informieren und Viez-Interessierten aller Art die Möglichkeit zu bieten, das regionale Kulturgut über verschiedene Zugänge zu entdecken. Außerdem will die Gruppe auf ihren Studiengang, die Digital Humanities, aufmerksam machen. Ein noch recht junges und unbekanntes Fach, das sich insbesondere mit der digitalen Erschließung und Darstellung kultureller sowie geisteswissenschaftlicher Themen beschäftigt. Mit Hilfe der Website können Themen und Methoden des Fachs am praktischen Beispiel erfahren werden.
Foto: Projektteam Digital Viez. Lizenz CC BY Digital Viez
08.02.2022 | konzenTRiert | Universität Trier | Print, Web
„Wir haben einen Baum gepflanzt und es ist ein Wald entstanden“
Das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) ist in eine neue Entwicklungsstufe eingetreten. Die Anerkennung als zentrale wissenschaftliche Einrichtung, ein neuer Institutsname und eine runderneuerte Homepage sind markante Meilensteine dieser Etappe.
31.01.2022 | Mitteldeutscher Rundfunk | Video / Audio
Wanderausstellung zum Thema "Glück"
Im Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss Hettstedt hat sich ganz dem Thema Glück verschrieben. Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt. Tino Wiemeier hat sich die Wanderausstellung für uns angesehen.
22.01.2022 | ZEIT ONLINE | Print, Web
Erste Station für Wanderausstellung übers Glück in Hettstedt
Angelehnt an den Bergleute-Gruß „Glück auf!“ will eine Wanderausstellung zu diesem Thema mehr als ein Jahr lang durch den vom Kupferbergbau geprägten Landkreis Mansfeld-Südharz touren. Nach der digitalen Eröffnung am Samstag im Hettstedter Mansfeld-Museum kann die Schau „Glück. Vom Sammeln und Teilen“ zunächst bis 27. März in den Ausstellungsräumen im Humboldt-Schloss besichtigt werden. Bis März 2023 sollen Stationen in Sangerhausen, Allstedt, Wettelrode und Molmerswende folgen.
18.01.2022 | Universität Trier | Web
Digitale Briefedition zu dem Soziologen Ferdinand Tönnies
Bereits im Dezember 2021 fiel der Startschuss für ein am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), an der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek (SHLB) und am Trier Center for Digital Humanities (TCDH) an der Universität Trier neu bewilligtes dreijähriges Briefeditions-Projekt: das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Vorhaben „Ferdinand Tönnies-Briefe: eine digitale Edition“.
2021
29.12.2021 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Neues Kurtrierisches Jahrbuch
Der jüngst erschienene Band des Kurtrierischen Jahrbuchs enthält eine Fülle von Beiträgen zur Geschichte und Kultur des Trierer Landes. Der Reigen beginnt mit einer Darstellung der archäologischen Grabungen im westlichen Vorfeld der Trierer Liebfrauenkirche.
04.11.2021 | Universität des Saarlandes | Web
Öffentliche Online-Ringvorlesung: Geisteswissenschaften und Informatik im Dialog
Eine interdisziplinäre Ringvorlesung mit dem Titel „Geisteswissenschaften und Informatik im Dialog. Aktuelle Perspektiven der Digital Humanitities“ bietet die Fachrichtung Musikwissenschaft der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Trier Center for Digital Humanities der Universität Trier an. Die Ringvorlesung findet im laufenden Wintersemester jeweils montags von 18 bis 20 Uhr statt – und zwar online über „Zoom“. Beginn ist am 8. November 2021. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
23.07.2021 | Universität Trier | Video / Audio
Das Trierer „Wörterbuchnetz“ erklärt
Das Trierer „Wörterbuchnetz“ ist eine Onlineplattform, auf der man Zugriff auf über 30 Wörterbücher und Nachschlagewerke gleichzeitig und kostenlos hat. Komm mit auf eine digitale Reise durch die Welt der Wörter und ihre Geschichte! An ausgewählten Beispielen wird gezeigt, was digitale und miteinander vernetzte Wörterbücher alles können und inwiefern sie auch über die Fachwissenschaften hinaus spannend zu benutzen sind.
23.07.2021 | Universität Trier | Video / Audio
Goethes Schimpfwörter im 18. Jhd. – „Hundegeschwätz“ und Hate Speech
Dass Goethe keine Hunde mochte, zeigt sich auch darin, wie er das Worte „Hundegeschwätz“ benutzte. Das ist tatsächlich vergleichbar mit Hate Speech, wie wir sie heute kennen. Was aber hat es genau damit auf sich? Im Vortrag werden Goethes „Hunde“-Wörter und auch die kulturgeschichtliche Bedeutung des Hundes im 18. Jahrhundert erklärt. Dabei geht es auch um Hate Speech in den heutigen Social Media. Aufschluss gibt das Goethe-Wörterbuch, ein Teil des Trierer „Wörterbuchnetzes“.
23.07.2021 | Universität Trier | Video / Audio
Alte Weinetiketten und Weinsprache
An der Uni Trier werden Weinetiketten aus längst vergangener Zeit bis heute erforscht und gesammelt. Da darf natürlich auch der hauseigene Uni-Wein nicht fehlen. Im Vortrag werden historische Weinetiketten vorgestellt und Beispiele der Weinsprache besprochen - all das kann man auch selbst im Trierer „Wörterbuchnetz“ recherchieren.
15.07.2021 | Claudia Bamberg Twitter | Social Media
Schlegel-Update
Heute gab's wieder ein Schlegel-Update! Und damit zahlreiche Neutranskriptionen, zudem ist nun der vollständige Briefwechsel mit Germaine und Auguste de Staël ausgezeichnet online.
13.07.2021 | Claudia Bamberg Twitter | Social Media
Digitales Museumsprojekt „Skandal-KULTUR reloaded“ bei der Aventis Foundation
Wir freuen uns, mit dem digitalen Museumsprojekt „Skandal-KULTUR reloaded“ dabei zu sein, und erkunden 5 frühe Literaturskandale von Goethe bis Gutzkow.
13.07.2021 | Universität Trier | Web
TCDH wirkt mit am Aufbau der nationalen Forschungsdaten-Infrastruktur
von Peter Kuntz
Das Trier Center for Digital Humanities an der Universität Trier ist Partner im bundesweiten Konsortium „Text+“.
Nach einer Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern wird der Verbund „Text+“ im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) gefördert. „Text+“ gehören aktuell bereits mehr als 30 Partner aus Forschungs- und Gedächtniseinrichtungen an. Zu ihnen gehört das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) an der Universität Trier, das sein wissenschaftliches Knowhow in den Bereichen digitale lexikalische Ressourcen und Sammlungen einbringt.
09.07.2021 | Institut für Kommunikation und Medien | Web
NFDI Text+ wurde bewilligt
von Sybille Bartram
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat am 02.07.2021 entschieden, den Verbund „Text+“ im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zunächst für fünf Jahre durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft zu fördern.
„Text+“ hat sich zum Ziel gesetzt, text- und sprachbasierte Forschungsdaten langfristig zu erhalten und ihre breite Nutzung in der Wissenschaft zu ermöglichen.
07.07.2021 | Deutsche Nationalbibliothek | Web
Deutsche Nationalbibliothek beteiligt sich am Aufbau der Forschungsdateninfrastruktur „Text+“
Mit der Bewilligung des Verbundes „Text+“ durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz wird die Initiative für zunächst fünf Jahre durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert. Mit ihrem Engagement für „Text+“ schreibt die Deutsche Nationalbibliothek entsprechend ihrer Strategischen Prioritäten die Aktivitäten im Bereich der Digital Humanities, der digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften, fort und fördert aktiv die Vernetzung mit der Wissenschaft.
07.07.2021 | Wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Trier | Video / Audio
Vorstellung des "Trierer Fischblatts" (Inc 1291 4°) durch Maria Dötsch geb. Backes
Frau Maria Maria Dötschs (geb. Backes) Forschungen zum "Trierer Fischblatt" wurden mit dem Publikationspreis des Graduiertenzentrums der Universität Trier ausgezeichnet. In einer kurzen Präsentation (Wissenschaft in sieben Minuten) gibt sie Einblicke in ihre Forschungsarbeit.
07.07.2021 | Aventis Foundation | Web
Skandal-KULTUR reloaded. Literarische Affären interaktiv erkunden
Wie können wir heute in einem Museum Interesse für Literaturskandale früherer Jahrhunderte bei einem breiten Publikum wecken?
Die digitale Plattform Skandal-KULTUR reloaded möchte die Nutzer:innen auf interaktive Weise zu einer Beschäftigung mit fünf frühen Literaturskandalen zwischen 1774 und 1835 einladen und damit die Anfänge des heute allgegenwärtigen Kommunikationsphänomens ‚Skandal‘ beleuchten. Goethes Leiden des jungen Werthers (1774), die literarischen und theoretischen Schriften der Frühromantiker um Friedrich und August Wilhelm Schlegel, Karl Gutzkows Roman Wally, die Zweiflerin (1835), aber auch die äußerst platte antisemitische Posse Unser Verkehr(1815), die durch ihre begeisterte Aufnahme die Abgründe der vermeintlich aufgeklärten Berliner Gesellschaft zum Vorschein brachte, oder die Gegnerschaft zwischen dem homophoben Heinrich Heine und dem antisemitischen August von Platen lösten Skandale mit Themen aus, die bis heute von ihrer Aktualität und Brisanz nichts verloren haben.
05.07.2021 | Technische Universität Darmstadt | Web
Bund und Länder fördern Verbund „Text+“
Ziel ist, text- und sprachbasierte Forschungsdaten langfristig zu erhalten und ihre breite Nutzung in der Wissenschaft zu ermöglichen.
Text+ startet offiziell im Herbst 2021 nach mehrjähriger Vorbereitungszeit und wird zunächst für fünf Jahre durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.
05.07.2021 | Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste | Web
NFDIText+: Forschungsergebnisse langfristig nutzbar machen
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat Anfang Juli die Förderung von „NFDIText+“ bekannt gegeben, einem Konsortium für den Auf- und Ausbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) für textbasierte Wissenschaften. Auch die Akademie der Wissenschaften und der Künste Nordrhein-Westfalen ist. Im Interview sprechen Akademiepräsident Prof. Dr. Wolfgang Löwer und Prof. Dr. Andreas Speer von der Koordinierungsstelle für Digital Humanities über das Projekt.
02.07.2021 | Leibniz-Institut für Deutsche Sprache | Web
Sprachliches Erbe im digitalen Zeitalter erforschen – Verbund „Text+“ bewilligt
„Text+“ hat sich zum Ziel gesetzt, text- und sprachbasierte Forschungsdaten langfristig zu erhalten und ihre breite Nutzung in der Wissenschaft zu ermöglichen. Die Initiative startet somit nach mehrjähriger Vorbereitungszeit und wird zunächst für fünf Jahre durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.
02.07.2021 | Leibniz-Institut für Deutsche Sprache | Web
Sprachliches Erbe im digitalen Zeitalter erforschen
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat den Verbund „Text+“ bewilligt. „Text+“ hat sich zum Ziel gesetzt, text- und sprachbasierte Forschungsdaten langfristig zu erhalten und ihre breite Nutzung in der Wissenschaft zu ermöglichen. Die Initiative startet somit nach mehrjähriger Vorbereitungszeit und wird zunächst für fünf Jahre durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.
02.07.2021 | Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK | Web
Förderung von zehn Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beschlossen
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 2. Juli 2021 die Aufnahme von zehn Konsortien in die Bund-Länder-Förderung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beschlossen.
28.05.2021 | Technische Universität Bergakademie Freiberg | Web
Erste digitale Edition der TU Bergakademie Freiberg geht online: Briefe an Abraham Gottlob Werner
Ab heute ist die sogenannte Werner-Edition online verfügbar. Rund 700 Briefe von und an den Freiberger Gelehrten Abraham Gottlob Werner sind nun samt Informationen zum Kontext der Briefwechsel öffentlich einsehbar.
Wernerstraße, Werner-Bau und die Werner-Büste unweit des Schloßplatzes: Abraham Gottlob Werner (1749- 1817) ist in Freiberg allgegenwärtig. Die mehr als vier Jahrzehnte, die er ab 1775 in Freiberg wirkte, haben aufgrund der hohen Bedeutung dieses Gelehrten ihre Spuren hinterlassen. Diese ist insbesondere seinen Vorlesungen zur Geologie und Mineralogie, die er dadurch maßgeblich als akademische Disziplinen mitbegründete, geschuldet. Zu Lebzeiten übte Werners Lehre eine große Anziehungskraft aus: zahlreiche Söhne von Aristokraten, Bergwerks- und Gutsbesitzern, Gelehrten, leitenden Beamten und Diplomaten kamen aus ganz Europa und Übersee, um die Bergakademie zu besuchen und vor allem, um bei Werner zu hören.
13.05.2021 | DARIAH-EU | Web
A new infrastructure for the Computational Literary scholars
We are thrilled to announce that DARIAH will participate in the Computational Literary Studies Infrastructure (CLS INFRA) project, which has been granted funding from the European Commission in the framework of Horizon 2020. The project kicked off in March 2021 and will run for a total of 48 months. It aims to build a shared resource focused on high-quality data, tools and services to undertake literary studies in the digital age.
11.05.2021 | Märkische Allgemeine | Web
Digitales Fontane-Spiel: Neue spannende Online-Angebote des Potsdamer Theodor-Fontane-Archivs
Wem hat Fontane wann geschrieben? Wann ist er wohin gefahren? Das herauszufinden ist dank der digitalen Fontane-Chronik ab sofort schnell und einfach möglich.
08.05.2021 | Der Tagesspiegel | Print, Web
Der gläserne Märker
Theodor Fontanes Leben ist jetzt als digitale Chronik zu erleben, dank zweier kostenloser Online-Dienste des Potsdamer Fontane Archivs.
von Lena Schneider
Als Theodor Fontane im Januar 1895 seine Arbeit am „Stechlin“ beginnt, liegt in Berlin Schnee. Zu Jahresbeginn schreibt er Dankesbriefe für die Wünsche zum 75. Geburtstag, parallel arbeitet er an dem Gedicht „Als ich 75 wurde“ und an den autobiographischen Aufzeichnungen „Von Zwanzig bis Dreißig“. Am 12. Januar sieht Fontane im Deutschen Theater die deutsche Erstaufführung von Ibsens „Klein Eyolf“, eine, wie er findet, insgesamt „kolossale Leistung“. Danach isst man bei Fontanes im kleinen Kreis und der Hausherr trägt zum Dessert sein Gedicht „Als ich 75. wurde“ vor.
30.04.2021 | Universität Potsdam | Web
Fontanes Briefe und Chronik online – Theodor-Fontane-Archiv mit neuem digitalen Angebot
Am 29. April 2021 hat das Theodor-Fontane-Archiv zwei neue Digitale Dienste freigeschaltet. Damit baut das Potsdamer Literaturarchiv sein Online-Angebot erheblich aus. Die „Fontane Chronik digital“ versammelt Informationen zu über 20.000 Tagen im Leben Theodor Fontanes. Die „Fontane Briefdatenbank“ erschließt über 6.000 Briefe aus der Feder des berühmtesten Autors des deutschsprachigen Realismus. Beide Dienste sind künftig kostenfrei im Netz verfügbar. Mit der Veröffentlichung dieser Kulturdaten setzt das an der Universität Potsdam angesiedelte Archiv seine Digitalstrategie konsequent fort.
30.04.2021 | Anna Busch Twitter | Social Media
Unser herausforderndstes Datenprojekt bis dato ist jetzt im Netz: die „Fontane Chronik digital“
Unser herausforderndstes Datenprojekt bis dato ist jetzt im Netz: die „Fontane Chronik digital“.
Lebens- und Werkstationen Fontanes werden chonologisch verzeichnet und verknüpft.
29.04.2021 | Theodor-Fontane-Archiv | Video / Audio
Neue Digitale Dienste des Fontane-Archivs: Die „Fontane Chronik“ und die „Fontane Briefdatenbank“
Am 29.4.2021 – im Rahmen der virtuellen Veranstaltung „Neues Altes von Fontane“ – hat das Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam zwei neue Digitale Dienste freigeschaltet: Die „Fontane Chronik digital“ und die „Fontane Briefdatenbank“. In diesem Video stellen die Mitarbeiter:innen des Archivs, Anna Busch, Sabine Seifert und Peer Trilcke, die Dienste unterstützt vom Gast Roland Berbig vor.
29.04.2021 | Theodor-Fontane-Archiv | Web
Neue digitale Angebote
Am 29. April 2021 hat das Theodor-Fontane-Archiv zwei neue Digitale Dienste freigeschaltet. Damit baut das Potsdamer Literaturarchiv sein Online-Angebot erheblich aus. Die Fontane Chronik digital versammelt Informationen zu über 20.000 Tagen im Leben Theodor Fontanes. Die Fontane Briefdatenbank erschließt über 6.000 Briefe aus der Feder des berühmtesten Autors des deutschsprachigen Realismus. Beide Dienste sind künftig kostenfrei im Netz verfügbar. Mit der Veröffentlichung dieser Kulturdaten setzt das an der Universität Potsdam angesiedelte Archiv seine Digitalstrategie konsequent fort.
27.04.2021 | Deutschlandfunk I Büchermarkt mit Michael Köhler | Web, Radiobeitrag
Literatur mit künstlicher Intelligenz lesen
Büchermarkt mit Michael Köhler
Prof. Schöch wird interviewt zum Thema Thema "Computational Literary Studies" und dem dazugehörigen Projekt am TCDH.
15.04.2021 | Deutschlandfunk I Nachrichten | Web, Radiobeitrag
Literatur wird mit künstlicher Intelligenz erforscht
Wissenschaftler aus mehreren Ländern wollen Literatur mit künstlicher Intelligenz und computergestützten Methoden erforschen.
In einem neuen Projekt würden dafür Methoden entwickelt, teilte die Universität Trier mit. Der Trierer Professor für Computerlinguistik, Schöch, sagte, digitale Textsammlungen und computergestützte Methoden ermöglichten es in neuer Form, die europäische literarische Tradition über nationale und sprachliche Grenzen hinweg zu vergleichen und zu verstehen.
14.04.2021 | Universität Trier | Web
Literarische Geheimnisse mit computergestützten Methoden entschlüsseln
von Peter Kuntz
Das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) an der Universität Trier arbeitet mit zwölf anderen europäischen Institutionen in einem Forschungsprojekt zusammen.
Computational Literary Studies Infrastructure (CLS INFRA) ist eine auf vier Jahre angelegte Partnerschaft zum Aufbau einer gemeinsamen Infrastruktur von qualitativ hochwertigen Daten, Werkzeugen und Wissen, die für Literaturstudien unter Verwendung von künstlicher Intelligenz und anderen computergestützten Methoden benötigt werden. Das Projekt wird mit 5 Millionen Euro von der Europäischen Kommission gefördert.
10.04.2021 | Theodor-Fontane-Archiv Twitter | Social Media
Digitale Transformation am FontaneArchiv
Digitale Transformation am FontaneArchiv. Am 29.4. schalten wir zwei neue digitale Dienste frei: die Fontane Chronik digital und die Fontane Briefdatenbank. Stay tuned!
17.03.2021 | Technische Universität Bergakademie Freiberg | Web
Die Ordnung der Minerale: Etiketten der Oryktognostischen Sammlung von A. G. Werner werden digitalisiert
Bisher war die Oryktognostische Sammlung von Abraham Gottlob Werner (1749–1817) der TU Bergakademie Freiberg in Schubladen gesichert aufbewahrt und konnte nur auf Anfrage eingesehen werden. In Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) wurden die ersten 3.000 historischen Etiketten mit ihren Mineralen nun digitalisiert. Die Initiative erfolgte im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms (LDP) für Wissenschaft und Kultur des Freistaats Sachsen.
14.03.2021 | RaDiHum 20 | Video / Audio, Web
vDHd2021 bei RaDiHum20: In sechs Stationen rund um MiMoText: Einblicke in das Projekt „Mining and Modeling Text“
Mria Hinzmann stellt euch heute die Einreichung des von ihr koordinierten Projekts In sechs Stationen rund um MiMoText: Einblicke in das Projekt „Mining and Modeling Text“ vor. Angesiedelt ist das Projekt am Trier Center for Digital Humanities. Stattfinden wird das Super-Experiment am Mittwoch, den 24.03. Von 10-12 Uhr.
25.02.2021 | Trierische Volsfreund | Print, Web
Neue Wertschätzung für alte Schriften
Von Anne Heucher
Trier In der Trierer Schatzkammer liegen neben dem Unesco-Weltdokumentenerbe „Codex Egberti“ unermesslich wertvolle Handschriften, die vielfach älter als 1000 Jahre sind. Mit der Gründung eines Internationalen Handschriftenzentrums wollen die Verantwortlichen für mehr Wertschätzung der Originale und mehr Forschung sorgen.
19.02.2021 | RTL Reportage | Web, Radiobeitrag
Lëtzebuerger online Dictionnaire a Wörterbuchnetz
Dem Lexikograph seng Aarbecht ass et Dictionnairen auszeschaffen. Bei där Aarbecht ginn et e puer zentral Froen: Wie schafft mat engem Dictionnaire, wien ass Zilpublikum a wat soll ee kënnen domat maachen. Geet et ëm d'Orthographie, oder ëm d'Bedeitung vun de Wieder, oder soll een domat iwwersetzen? Wann all Krittär beäntwert an erfëllt ass, da suergt de Lexikograph dofir dass all Wuert an all Ausdrock deementspriechend beschriwwe gëtt. Michèle Schons?
26.01.2021 | Universität Chemnitz | Web
„Ahasver“ – ein Pilotprojekt zu einer digitalen historisch-kritischen Edition
Forschungsprojekt der Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft der TU Chemnitz und der Universität Trier zum Schriftsteller Stefan Heym geht an den Start
11.01.2021 | Rheinpfalz | Print, Web
Vor 60 Jahren erschienen: das Jahrhundertwerk „Der Grimm“
in: Rheinpfalz, Nr. 2 vom 04. Januar 2021, S. 6
„Vor 60 Jahren erschienen: das Jahrhundertwerk „Der Grimm“: Er sollte neue Maßstäbe setzen: Heute vor 60 Jahren erschien endlich „Der Grimm“. Das Wörterbuch zur Entwicklung der deutschen Sprache hatten Wilhelm und Jacob Grimm über 100 Jahre zuvor begonnen. Die berühmten Märchensammler und Sprachwissenschaftler selbst waren jedoch nur bis zum Buchstaben „F“ gekommen.
04.01.2021 | Domradio.de | Web
Wie ein Monster aus dem Märchen - Grimmsches „Deutsches Wörterbuch“ vor 60 Jahren vollendet
in: domradio.de
„Wie ein Monster aus dem Märchen - Grimmsches "Deutsches Wörterbuch“ vor 60 Jahren vollendet ": Ewig schwer und meterlang: Das „Deutsche Wörterbuch“ der Gebrüder Grimm ist ein Werk der Superlative. Rund 123 Jahre nach Beginn der Arbeit erschien vor 60 Jahren der letzte Band des Denkmals deutscher Sprache.
03.01.2021 | Saarbrücker Zeitung | Web
Zwei Brüder auf der Spur der „Rotzposaunen“ und „Froteufel“ - Grimmsches Wörterbuch vor 60 Jahren vollendet
in: Saarbrücker Zeitung Online
"Zwei Brüder auf der Spur der „Rotzposaunen“ und „Froteufel“ - Grimmsches Wörterbuch vor 60 Jahren vollendet": Bonn Ewig schwer und meterlang: Das „Deutsche Wörterbuch“ der Gebrüder Grimm ist ein Werk der Superlative. Rund 123 Jahre nach Beginn der Arbeit erschien vor 60 Jahren der letzte Band des Denkmals deutscher Sprache.
Foto: dpa/Uwe Zucchi
2020
14.12.2020 | Universität Trier | Print, Web
„Ich hatte nie einen Masterplan für Beruf und Karriere"
in: konzenTRiert 12/2020, S. 58-61.
„Ich hatte nie einen Masterplan für Beruf und Karriere“: Claudine Moulin und die historische Sprachwissenschaft haben sich gesucht und gefunden. Die Zufallskarriere der mehrfach ausgezeichneten Professorin.
14.12.2020 | Universität Trier | Print, Web
Im Netz der Daten: Informationen extrahieren und modellieren
in: konzenTRiert, 12/2020, S. 23-24.
„Im Netz der Daten: Informationen extrahieren und modellieren“: Das Trierer Grundlagenprojekt „Mining and Modeling Text“ baut ein digitales Informationsnetzwerk für die Literaturgeschichte auf und erprobt dabei Verfahren, die auch auf andere geisteswissenschaftliche Disziplinen übertragbar sind. Das Projekt bildet das Kernstück eines interdisziplinären Forschungsverbundes, der im Rahmen der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz gefördert und vom Trier Center for Digital Humanities (TCDH) koordiniert wird.
14.12.2020 | Universität Trier | Print, Web
Wenn kleine Papierstücke Weingeschichte(n) erzählen
in: konzenTRiert 12/2020, S. 25.
„Wenn kleine Papierstücke Weingeschichte(n) erzählen“: Als Gegenstand kulturwissenschaftlicher Forschung geben Weinetiketten mehr preis als Rebsorte, Lage, Jahrgang und Produzent.
09.12.2020 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz | Web
DFG bewilligt weitere Mittel für den Abschluss der Kritischen Friedrich Schlegel-Ausgabe
Private und berufliche Korrespondenz von Friedrich und Dorothea von Schlegel gibt Einblick in verschiedene Lebensperioden des Paares im gesamteuropäischen Kontext
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat für die Arbeiten am Abschluss der Kritischen Friedrich Schlegel-Ausgabe (KFSA) die Mittel für weitere 12 Monate bewilligt. Beginn der neuen Förderungsperiode ist der 1. Januar 2021. Bereits seit 2012 fördert die DFG das am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) angesiedelte Projekt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Breuer werden an der Arbeitsstelle Friedrich und Dorothea Schlegel (FDS) derzeit die verbleibenden drei Bände der Abteilung III – Briefe von und an Friedrich und Dorothea Schlegel in historisch-kritischer Edition für den Druck vorbereitet. Sie beinhalten die private und berufliche Korrespondenz des Romantiker-Ehepaares Friedrich und Dorothea von Schlegel aus den Wiener Jahren 1811 bis 1814 und 1823 bis 1829 sowie die Korrespondenz Dorotheas nach dem Tod ihres Ehemannes von 1829 bis 1839.
10.05.2020 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Warum die Trierer Handschriften europäisches Kulturerbe sind
Neuer Band mit vielen Bildern fasst Ergebnisse einer internationalen Tagung in der Stadtbibliothek über die Hofschule unter Karl dem Großen zusammen.
01.01.2020 | Der Tagesspiegel | Print, Web
Was in den 2020er Jahren an Durchbrüchen zu erwarten ist
von Ralf Nestler, Florian Schumann, Tilmann Warnecke, Christoph David Piorkowski
Von der Raumfahrt über Medizin und Klimaforschung bis zu den Digital Humanities: Was könnte in der Wissenschaft in den 2020er Jahren an Durchbrüchen kommen?
2019
03.12.2019 | Theodor-Fontane-Archiv | Web
Glückliche Rückkehr
Fast 75 Jahre lang galt es als Kriegsverlust des Theodor-Fontane-Archivs. Nun ist ein Buch aus Theodor Fontanes Nachlass im Berliner Antiquariat Carl Wegner wiederaufgetaucht und dem Fontane-Archiv übergeben worden. Mit dem Band Geschichte von Stadt und Ländchen Friesack, den Fontane für Quellenstudien nutzte, schließt sich eine weitere jener Lücken, die der Zweite Weltkrieg in die Bestände des Fontane-Archivs gerissen hat. Aus Anlass der Rückkehr und zur Intensivierung der Provenienzforschung hat das Fontane-Archiv das bisher nur als Druckausgabe vorliegende Verzeichnis seiner seit 1945 vermissten Bestände im Internet zugänglich gemacht.
15.10.2019 | Deutsches Literaturarchiv Marbach | Print, Web, Social Media
Digitale Originale 2: Kurt Gärtner
Von den Anfängen der Computerphilologie bis zum digitalen Wörterbuch der Brüder Grimm
Bereits 1974 publizierte Kurt Gärtner über die Bedeutung des Computers für die Edition altdeutscher Texte. 1998 gründete er das Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier, heute Trier Center for Digital Humanities. In seinem Vortrag wird er die Anfänge der Computerphilologie am Beispiel des ›Digitalen Grimm‹ beleuchten; es moderiert Roland S. Kamzelak. 1968 (ausgerechnet) wurde Kurt Gärtner mit einer Arbeit zu Wolfram von Eschenbach promoviert. Als Spezialist für mittelalterliche Sprache und Literatur lehrte er in Marburg und am King’s College in London, bis 2001 als Professor für Alt-Germanistik an der Universität Trier. Den Einsatz der neuen Technologien in den Projekten der deutschen Wissenschaftsakademien hat er maßgeblich mitgeprägt. Bei allem Interesse an seinem engeren Fachgebiet lag ihm schon früh daran, Texte zukunftsfähig zu machen.
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05.07.2019 | Universität Trier TCDH | Social Media
TCDH goes Dada
02.07.2019 | WILA Arbeitsmarkt-Blog | Web
Digital Humanities: „Sehr gute Berufschancen“
in: WILA Arbeitsmarkt-Blog vom 02. Juli 2019
„Digital Humanities: „Sehr gute Berufschancen““: Die Kompetenzen der Digital Humanities sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt, weiß Christof Schöch. Trotzdem wüssten viele Arbeitgeber über die Disziplin noch zu wenig.
17.06.2019 | Süddeutsche Zeitung | Print, Web
Warum ist die Kuhweide kein Paradies?
von Till Briegleb
„100 Jahre Merz“: Das Sprengel Museum in Hannover inszeniert das Werk von Kurt Schwitters als Materialschlacht in 13 Stationen. Die Ausstellung zeigt, dass seine Kunst der kreativ verweigerten Anpassung auch heute noch zur Provokation taugt
13.06.2019 | Theodor-Fontane-Archiv | Web
Fontane Blätter digital
Über 100 Hefte der wissenschaftlichen Zeitschrift sind nun frei im Netz verfügbar.
Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des internationalen Kongresses »Fontanes Medien (1819–2019)« veröffentlichen das Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam, die Theodor Fontane Gesellschaft e.V. und die Universitätsbibliothek Potsdam am 13. Juni 2019 über 100 Hefte der wissenschaftlichen Zeitschrift Fontane Blätter frei zugänglich auf dem Portal Digitales Brandenburg. Seit 2017 haben die drei Institutionen gemeinsam an der Retrodigitalisierung der Fontane Blätter gearbeitet. Dafür wurden über 10.000 Seiten der 1965 vom Theodor-Fontane-Archiv begründeten Zeitschrift durch die Universitätsbibliothek Potsdam gescannt, mit Metadaten versehen und in das Portal Digitales Brandenburg eingespeist, wo nun annähernd 1.200 wissenschaftliche Aufsätze, Editionen, Artikel, Rezensionen und Essays zu Werk, Leben und Wirken Theodor Fontanes online gelesen werden können.
03.06.2019 | NDR Kultur | Web, Radiobeitrag
100 Jahre Merz: Was hatte Kurt Schwitters im Sinn?
Das Interview führte Claudia Christophersen
Wie lässt sich eine Idee effektiv durchsetzen? Wie kann man sein Schaffen, Wirken und Werk auf einen Nenner bringen? Wie lässt sich Kunst erfinden und neugestalten? Kurt Schwitters dachte darüber nach und hatte die zündende Idee: Merz. Vier Buchstaben waren es, die zur Wortmarke und Sinnbild für vieles wurden. Das Sprengel Museum Hannover widmet sich dem 100. Geburtstag der Kunstrichtung, die Kurt Schwitters begründet hat, mit einer Ausstellung: "100 Jahre Merz. Kurt Schwitters Crossmedia". Kuratiert wird sie von Katrin Kolk und von Isabel Schulz.
01.06.2019 | BUW.OUTPUT | Print, Web
Arthur Schnitzler digital. Ein deutsch-britisches Forschungsprojekt
in: BUW.OUTPUT, Nr. 21/2019, S. 29-35
von Prof. Dr. Wolfgang Lukas und Prof. Dr. Michael Scheffel
Seit 2012 wird an der Bergischen Universität das als Langzeitforschungsvorhaben der nordrheinwestfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste geförderte Projekt einer digitalen historisch-kritischen Neuedition der ab 1905 erschienenen Werke des Wiener Autors Arthur Schnitzler (1862–1931) durchgeführt. Es handelt sich um ein binationales, deutsch-britisches Kooperationsprojekt, in dessen Rahmen wir einerseits mit fachwissenschaftlichen Partnern sowohl der Neugermanistik – an den Universitäten Cambridge und London – als auch der Informatik und Medientechnik – dem Trier Center for Digital Humanities (TCDH) –, andererseits mit Archiven zusammenarbeiten.
30.05.2019 | Hannoversche Allgemeine Zeitung HAZ | Print, Web
Sprengel Museum zeigt Ausstellung „100 Jahre Merz“
von Michael Stoeber
Er war Avantgardist und Traditionalist zugleich. Er war ein Meister der künstlerischen Collage, in der die politischen und moralischen Erschütterungen seiner Zeit sichtbar werden, und ein Meister kommerzieller Bild- und Textgestaltung. Das Sprengel Museum Hannover feiert vier Monate lang Kurt Schwitters.
27.05.2019 | Neue Presse | Print, Web
Sprengel Museum: „100 Jahre Merz“
von Lilean Buhl
Kurt Schwitters’ dadaistische Ein-Mann-Bewegung: Sprengel Museum präsentiert ab Mittwoch die crossmediale Ausstellung „100 Jahre Merz“ – die Kuratorinnen konnten die Schau zum größten Teil aus der Sammlung des Sprengel Museums bestücken.
27.05.2019 | Das Blättchen | Print, Web
100 Jahre Merz
von Manfred Orlick
Vor knapp 100 Jahren, zu Beginn des Jahres 1920, wunderten sich die Bürger von Hannover über große Plakate an den meisten Anschlagsäulen. „An Anna Blume!“ prangte darauf, dazu merkwürdige Gedichtzeilen „O du, Geliebte meiner siebenundzwanzig Sinne, ich liebe dir! Du, Deiner, Dich Dir, ich Dir, Du mir. – Wir? / Das gehört (beiläufig) nicht hierher. […]“ Die Hannoveraner standen kopfschüttelnd davor: „Der Mann ist verrückt!“
05.05.2019 | WUPPERTALER RUNDSCHAU | Print, Web
Arthur Schnitzler digital: Umzug von Wuppertal nach Cambridge
Ende April hat eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt, die Cambridge University Library, das Hosting von „Arthur Schnitzler digital. Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905 bis 1931)“ übernommen. Die Übergabe der bislang an der Bergischen Universität Wuppertal gehosteten Edition erfolgte im Rahmen einer Festveranstaltung in Cambridge, u.a. in Gegenwart von Michael Schnitzler, dem Enkel von Arthur Schnitzler.
25.04.2019 | University of Cambridge | Web
Cambridge University Library stages first public play in its 600-year history
by Stuart Roberts
Performance marked the launch of digital edition of Arthur Schnitzler's works and archive
Cambridge University Library (UL) hosted its first ever public performance on April 25 when The Great Wurstel, a one-act burlesque comedy using human marionettes by the Modernist writer Arthur Schnitzler (pictured), was performed in the Rare Books Reading Room.
18.04.2019 | Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste | Web
„Doktor Gräsler, Badearzt“: Drittes Werk von Schnitzler online gegangen
Im Rahmen des binationalen Forschungsprojekts „Arthur Schnitzler digital. Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905 bis 1931)“ ist die philologisch an der Bergischen Universität Wuppertal erarbeitete und vom Trier Center for Digital Humanities medientechnologisch aufbereitete Edition der erstmals 1917 publizierten Erzählung Doktor Gräsler, Badearzt online gegangen (www.arthur-schnitzler.de). Das deutsche, Anfang 2012 gegründete und als Forschungsvorhaben der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste im Rahmen des Akademienprogramms geförderte Teilprojekt bearbeitet die Werke ab 1914; das britische, vom Arts and Humanities Research Council (AHRC) finanzierte Teilprojekt hat Anfang 2014 seine Arbeit aufgenommen und bearbeitet Werke von 1905 bis 1913.
06.03.2019 | Theodor-Fontane-Archiv | Web
Das Archiv im Netz
Hunderte Seiten Fontane-Handschriften und das wichtigste Hilfsmittel der Fontane-Forschung sind fortan im Netz verfügbar
Mit der Veröffentlichung der vollständig neu entwickelten, um Archivportal-Funktionen erweiterten Webpräsenz hat das Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam am 7. März 2019 pünktlich zum Fontane-Jahr eine erste Phase seiner Digitalstrategie abgeschlossen. Auf dem Archivportal stellt das Theodor-Fontane-Archiv über 16.000 Datensätze zur Literatur von und über Fontane sowie mehr als 400 Seiten Fontane-Handschriften und -Dokumente – darunter ein Tagebuch, ein Haushaltsbuch der Familie Fontane und einen Teil des Manuskripts zu „Der Stechlin“ – der Forschung und der Öffentlichkeit zur Nutzung bereit.
2018
12.12.2018 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Grimm-Brüder und Digitalisierung
Das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) an der Universität Trier und das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm feiern beide ein Jubiläum – die beiden verbindet aber mehr.
Was das ist, zeigt eine neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek, die am heutigen Donnerstag, 18.15 Uhr, eröffnet wird und bis zum 3. Februar 2019 während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek zu sehen ist. Das TCDH wurde 1998 als Zentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften gegründet. Vor 180 Jahren begannen Jacob und Wilhelm Grimm mit der Ausarbeitung des Deutschen Wörterbuchs, einem der wirkungsvollsten Unternehmen der Brüder. Mit der Digitalisierung dieses Wörterbuchs begann die Geschichte des TCDH. Seither sind Wörterbuch und Zentrum eng miteinander verwoben. 26 Stationen der Ausstellung bieten Einblicke in die wechselvolle Biographie des Wörterbuchs und in die Entwicklung des TCDH.
09.12.2018 | RTR (Radiotelevisiun Svizra Rumantscha) - „Cuntrasts“ | Video / Audio, Fernsehbeitrag
„Made in China" – mit deutschen Untertiteln
Die Digitalisierung des Dicziunari Rumantsch Grischun. Wer im umfangreichsten Nachschlagewerk der rätoromanischen Sprache ein Wort sucht, der muss blättern. Das Dicziunari Rumantsch Grischun DRG gibt es nämlich nur in gedruckter Buchform. Bis heute. Ab jetzt findet man die gesuchten Worte per Mausklick. Seit dem 10.Dezember 2018 ist das DRG Online. Der Weg vom Buch in den Computer führte über China. Sechs Datentypistinnen aus Nanjing haben während neunzehn Monaten das voluminöse Werk komplett abgeschrieben. Ihre Arbeit ist die Grundlage für die Erarbeitung der digitalisierten DRG-Version. Wer sind diese Frauen und warum wird in China abgeschrieben? Die Sendung «Cuntrasts» dokumentiert den vollständigen Digitalisierungsprozess des DRG – von Graubünden bis China und zurück.
07.12.2018 | Merton | Print, Web
Data-Science trifft Schöngeist
von Marion Koch
Digitale Geisteswissenschaften: Mit Computern ganze Stapel von Gedichten und Romanen auf einmal bearbeiten und sogar Musikaufführungen interpretieren. Forschungspioniere zeigen, was möglich ist.
Christof Schöch ist Romanist und sein Alltag an der Uni sah früher so aus wie der vieler seiner Kollegen. Er setzte sich an seinen Schreibtisch, schlug seine Bücher auf und vertiefte sich in französische und spanische Geschichten und Gedichte. Auf diese Weise ging er den Texten des Schriftstellers François Bon auf den Grund und promovierte über den französischen Roman im Zeitalter der Aufklärung. Ganz traditionell. Heute ist Schöch Professor für Digital Humanities an der Universität Trier. Die Texte von Denkern und Dichtern liest er jetzt auf dem Bildschirm und erforscht sie in großer Dimension: ganze Stapel von Büchern auf einmal, zusammengefasst in digitalen Dateien – indem er Computerprogramme darüber laufen lässt.
23.11.2018 | Westdeutsche Zeitung WZ | Print, Web
Digitale Spurensuche bei Arthur Schnitzlers „Fräulein Else“
von Julia Wessel
Das erste „Stadtgespräch“ von Uni und Bühnen stellt Germanisten-Projekt vor.
09.11.2018 | SOAS University of London | Wissenschaftsfilm
The Multimedia Yasna (MUYA)
The core ritual of the Zoroastrian tradition is the Yasna. Its oldest verses date from the third millennium BCE and are conducted in languages that have been extinct for around two thousand years. To understand the meaning of the Yasna, we must not only delve through ancient manuscripts, but observe the sacred traditions that have survived by being passed down through generations.
This has formed the research focus at the heart of The Multimedia Yasna (MUYA) Project, funded by the European Research Council and hosted at the Shapoorji Pallonji Institute of Zoroastrian Studies at SOAS. A diverse team of linguists, religious scholars, IT experts and language documentarians at MUYA, together with the filmmakers at Chouette Films, have been closely examining the Yasna ritual in both its visual and written forms. The vision throughout has been to bring the ancient traditions, intricate practices, and forgotten languages of Zoroastrianism into the public eye through an in-depth exhibition for everyone to enjoy.
The experts from TCDH in Trier develop editorial tools for MUYA. The adaptation of the Online Transcription Editor (OTE) to transcribe liturgical manuscripts of the Aveesta has been completed and is now being used by the MUYA team to transcribe manuscripts.
The print publications will be published by the publisher Brill. Supported by MUYA team member Martin Sievers ( TCDH Trier), MUYA's SOAS team is going to produce camera-ready copies using the software LaTeX, which is the software used by Brill. The tools in LaTeX have been developed, including macros and a Zotero database Team members are working on their commentaries of difficult words.
09.10.2018 | Claudine Moulin Twitter | Social Media
Tagung: Die Handschriften der Hofschule Kaiser Karls des Großen
Wir freuen uns: morgen (18h00) beginnnt die Internationale Tagung "Die Handschriften der Hofschule Kaiser Karls des Großen–individuelle Gestalt & europäisches Kulturerbe"
04.09.2018 | Wochenspiegel Trier | Print, Web
Die europäische Literaturgeschichte wird neu geschrieben
Digital Humanities an Uni Trier bereiten Literatur neu auf
Prof. Dr. Christof Schöch von der Universität Trier treibt die Digitalisierung der Literaturwissenschaft voran. Er hat ein weltweites Netzwerk etabliert, in dem die europäische Literaturgeschichte neu untersucht wird, umfassender als es jemals zuvor möglich war.
07.08.2018 | Bergische Universität Wuppertal | Print, Web
Arthur Schnitzler digital: Erste Erzählung ist online gegangen
Im Rahmen des binationalen Forschungsprojekts "Arthur Schnitzler digital. Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905 bis 1931)" ist die an der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit dem Trier Center for Digital Humanities erarbeitete Edition von "Fräulein Else" online gegangen.
06.08.2018 | Annja Neumann | Twitter | Social Media
1st release of the digital edition of Arthur Schnitzler's Fräulein Else
Is it possible to decipher the genetic code of a novel? The 1st release of the #Digital #GeneticEdition of Arthur Schnitzler's Fräulein Else will go out into the world tomorrow. It'll be accessible through https://arthur-schnitzler.org. Huge congrats to colleagues in Wuppertal & Trier!
01.08.2018 | SAGW (Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften) | Print, Web
Der linguistische Detektiv vom Dicziunari Rumantsch Grischun
in Bulletin SAGW 3 | 2018 S.17-21
Das nationale Wörterbuch in Chur hütet den rätoromanischen Wortschatz, dokumentiert und engagiert sich für die kulturellen Werte – seit 1904. Chefredakteur Carli Tomaschett berichtet, wie zwei Millionen Wortzettel noch dieses Jahr online gehen.
01.08.2018 | you tube | Jan Hess | Video / Audio, Social Media
„Text Mining und Computersimulation zur Analyse autobiographischer Texte. Einflüsse auf das literarische Schaffen Klaus Manns“ (Poster 17)
Videobeitrag von Jann Hess auf der DHd 2018 zum Thema: „Text Mining und Computersimulation zur Analyse autobiographischer Texte. Einflüsse auf das literarische Schaffen Klaus Manns“ (Poster 17).
16.07.2018 | Märkische Allgemeine | Web
Fontane digital
von Mathias Richter
Literaturwissenschaftler und IT-Spezialisten werden am Donnerstag im Potsdamer Fontane-Archiv die Texte des märkischen Dichters auseinandernehmen. Hackathon nennt man so etwas in der IT-Szene. Der Leiter des Archivs, Peer Trilcke, erklärt, wie so etwas geht.
05.07.2018 | DHd Blog | Web
Zur Zukunft der Digitalen Briefedition – kooperative Lösungen im kulturwissenschaftlichen Forschungsdatenmanagement
Jochen Strobel: Akteure und Rollen
Am 27. Februar fand im Rahmen der DHd-Jahrestagung 2018 in Köln ein > Workshop zur digitalen Briefedition statt, der von Jochen Strobel (Philipps-Universität Marburg) und Thomas Bürger (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) organisiert und geleitet wurde. Die Bestandsaufnahme hat gezeigt, dass der Brief auch im Kontext digitalen Edierens kein beliebiges Format ist, sondern vielmehr die Spezifika des Briefs künftig noch viel stärker zu bedenken sind. Daher müssen eine erst langsam in die Gänge kommende kulturwissenschaftliche Briefforschung, eine möglichst flächendeckende Digitalisierung der immensen historischen Bestände und Prozesse technischer Standardisierung Hand in Hand arbeiten. Die Präsentationen der Mitwirkenden und das Stichwortprotokoll, das von der überwältigenden Resonanz der Veranstaltung zeugt, wenden sich den Fragen zu, die sich auf dem Weg zu einer neuen Definition von ‚Briefedition‘ stellen. Zur Ergebnissicherung und als Ausgangspunkt zukünftiger Diskussionen und Aktivitäten versammeln wir hier einige Materialien zu dieser Veranstaltung. (Jochen Strobel & Patrick Sahle)
06.06.2018 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Vergessene Lichtspiele
Bevor die ersten Filmstars in den 1910er Jahren in die Kinos kamen, erfreute sich das Publikum schon zwei Jahrhunderte an den Lichtspielen der Laterna magica: Sie projizierte handgemalte oder fotografische Glasbilder an die Wand, während Live-Darsteller dazu rezitierten, sangen und musizierten.
24.05.2018 | Universität Luxemburg C2DH | Web
The Historical Art of Projection
In the Hands-On History seminar on the 24th of May by Dr. Ludwig M. Vogl-Bienek and Karin Bienek from the University of Trier we were introduced to the history of the magic lantern. After a brief overview during the lecture, we got to experience a live performance of the magic lantern in our Digital History lab. We were also encouraged to experiment with some smaller but original magic lanterns.
14.05.2018 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Digital Humanities (6/6) - Wie die Nomaden in Athen entdeckt wurden
von Charlotte Schubert
13.05.2018 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Digital Humanities (5/6) - Der Teufel im Detail
von Tilman Spreckelsen
12.05.2018 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Digital Humanities (4/6): Auf der Suche nach dem verlorenen Objekt
von Magnus Klaue
Je weniger die digitale Literaturwissenschaft sich auf die Editionswissenschaft beschränkt und je stärker sie sich als Konkurrentin der Hermeneutik exponiert, desto angreifbarer werden ihre Ergebnisse. Fragwürdige Prominenz hat der von dem italienischen Literaturwissenschaftler Franco Moretti geprägte Begriff des Distant Reading erlangt; weniger bekannt, aber ebenfalls gängig ist der Terminus „scalable reading“. Beide Begriffe verstehen sich als komplementär zum Close Reading. Der hermeneutischen Versenkung in den Immanenzzusammenhang eines Werks stellen sie eine Lektürepraxis entgegen, die das Werk gleichsam von Ferne betrachtet, um textuelle, ereignisgeschichtliche und kulturelle Zusammenhänge in den Blick zu bekommen, die eine zu nahe Betrachtung notwendig ausblendet.
11.05.2018 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Digital Humanities (3/6) Im Zoo des Sozialen
von Gerald Wagner
Die Sozialwissenschaften stehen nicht nur vor der Frage, wie das Internet die Gesellschaft ändert. Die Digitalisierung ändert auch ihren eigenen Blick auf die Wirklichkeit.
10.05.2018 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Digital Humanities (2/6) - Zu viele Noten?
von Christiane Wiesenfeldt
Das kann gar nicht sein. Die musikwissenschaftliche Editionspraxis ist bestens auf die digitale Quellenforschung vorbereitet.
09.05.2018 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Digital Humanities (1/6) - Sprachwissenschaft: Altbewährtes frischgemacht
von Wolfgang Krischke
Die Linguistik ist die digitale Geisteswissenschaft par excellence. Mit verbesserten Instrumenten dringt sie heute tiefer als je zuvor in die Sprachwirklichkeit ein.
22.04.2018 | Oberhessische Presse | Web
Marburg verliert Büchner-Forschung
Die 1980 von dem Marburger Germanistik-Professor Burghard Dedner gegründete Büchner-Forschungsstelle wird von der Uni Marburg an die Frankfurter Universität umziehen.
Marburg. Die Büchner-Forschungsstelle wird spätestens in vier Jahren von der Universität Marburg nach Frankfurt umziehen. Das erläuterte Professor Burghard Dedner (75), Gründer und Leiter der Forschungsstelle auf Anfrage der OP. In Frankfurt soll die Forschungsstelle dann von Professor Roland Borgards betreut werden, der Anfang dieses Monats von der Universität Würzburg an die Universität Frankfurt gewechselt ist. Borgards ist unter anderem der Herausgeber eines Büchner-Handbuchs. Er will sich in Zukunft besonders um eine kulturhistorische und -wissenschaftliche Einordnung der Werke Büchners kümmern.
18.04.2018 | Die Tagespost | Print, Web
Spuren geistlicher Sehnsucht
Die Trierer Universität digitalisiert Heiltumsdrucke im Forschungsprojekt rheinische Wallfahrtslandschaft.
von Barbara Stühlmeyer
Wallfahrten sind in allen Religionen und Kulturen ein sichtbares Zeichen innerer Bewegung. Mit der Erfindung des Buchdrucks hinterließen die Pilger auch in den Heiltumsweisungen ihre Spuren. Um diese wichtigen und bislang weithin vernachlässigten Quellen besser zugänglich zu machen, haben Historiker der Universität Trier nun mit der Digitalisierung von Heiltumsdrucken begonnen. Im Fokus des Forschungsprojekts steht die historische rheinische Wallfahrtslandschaft.
02.03.2018 | Stadtbücherei Wittlich | Web
Buchstabe, Buchblock, Buchdeckel - Wie entstand ein Buch im Mittelalter?
Vor fünf Jahren wurden die ersten Kinder-Uni-Veranstaltungen in Wittlich dank der Kooperation der Universität Trier mit der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei aus der Taufe gehoben. Traditionell wird es auch 2018 wieder drei Veranstaltungen der Kinder-Uni Trier in Wittlich geben.
Freitag, 20.04.2018: Buchstabe, Buchblock, Buchdeckel - Wie entstand ein Buch im Mittelalter? Workshop mit Hannah Busch, Eva Bös und Sabine Philippi Stadtbücherei Wittlich, 15:30 - 18:00 Uhr; Alter: ab 8; TN: 12 Im Mittelalter war der Buchdruck noch nicht erfunden, deshalb wurden Bücher von Hand geschrieben und mit bunten Buchstaben und Bildern verziert. Fast jedes Kloster hatte dafür seine eigene Schreibwerkstatt, in der Mönche an den Büchern arbeiteten. In diesem Workshop erhalten Kinder einen Einblick in den Herstellungsprozess. Anschließend schlüpfen sie in die Rolle eines mittelalterlichen Mönches und stellen selbst ein Buch her.
2017
24.10.2017 | Bergische Universität Wuppertal | Print, Web
Arthur Schnitzler digital: Umfangreiche Erweiterung von www.arthur-schnitzler.de
Anlässlich des 86. Todestages von Arthur Schnitzler (1862-1931) am 21. Oktober wurde das Portal des im Akademienprogramm geförderten großen Langzeit-Projekts „Arthur Schnitzler digital: Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905 bis 1931)“ um etliche Rubriken und neue Inhalte im Bereich „Biobibliographika“ erweitert (http://www.arthur-schnitzler.de/biobibliographika/).
21.09.2017 | Neue Zürcher Zeitung NZZ | Print, Web
Gesichter waren seine Obsession
von Urs Hafner
Seine «Physiognomik» machte Johann Caspar Lavater zum Star. Doch sein Werk hat mehr zu bieten als eine umstrittene Pseudowissenschaft.
03.09.2017 | Focus online | Print, Web
August Wilhelm Schlegel wird neu entdeckt
Bis heute leidet der Ruf von August Wilhelm Schlegel unter den Diffamierungen seines Schülers Heinrich Heine. Zum 250. Geburtstag rückt eine Ausstellung den Universalgelehrten und Gefährten von Madame de Staël in ein neues Licht.
03.09.2017 | Deutschlandfunk | Web, Radiobeitrag
Ein Romantiker, der unromantisch wirkt
von Michaela Schmitz
Zum 250. Geburtstag August Wilhelm Schlegels erscheint Jochen Strobels neues Buch „August Wilhelm Schlegel. Romantiker und Kosmopolit“. Mit seinem Buch über den Bruder Friedrich Schlegels spricht er nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Laien an – ein breit gefächertes Porträt über einen Literaturhistoriker mit vielen Interessen.
02.09.2017 | http://rhein-main.eurokunst.com | Web
Die Neu-Entdeckung des bedeutendsten Vertreters der Romantik
Aufbruch ins romantische Universum August Wilhelm Schlegel Ausstellung vom 6. September bis 12. November 2017 Ausstellungseröffnung am Dienstag, 5. September 2017, um 19 Uhr
Mit der Jubiläumsausstellung zum 250. Geburtstag August Wilhelm Schlegels lässt das Freie Deutsche Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum vom 5. September an bis zum 12. November 2017 den Universalpoeten und bedeutendsten Vertreter der Romantik aus neuem Blickwinkel lebendig werden. Gezeigt werden – didaktisch und optisch gut aufbereitet – bislang weitgehend unbekannte Originale – Werkmanuskripte, Korrespondenzen, Stücke seiner indischen Sammlung, einen Maternkasten mit den von Schlegel eigens in Paris entwickelten Sanskrittypen, noch nie gezeigte Stücke aus Privatbesitz und vieles mehr: Sie lassen uns Schlegel neu entdecken.
31.08.2017 | Die Welt | Print, Web
Eine Ausstellung zu August Wilhelm Schlegel
August Wilhelm Schlegel (1767-1845) gilt als Universalpoet der deutschen Romantik. Zu seinem 250. Geburtstag (5. September) will eine große Ausstellung im Frankfurter Goethe-Museum den Autoren und Shakespeare-Übersetzer ins rechte Licht rücken. «Seine Bedeutung ist bis in die jüngste Zeit unterschätzt worden», sagte Kuratorin Claudia Bamberg von der Universität Marburg am Donnerstag in Frankfurt.
26.08.2017 | Tageszeitung (TAZ) | Print, Web
Spätzünder im Digitalen
von Manfred Ronzheimer
Die Geisteswissenschaften sind digitale Spätzünder. Im Unterschied zu den Naturwissenschaften und Technikdisziplinen haben die Altertumsforscher und Buchwissenschaftler die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung erst spät für sich entdeckt. Inzwischen aber ist unter dem Stichwort „Digital Humanities“ die Aufholjagd in Gang gekommen. Über die digitale Bewahrung von Kulturgütern hinaus eröffnen Digitalisierung und Big Data den Geisteswissenschaftlern sogar völlig neue Forschungsfelder, an die bisher nicht zu denken war.
03.08.2017 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz | Print, Web
Zweite Förderphase der digitalen Edition der Augsburger Baumeisterbücher bewilligt
Mittelalterliche Stadtrechnungsbücher der Reichsstadt Augsburg werden digital erfasst – DFG genehmigt weitere Fördermittel
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt der digitalen Edition der Augsburger Baumeisterbücher hat es sich zur Aufgabe gemacht, die mittelalterlichen Stadtrechnungsbücher der Reichsstadt Augsburg digital zu erfassen und online für die Allgemeinheit zugänglich zu machen. Durch die hohe Dichte der Überlieferung und die große Gleichheit der Einträge eignen sich die Baumeisterbücher in besonderem Maße dafür, um in langfristiger Perspektive aufzuzeigen, wofür die Augsburger Ratsherren Geld ausgegeben haben, unter anderem etwa für die Instandhaltung öffentlicher Bauten, Sozialausgaben und städtisches Personal.
06.07.2017 | Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz | Print, Web
Digitale Edition der ›Augsburger Baumeisterbücher‹ geht online
Seit dem 6. Februar 2017 ist die digitale Edition der Augsburger Baumeisterbücher online verfügbar. In dieser bedeutenden historischen Quelle sind sämtliche Einnahmen und Ausgaben der Reichsstadt im Zeitraum zwischen 1320 und 1800 dokumentiert.
30.05.2017 | Saarland Fernsehen 1 | Web, Fernsehbeitrag
Universität Trier: Mit der „Medulla“ wird eine herausragende Quelle der Forschung editiert
1512 war ein bedeutendes Jahr für die Stadt Trier. Am Vorabend der Reformation fand nicht nur die erste Wallfahrt zum Heiligen Rock in den Dom statt, sondern hier wurde auch einmalig in der Stadtgeschichte ein Reichstag abgehalten. Der Weihbischof und Rektor der Alten Universität Trier, Johann Enen (ca. 1480–1519), nahm diese Großereignisse zum Anlass, um die Medulla Gestorum Treverensium zu verfassen, die nun am Trier Center for Digital Humanities (TCDH) digital ediert und erschlossen wird.
30.05.2017 | DHd Blog | Web
Edition der Medulla Gestorum Treverensium – Trier Center for Digital Humanities (TCDH) beginnt mit der digitalen Erforschung rheinischer Heiltumsdrucke
1512 war ein bedeutendes Jahr für die Stadt Trier. Am Vorabend der Reformation fand nicht nur die erste Wallfahrt zum Heiligen Rock in den Dom statt, sondern hier wurde auch einmalig in der Stadtgeschichte ein Reichstag abgehalten. Der Weihbischof und Rektor der Alten Universität Trier Johann Enen (ca. 1480–1519) nahm diese Großereignisse zum Anlass, um die Medulla Gestorum Treverensium zu verfassen, die nun am TCDH digital ediert und erschlossen wird.
29.05.2017 | Westdeutsche Zeitung WZ | Print, Web
Uni-Team erforscht Schnitzlers Werk
von Anke Strotmann
Erste Ergebnisse des Projekts zum österreichischen Schriftsteller Arthur Schnitzler sollen jetzt online erscheinen.
10.04.2017 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Olevian im Original und virtuell
In der Stadtbibliothek Trier dreht sich ab sofort alles um einen Mann: Caspar Olevian. Die Ausstellung "Caspar Olevian, die Reformation und Trier", die bis zum 4. Juli im Foyer der Stadtbibliothek zu sehen ist, gibt einen vielfältigen Einblick in das Leben und Wirken des 1536 in Trier geborenen Juristen, Theologen und Reformators.
06.04.2017 | top Magazin Trier&Luxembourg | Print, Web
Das Caspar-Olevian-Portal - Trierer Reformator goes Digital
Das TOP MAGAZIN im Gespräch mit Dr. Vera Hildenbrandt vom Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier/Trier Center for Digital Humanities.
03.04.2017 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Verjagter Rebell kehrt in einer Ausstellung zurück - Als Caspar Olevian gegen die katholische Kirche predigte
von Katharina de Mos
Eine Ausstellung erinnert an Caspar Olevian. Seine Beliebtheit brachte Trier an den Rande eines Bürgerkriegs.
11.01.2017 | Universität Mainz | Web
DFG fördert Abschluss der 36-bändigen Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe am Deutschen Institut
KFSA wird ab 2020 erstmals sämtliche Primärtexte in zuverlässiger Form zusammenhängend präsentieren.
01.01.2017 | Universität Trier | Print, Web
Reformationsjubiläum: Trier Center for Digital Humanities launcht virtuelles Caspar Olevian Portal
in Unijournal 01/2017 S. 31
Anlässlich des Gedenkens an die Reformation vor 500 Jahren legt die Stadt Trier in diesem Jahr den Fokus auf den in der Moselstadt geborenen Reformator Caspar Olevian (1536 – 1587). Neben der Ausstellung „Caspar Olevian, die Reformation und Trier“, die bis zum 4. Juli 2017 in der Stadtbibliothek Trier läuft, ist in Ergänzung die Themenwebsite ü www.caspar-olevian-portal.de entstanden. Mit diesem virtuellen Museum zeigen das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) und der Masterstudiengang Digital Humanities (DH) einmal mehr die enge Anbindung zum Wissenschaftsstandort Trier. Zudem ist das Portal ein Best Practice-Beispiel dafür, wie öffentliche Kooperationsvorhaben in die Lehre an der Universität Trier integriert werden können. Um das Leben und Wirken des herausragenden Theologen Olevian zu würdigen, haben sich Caspar-Olevian-Gesellschaft, Evangelischer Kirchenkreis Trier, Stadtbibliothek Weberbach Stadtarchiv, TCDH und Wissenschaftsallianz Trier zusammengeschlossen und die Ausstellung erarbeitet.
2016
16.12.2016 | Deutsche Welle | Web, Radiobeitrag
Gott, Goethe und ein Wörterbuch
von Gero Schließ
Das Goethe Wörterbuch ist ein Mammutprojekt. Es will den gesamten Goethe-Wortschatz wie ein Lexikon erfassen. Auch nach 70 Jahren ist es noch nicht vollendet. Auf einer Veranstaltung in Berlin wurde es vorgestellt.
02.12.2016 | Deutsches Historisches Institut Paris | Web
Claudine Moulin als neues Beiratsmitglied berufen
Der Stiftungsrat der Max Weber Stiftung hat Prof. Dr. Claudine Moulin, Professorin für Ältere deutsche Philologie und Leiterin des Trier Center for Digital Humanities an der Universität Trier, in den wissenschaftlichen Beirat des DHIP berufen. Die Amtszeit beträgt vier Jahre (28.2.2017 – 27.2.2021). Damit folgt sie Prof. Dr. Martina Kessel, die im Februar 2017 als Mitglied des Beirats ausscheidet. Das DHIP dankt Frau Kessel herzlich für die jahrelange Unterstützung und wünscht Claudine Moulin viel Freude an der Zusammenarbeit.
29.11.2016 | Universität Trier | Web
Minister informierte sich über Digitalisierung
in: Campusnews Blog-Magazin der Universität Trier
Konrad Wolf war an den vorgestellten Projekten sehr interessiert
„Menschen, Medien und Kommunikation“ stellte der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf bei seiner Besuchsreise an den Universitäten und Hochschulen des Landes in den Mittelpunkt. An der Universität Trier interessierte er sich insbesondere dafür, wie Digitalisierung auf Menschen, Medien und Kommunikation wirkt. Passend dazu brachten Forscher den Minister in Kontakt mit ihren Projekten und Arbeiten, in denen sie sich mit diesem Themenspektrum wissenschaftlich befassen.
28.11.2016 | Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel | Print, Web
Annäherungen an den Rand. Zur Kulturgeschichte der Annotation
Am Montag, 28. November 2016, um 19 Uhr spricht die Germanistin Claudine Moulin im Bücherkubus des Studienzentrums der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar über Randbemerkungen und andere Gebrauchsspuren in Büchern.
Längst sind handschriftliche Eintragungen von Lesern in Büchern zum Gegenstand kulturwissenschaftlicher Forschung geworden. Denn solche Annotationen zwischen den Zeilen oder am Blattrand zählen zu den wenigen Zeugen, die über die tatsächliche Benutzung literarischer Werke Auskunft geben. Sie helfen die Frage zu beantworten, von wem, wann und wie Texte gelesen wurden, und bieten einen geradezu einmaligen Ausgangspunkt für das Verständnis der Wissensaneignung und Wissenstradierung.
08.11.2016 | Die Landesregierung Rheinland-Pfalz | Print, Web
Erfolgreiche Hochschulpolitik
Anlässlich des Jahresempfangs der Hochschulrektorenkonferenz in Mainz wies Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf die Erfolge der rheinland-pfälzischen Hochschulpolitik hin. „Es ist kein Zufall, dass das Rhein-Main-Gebiet zu den fünf führenden Wissenschaftsregionen Deutschlands gehört“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
07.11.2016 | Universität Duisburg Essen | Web
Digitalisierung der Neubearbeitung des Grimm’schen Wörterbuchs
Seit dem 1. Oktober 2016 arbeitet das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) an der Universität Trier in einem gemeinsamen Projekt mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen daran, die Neubearbeitung des Grimm’schen Wörterbuchs zur kostenfreien Nutzung im Internet zur Verfügung zu stellen.
27.10.2016 | Universität Trier | Web
Neues Projekt digitalisiert die Neubearbeitung des Grimmschen Wörterbuchs
Seit dem 1. Oktober 2016 arbeitet das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) an der Universität Trier in einem gemeinsamen Projekt mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen daran, die Neubearbeitung des Grimmschen Wörterbuchs zur kostenfreien Nutzung im Internet zur Verfügung zu stellen.
24.10.2016 | Die Landesregierung Rheinland-Pfalz | Web
Vorreiter der Digitalisierung
Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat am Montag das Kompetenzzentrum für „Digital Humanities“ an der Universität Trier besucht.
„Die Digitalisierung spielt in allen Lebensbereichen eine Rolle. Das Kompetenzzentrum etabliert Technologien aus der Informatik in den Geistes-, Kultur und Sozialwissenschaften. Es ist damit ein Musterbeispiel digitaler Vernetzung“, erklärte die Ministerpräsidentin.
10.10.2016 | Deutscher Hochschulverband | Print, Web
Überholtes Geschäftsmodell? - Bibliotheken in der digitalen Transformation
von Andreas Degkwitz
in Forschung & Lehre 09/2016 S. 770 - 772
Wissenschaftliche Bibliotheken sind Orte, an denen publizierte Forschungsergebnisse gespeichert und verfügbar sind. Was bedeutet der Wandel zu Zentren für Infor mation, Kommunikation und Medien?
01.09.2016 | Universität Trier | Web
Maschinen und Manuskripte: Neuer Themenraum im Virtuellen Museum Digital Humanities ist online
2015 war in der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars in Trier die Ausstellung „Maschinen und Manuskripte – Digitale Erschließung der Handschriften von St. Matthias“ zu sehen, die aus dem Kooperationsvorhaben eCodicology hervorgegangen ist. Nun hat das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) der Universität Trier in seinem Virtuellen Museum einen weiteren Themenraum eingerichtet, in dem die Ausstellung dauerhaft im Internet besucht werden kann.
26.08.2016 | The European Association for Digital Humanities (EADH) | Web
eCodicology
The aim of the joint project “eCodicology”, promoted by the BMBF, is the development, the testing, and the optimisation of new algorithms to automatically detect the macro- and microstructural elements of manuscript pages and embed them into the images’ metadata. These structural elements include data such as page size, print space, margin, paratext, information on type and position of graphic elements as well as the image-to-text ratio. The gathered data are statistically and qualitatively evaluated and enable the answering of questions concerning writer’s corpora, scriptoria, references to manuscripts, proveniences, the connections of dislocated manuscripts etc.
01.08.2016 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Nächtliche Geistesblitze: City Campus trifft Illuminale
Wissenschaft und Lichtkunst verbinden sich am Freitag, 30. September, wenn der City Campus auf die Illuminale trifft. 2014 lockte die Premiere rund 15 000 Besucher in den Trierer Palastgarten und auf den Kornmarkt.
01.07.2016 | Institut für Digital Humanities – Universität zu Köln / Digital Humanities Cologne | Social Media
Semantische Netzwerkanalyse – Von Inhalt und Strukturen zu Inhalt in Strukturen
von Carina Berning
Frederik Elwert vom Centrum für Religionswissenschaften (Ceres) der Uni Bochum brachte mit einem Vortrag über die Netzwerkanalyse ein weiteres Verfahren ins Gespräch, das in den Digital Humanities angewandt werden kann.
15.06.2016 | Der Tagesspiegel | Print, Web
Der digitale Geist erwacht
von Astrid Herbold
Geisteswissenschaften und Informatik rücken weltweit enger zusammen. Auch in Berlin gibt es schon enge Netzwerke, aber Studiengänge und Professuren fehlen noch.
23.05.2016 | Histrhen. Rheinische Geschichte wissenschaftlich bloggen | Web
Workshop Digitale Geisteswissenschaften
Am 29. April 2016 veranstalteten der Nordrhein-Westfälische Arbeitskreis Spätmittelalter und Frühe Neuzeit und die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn den Workshop „Digitale Geisteswissenschaften“, der sich der Vermittlung einer Auswahl aktueller Forschungsprojekte verschiedener Fachbereiche sowie essenzieller Werkzeuge der „Digital Humanities“ widmet.
19.05.2016 | DHd Blog | Web, Social Media
Edition der Randnotizen. José L. Losada Palenzuela über sein Digitalisierungsprojekt zu den Marginalien Arthur Schopenhauers
Arthur Schopenhauer (1788‒1860) ist als Philosoph ein Begriff. Weniger bekannt ist hingegen, dass er auch Übersetzer war. So übertrug er u.a. das moralische Traktat Oráculo manual y arte de prudencia des spanischen Barockschriftstellers Baltasar Gracián (1601‒1658) ins Deutsche. Durch Schopenhauers Übersetzung wurde Graciáns Werk in Deutschland wieder bekannt und so verwundert es nicht, dass viele sogar denken, Schopenhauer selbst sei der Autor des Textes gewesen. Dr. José L. Losada Palenzuela, der seit März zu Gast am Trier Center for Digital Humanities (TCDH) ist, promovierte zu Schopenhauers Übersetzung Handorakel und Kunst der Weltklugheit. Die spanische Ausgabe, die der Philosoph für seine Translation nutzte, liegt heute gespickt mit seinen Markierungen und Notizen in der Universitätsbibliothek Frankfurt. Losada möchte diese Marginalien nun in eine digitale Edition überführen. Die richtige Umgebung für dieses Ein-Mann-Vorhaben hat er hier am TCDH gefunden. Im Rahmen eines dreimonatigen DAAD-Stipendiums möchte er vom Know-how des Kompetenzzentrums vor allem auf dem Gebiet der standardisierten Auszeichnung von Texten mit XML-TEI profitieren.
07.03.2016 | Philipps-Universität Marburg | Print, Web
Briefedition bietet Modell für die Geisteswissenschaften
Die Unterbewertung eines Pioniers findet ihr Ende: Die elektronische Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels wird weiter gefördert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligte 600.000 Euro für die Fortführung des Projekts, das der Philologe Professor Dr. Jochen Strobel von der Philipps-Universität gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Dresden und Trier verfolgt. Bis zum Jahr 2019 sollen rund 5.000 Briefe vollständig ediert vorliegen, die der Frühromantiker Schlegel verfasste oder erhielt; viele davon sind bislang unveröffentlicht.
02.02.2016 | Der Tagesspiegel | Print, Web
Forschungsdaten von Akademien: Europas digitales Gedächtnis ist löchrig
von Astrid Herbold
Europas Akademien, Unis und Forschungsinstitute sammeln ihr Wissen jeweils in eigenen Datenbanken. Die angestrebte Fusion wird ein Kraftakt, für den vor allem Geisteswissenschaftler grundsätzlich umdenken müssen.
Die Forschungslandschaft in Europa kann sich wahrlich sehen lassen: Die Dichte an Hochschulen, Akademien und Institutionen ist weltweit einzigartig. Allein acht Wissenschaftsakademien wie die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) gibt es in Deutschland, europaweit sind es über 50. Die Akademien verstehen sich vor allem als Bewahrerinnen des kulturellen Erbes. Viele der dort angesiedelten geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekte widmen sich der Grundlagenforschung – wie etwa Wörterbüchern, kritischen Editionen oder Sammlungen. Die Projekte sind oft auf Jahrzehnte, manchmal sogar auf Jahrhunderte angelegt.
12.01.2016 | Universität Trier | Print, Web
Virtuelle Forschungsumgebung FuD im Regelbetrieb
Für die Forschungssoftware FuD sind neue Rahmenbedingungen geschaffen worden. Der nun vollzogene Übergang in den universitären Regelbetrieb ist deutschlandweit einzigartig für eine Software, die speziell für die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung konzipiert ist und im Rahmen von Drittmittelförderungen entwickelt wurde. Derzeit begleiten die Mitarbeiter des FuD-Teams mehr als 20 laufende Forschungsvorhaben in nahezu sämtlichen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen.
04.01.2016 | WDR 5 - ZeitZeichen | Radiobeitrag
Deutsches Wörterbuch der Brüder Grimm vollendet
von Ralph Erdenberger
Die Sammlung der deutschen Kinder- und Hausmärchen haben die Brüder Grimm unsterblich gemacht. Dabei erforderte die andere Arbeit der Philologen noch mehr Fleiß: Jacob und Wilhelm wollten ein Wörterbuch herausbringen, das in aller Gründlichkeit Herkunft und Bedeutung jedes Wortes der deutschen Sprache beschreibt.
01.01.2016 | Universität Trier | Print, Web
Kompetenzzentrum unterstützt komplizierte Editionsarbeit
in Unijournal 01/2016 S. 28 - 29
Die von ihm herausgegebene Reihe „Merz“ spiegelt die kreativen Ideen des künstlerischen Allrounders Kurt Schwitters. Wegen des eigenwilligen ästhetischen, auf den ersten Blick chaotisch wirkenden ästhetischen Konzepts scheute die Forschung bislang vor einer Edition zurück. Jetzt nimmt sich das Projekt „Kurt Schwitters’ intermediale Netzwerke der Avantgarde“ dieser Arbeit an. Einer der Kooperationspartner ist das Trier Center for Digital Humanities (TCDH).
2015
03.11.2015 | Universität Trier | Web
Ausstellung in der Bibliothek: Briefe aus dem Exil
in: Campusnews
„Nicht nur die Dichter waren im Exil […]. Auch die Briefe […], und sie teilten die absurden Schicksale jener, die ihre Heimat so sehr lieben, daß sie eher ihr Land verlassen, als im geschändeten Vaterland weiterzuleben“, so Hermann Kesten im Vorwort zu seiner Sammlung von Exilbriefen, die 1964 unter dem Titel „Deutsche Literatur im Exil“ erscheint. Eine Auswahl solcher Briefe ist jetzt in der Bibliothek der Universität Trier zu sehen. Die Ausstellung wird am 4. November eröffnet."
02.11.2015 | Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste | Print, Web
18,7 Mio. Euro für zwei neue Langzeitforschungsprojekte der Nordrhein-Westfälischen Akademie
In ihrer Sitzung am 30.10.2015 hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder die Aufnahme von neun Langzeitforschungsprojekten in das Akademienprogramm 2016 der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften beschlossen. Für die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste werden die zwei Forschungsvorhaben „Dialektatlas Mittleres Westdeutschland (DMW)“ und „Averroes (Ibn Rušd) und die arabische, hebräische und lateinische Rezeption der aristotelischen Naturphilosophie“ neu in das Akademienprogramm aufgenommen. Damit ist NRW im größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramm Deutschlands mit insgesamt 16 Vorhaben vertreten.
30.10.2015 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Zeugnisse einer bewegenden Epoche deutscher Literaturgeschichte
Wie Dichter zwischen 1933 und 1946 ihr Schicksal im Exil verarbeiteten, zeigt die Sammlung "Deutsche Literatur im Exil", die 1964 erschienen ist. Eine Auswahl solcher Briefe ist ab Mittwoch, 4. November, in der Bibliothek der Universität Trier zu sehen.
19.10.2015 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Mehr Ordnung im Datenwust
von Klara Walk
Wissenschaftler und Studenten an Universitäten befragen Haushalte, vermessen Körperzellen oder analysieren historische Schriften. Bei allem fallen Daten an. Aber wohin bloß damit?
01.09.2015 | l’Institut des sciences humaines et sociales (INSHS) | Print, Web
Humanités Numériques et expérimentations
in: la lettre de l' InSHS S. 24 -25
von Suzanne Dumouchel (Institut Historique Allemand)
La sixième journée d'études de l'Institut Historique Allemand (IHA), consacrée aux Humanités Numériques, portait sur la notion d'expérimentations, envisagée notamment par rapport aux sciences dites "dures". Les Humanités Numériques, contrairement aux simples Humanités ou Sciences Humaines, font la synthèse entre une culture traditionnelle de recherche et une approche expérimentale qui ouvre la porte à de nouveaux domaines de recherche. La conférence fut réalisée par l’IHA en coopération avec l'Institut d'Etudes Avancées de Paris (IEA de Paris, Claudine Moulin), l’Université Humboldt à Berlin, le consortium OpenEdition, et la European Science Foundation (ESF).
29.05.2015 | duz Magazin | Print, Web
Im Profil: Claudine Moulin
Sie hält an ihrer Idee einer Digitalisierung in den Geisteswissenschaften fest – und ist mittlerweile die Verbandsvorsitzende.
28.04.2015 | Universität Trier | Wissenschaftsfilm
„Die Hochschule, die Zukunft und Du!“ – Virtuelles Museum Digital Humanities
Im Masterstudiengang Digital Humanities, den das Fach Computerlinguistik und Digital Humanities in Kooperation mit dem Trier Center for Digital Humanities unter Beteiligung weiterer Fächer (Informatikwissenschaften, Germanistik, Anglistik, Phonetik, Kunstgeschichte) anbietet, wurde im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Lehre“ der Koordinationsstelle E-Learning das Projekt Lehren und Lernen im Virtuellen Museum – Digitale Geisteswissenschaften innovativ vermittelt gefördert und dieser Wissenschaftsfilm zum Projekt konnte entstehen.
13.04.2015 | Westdeutsche Zeitung WZ | Print, Web
Millionen für Uni-Projekt
von Lothar Leuschen
Professor Michael Scheffel und Wolfgang Lukas haben fünf Millionen Euro für Schnitzler-Forschu auf dem Grifflenber eingeworben.
19.03.2015 | Der Tagesspiegel | Print, Web
Digitale Nachlässe von Dichtern und Denkern: Im Netz der großen Geister
Heine, Leibniz, Fontane: Immer mehr Briefeditionen stehen online. Damit können ganze Werke neu erforscht werden - und die Netzwerke der Dichter und Denker.
05.03.2015 | Deutschlandradio Kultur - Zeitfragen | Web, Radiobeitrag
Wie die Digitalisierung die Wissenschaft verändert
Forschung und Gesellschaft (Feature)
von Christian Möller
Das Feature zur Sendung „Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft“ im Deutschlandradio Kultur widmete sich am 5. März den Digital Humanities. Autor Christian Möller stellte die Frage, wie sich Geisteswissenschaften durch digitalisierte Quellen verändern und welche Auswirkungen das auf Forschung und Lehre hat. Dabei unterhält er sich mit Digital Humanists und Kritikern der digitalen Geisteswissenschaften und macht dabei auch Station am Trier Center for Digital Humanities.
20.02.2015 | Focus | Print, Web
Der Name der Rose: Informatiker enträtseln alte Manuskripte
Informatiker und Historiker gehen gemeinsam den Geheimnissen mittelalterlicher Handschriften auf den Grund.
Zum Auftakt einer Fachkonferenz am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellte die Computerwissenschaftlerin Swati Chandna ein Software-Projekt vor, das die verborgenen Beziehungen zwischen mehreren tausend Manuskripten enthüllen will.
20.02.2015 | You tube | Virtual Research Environement | Video / Audio
Anlegen eines neuen Dokumentes in FuD
Das Video beschreibt Schritt für Schritt das Anlegen eines neuen Dokumentes in FuD. Es zeigt kurz die vielfältigen Möglichkeiten der Gestaltung der Erfassungsmasken.
19.02.2015 | Die Welt | Print, Web
Informatiker enträtseln alte Manuskripte
Informatiker und Historiker gehen gemeinsam den Geheimnissen mittelalterlicher Handschriften auf den Grund.
Zum Auftakt einer Fachkonferenz am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellte die Computerwissenschaftlerin Swati Chandna ein Software-Projekt vor, das die verborgenen Beziehungen zwischen mehreren tausend Manuskripten enthüllen will.
13.01.2015 | Universität Trier | Web
Kooperation mit Moskauer Akademie der Wissenschaften
in: Campusnews
Vereinbarung mit Institut für Systemanalyse unterzeichnet
Die Universität Trier und das Institut für Systemanalyse an der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau haben in einem Abkommen vereinbart, die bestehende Zusammenarbeit zu institutionalisieren und künftig zu erweitern. Insbesondere im Bereich der Digital Humanities sind aus der Kooperation bereits konkrete Pläne für Projekte hervorgegangen.
01.01.2015 | Universität Greifswald | Print, Web
Digital Humanities Wolfgang Koeppens Jugend als Forschungsprojekt
Von Eckhard Schumacher
Man geht anders über das Kopfsteinpflaster der Hunnenstraße in Greifswald, wenn man Wolfgang Koeppens Buch Jugend gelesen hat: „Wie arme kahle Kinderschädel ragen die Hunnenstraßensteine eng aneinander gestampft aus der Erde, naß oder trocken, warm oder kalt, ich spüre die Steine rund und hart unter den durchlaufenen Sohlen der Schuhe“, schreibt Koeppen, 1906 in Greifswald geboren, in seiner Darstellung einer Jugend im frühen zwanzigsten Jahrhundert, „es ist eine rumpelige Straße, meiner Haut preßt sie sich ein, ich bin noch nicht abgehärtet, alles liegt vor mir“. Auch den Greifswalder Dom, auf den die Hunnenstraße zuläuft, sieht man mit anderen Augen, wenn man bei Koeppen gelesen hat: „Sankt Nikolai wirft seinen schweren lutherischen Schatten in die Hunnenstraße.“
01.01.2015 | Universität Trier | Print, Web
Neue Partner in Moskau: Universität kooperiert mit Akademie der Wissenschaften
in: Unijournal 01/2015 S. 5
Die Universität Trier und das Institut für Systemanalyse an der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau haben in einem Abkommen vereinbart, die bestehende Zusammenarbeit zu institutionalisieren und künftig zu erweitern.
01.01.2015 | Universität Trier | Print, Web
Profil für die Forschungslandschaft: Die Universität in der rheinland-pfälzischen Forschungsinitiative
in: Unijournal 01/2015 S. 12 - 15
2007 hat das Land Rheinland-Pfalz die Forschungsinitiative begründet, um die Universitäten und Hochschulen des Landes in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das Programm „Wissen schafft Zukunft“ verpflichtet die geförderten Hochschulen dazu, eine Gesamtstrategie für die Entwicklung des eigenen Forschungsprofils zu entwerfen. In der aktuellen Förderperiode von 2014 bis 2016 werden an der Universität Trier fünf Zentren und Verbünde in der Forschungsinitiative gefördert. Sie sollen in ihren Forschungsgebieten und wissenschaftlichen Schwerpunkten Potenzial für nationale wie internationale Spitzenleistungen erkennen lassen und daher dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit und die internationale Wahrnehmung der Universität zu erhöhen.
2014
17.12.2014 | WDR Lokalzeit Bergisches Land | Fernsehbeitrag
Wie wird aus einem Schmierzettel Weltliteratur?
Der Fernsehbeitrag ist auf der Projektseite „Arthur Schnitzler digital“ verfügbar (Copyright: Westdeutscher Rundfunk).
03.12.2014 | Rheinische Post | Print, Web
Der Dichter der Liebe und Revolution geht online : 72 Millionen Zeichen für Heine
5.600 Bilddateien, 7.500 Digitalfotos von Originalmanuskripten, 26.500 Buchseiten mit 72 Millionen Zeichen, die Arbeitsergebnisse mehrerer Forschergenerationen und vor allem der Esprit von Deutschlands amüsantestem Klassiker - das sind die Bestandteile des Heinrich-Heine-Portals (HHP), das gemeinsam vom Heine-Institut der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Universität Trier erarbeitet wird.
01.12.2014 | bibliothekarisch.de | Web
Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender 2014
Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Zusammenstellung von mehr oder weniger bibliothekarischen Adventskalendern. Dies ist inzwischen die 6. Ausgabe dieser Liste. Wie in jedem Jahr gibt es wieder alte Bekannte und völlig neue Kalender.
19.11.2014 | Wochenspiegel Trier | Print, Web
Der Genius der Historie lebt
Eine unbeschreiblich gespannte Neugier atmosphärischer Dichte lag am Freitagabend (14. November) in der Luft des großen Lesesaals der Trierer Stadtbibliothek in der Weberbach. Nach dem feierlichen Eröffnungsakt mit informativen und wertschätzenden Reden, war es soweit: Die nun erweiterte, modernisierte Schatzkammer entriegelt in neuem Glanz ihre Tore für die Öffentlichkeit. Hinter diesen Pforten lebt der Genius der Historie in wohlbehüteten bibliophilen Handschriften, Inkunabeln und weiteren Kostbarkeiten aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit. 50 der insgesamt 100 Heiligtümer werden gebührend präsentiert. Herausragend sind unter anderem die "Coronelli-Globen", die "Trierer Gutenberg-Bibel", der "Codex Egberti", die "Trierer Apokalypse" und das "Ada-Evangeliar". Letztere drei zählen zum Weltdokumentenerbe der UNESCO.
03.11.2014 | TU Darmstadt | Print, Web
Digitalisiertes Mittelalter
in: hoch³ 5/2014 S. 24
Neues Wissen aus historischen Handschriften
Die gewaltige Menge an Informationen unseres kulturellen Erbes stellt Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler immer wieder
vor neue Herausforderungen. Am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt läuft dazu ein Projekt, gefördert vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
24.10.2014 | Bundesministerium für Bildung und Forschung: Wissenschaftsjahr 2014. Die digitale Gesellschaft. | Video / Audio, Wissenschaftsfilm
60-seconds-science-countdown. Vernetzte Korrespondenzen.
Ein Beitrag von Dr. Vera Hildenbrandt zum 60-seconds-science-countdown über das Projekt "Vernetzte Korrespondenzen".
Zum Videobeitrag (Download), Link zur Webseite „Wissenschaftsjahr 2014“
16.10.2014 | Max Weber Stiftung | Web
Porto und Papier mußte ich mir vom Munde absparen …
von Andreas Gestrich
Florida-Rolf, Viagra-Kalle oder Yacht-Hans – die Sommerlöcher der deutschen Presse werden regelmäßig mit Geschichten von angeblichen oder realen ‚Sozialbetrügern‘ gefüllt. Aber nicht erst in der Gegenwart sind öffentliche und administrative Diskussionen über Armut und Sozialhilfe von Misstrauen gekennzeichnet. Unterschwellig bestand bei „dem“ Steuerzahler immer der Verdacht, dass viele Antragsteller öffentliche Mittel unberechtigt in Anspruch nehmen. Ihnen wird unterstellt, dass sie ihren Lebensunterhalt bei ausreichender Anstrengung auch aus eigener Kraft bestreiten könnten. Der 70jährige Arbeiter Carl Balow, nach seinen eigenen Angaben gelähmt und halb blind, konnte daher im April 1889 – wenige Tage bevor der Deutsche Reichstag das Gesetz über die Rentenversicherung verabschieden sollte – nicht darauf vertrauen, dass ihm von der zuständigen Gemeinde eine Unterstützung gewährt würde. Im Sommer, so urteilte der Magistrat der brandenburgischen Gemeinde lakonisch, sei eine Unterstützung nicht notwendig.
01.10.2014 | Universität Mainz | Print, Web
›Digital Humanities Academy‹ – Digitale Geisteswissenschaften als Berufsperspektive und Karrierechancen
Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur lädt am 7. und 8. Oktober 2014 jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr zu einer ›Digital Humanities Academy‹ ein, bei der ›Digitale Geisteswissenschaften als Berufsperspektive und Karrierechance‹ vorgestellt werden. Am 7. Oktober, 15.00-17.00 Uhr findet im Rahmen der ›Digital Humanities Academy‹ der ›2. Profiltalk der Mainzer Wissenschaftsallianz‹ statt.
Die Einbeziehung digitaler Technologien, Methoden und Praktiken in die geisteswissenschaftliche Forschung erzeugt zunehmend neue Formen des wissenschaftlichen Arbeitens. Trotz des hohen Bedarfs an qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern und -innen werden die Digitalen Geisteswissenschaften momentan noch zu wenig als neues Berufsbild mit aussichtsreichen Karrierechancen begriffen. Dem will die Akademie entgegenwirken und einem jungen Publikum eine Vielzahl an Karriere- und Berufsmöglichkeiten vorstellen:
04.09.2014 | Oberhessische Presse | Print, Web
Digitale Hilfe für Romantik-Forscher
Ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Marburg, Dresden und Trier erleichtert Schlegel-Forschern mit einer digitalen Sammlung die Arbeit. Bisher unveröffentlichte Briefe des Frühromantikers August Wilhelm Schlegel liegen seit Anfang Juni in einer Online-Edition vor. Wenn diese im Jahr 2017 abgeschlossen sein wird, soll die Edition etwa 4500 Briefe von und an den Schriftsteller umfassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Gemeinschaftsprojekt unter Marburger Federführung bislang mit einer Gesamtsumme von 400000 Euro gefördert.
03.09.2014 | literaturkritik.de | Print, Web
August Wilhelm Schlegel Vorlesungen
von Stefan Knödler
Ob August Wilhelm Schlegel als Hochschullehrer wohl positiv evaluiert worden wäre? Das Ergebnis dürfte, soviel wir wissen, einigermaßen gemischt ausgefallen sein. Zumindest über seine Vorlesungen gehen die Meinungen auseinander. So notierte das „Berliner Conversations-Blatt für Poesie, Literatur und Kritik“ anlässlich des Beginns von Schlegels „Vorlesungen über Theorie und Geschichte der bildenden Künste“, die er in der Berliner Singakademie im Frühjahr 1827 gehalten hat:
Was den Inhalt dieser ersten Vorlesung betrifft, so dürfte schwerlich ein Anderer bei solcher Gelegenheit so die glückliche Mitte zwischen Gelehrsamkeit und Spekulation auf der einen Seite, und der bloßen Conversation auf der andern zu halten wissen, als Herr von Schlegel, weshalb gewiß auch den Anwesenden nichts Dunkles und Unklares selbst da, wo er von Kant und Plato sprach, geblieben ist. Was aber die Form betrifft, so bedarf es keiner weiteren Erinnerung, da er hierin von jeher und in jeder Weise, in dem kleinsten Sonett, wie in der größten akademischen Abhandlung Meister und Muster war.
Andere zeigten sich weniger begeistert, etwa Karl August Varnhagen von Ense:
Er spricht frei, ohne Heft, und in ganz guter, anmuthiger Rede, aber was er sagt, ist veraltet, flach, gering; selbst die Damen meinen, sie lernten bei ihm nichts. Seine persönlichen Eitelkeiten, Einbildungen, Prunkäußerungen u. s. w. fallen jedermann auf, werden belächelt und belacht, und nicht immer schonend. Doch hat man ihn im Ganzen gern, und thut ihm viele Ehre an.
Solchen Aussagen könnte man vor allem beim ‚späten’ Schlegel zahlreiche ganz ähnliche zur Seite stellen. (‚Spät’ ist Schlegel, obwohl er dann noch 41 Jahre lang leben wird, bereits nach seinem Weggang aus Berlin im Jahr 1804, in dem er mit Madame de Staël als Hauslehrer ihrer Kinder in die Schweiz geht.) Die berühmt-berüchtigten – und nachhaltig rufschädigenden – Invektiven Heinrich Heines gegen seinen ehemaligen Lehrer im zweiten Buch der „Romantischen Schule“ (1833–1836), wo Schlegel als „Dilettant“, als eitler Geck, der „sich selber beständig im Spiegel“ sieht, als Opportunist, als weibisch und geistlos erscheint, sind keine Einzelfälle. Zwei Dinge werden Schlegel dabei stets vorgeworfen: Er sage nichts Neues und wiederhole im Grunde das, was er zur Zeit des „Athenäums“ und der Berliner Vorlesungen bereits gesagt habe, und seine Eitelkeit mache ihn zu einer lächerlichen Figur.
30.07.2014 | Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands | Print, Web
Chancen und Nebenwirkungen: Neue und alte Formen der digitalen Alltagskommunikation in der Geschichtswissenschaft
von Johannes Paulmann
in: Geschichte digital 02/2014 S. 6 -15
01.07.2014 | Universität Trier | Print, Web
Trier Center for Digital Humanities vergibt Stipendium an Forscherin aus Princeton
in: Unijournal 03/2014 S.42-43.
Mit der Vergabe eines Postdoktorandenstipendiums an Dr. Silvia Stoyanova wird ein überaus vielfältiges Forschungsvorhaben unterstützt. Zudem wird ein Projekt gewonnen, das sich außerordentlich gut in die Schwerpunkte des seit diesem Jahr als Forschungszentrum geförderten „Kompetenzzentrums für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften | Trier Center for Digital Humanities“ einfügt.
01.07.2014 | Universität Trier | Print, Web
Augsburger Baumeisterbücher werden editiert - Trier Center for Digital Humanities an Kooperationsprojekt beteiligt
in: Unijournal 03/2014 S. 44.
Für zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen bilden städtische Rechnungsbücher die ideale Ausgangsbasis. Neben der Stadtgeschichte sind sie vor allem für sozial- und wirtschaftshistorische Fragestellungen von Bedeutung, aber auch kulturwissenschaftliche, rechtliche oder prosopografische Untersuchungen fußen auf dieser Quellengrundlage. Sie ermöglichen umfassende Einblicke in das inner- und außerstädtische Leben, Kommunikations- und Interaktionsstrukturen. Nicht zuletzt für sprachgeschichtliche wie namenkundliche Forschungen bieten die Texte eine breite Palette an Ansatzpunkten. In diesem Zusammenhang hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein auf 36 Monate angelegtes Kooperationsprojekt der Johannes Gutenberg Universität Mainz mit dem Trier Center for Digital Humanities, der Universitätsbibliothek Mainz und dem Stadtarchiv Augsburg zur Digitalisierung der Augsburger Baumeisterbücher bewilligt.
01.07.2014 | Universität Trier | Print, Web
Master in aufstrebendem Wissenschaftszweig Digital Humanities – An der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und Informatik
in Unijournal 03/2014 S. 32-33
Zum Wintersemester 2014/15 bietet das Fach Computerlinguistik und Digital Humanities zusammen mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften | Trier Center for Digital Humanities einen neuen Master of Science in „Digital Humanities“ an.
01.07.2014 | Universität Trier | Print, Web
Maschinen und Manuskripte
in Unijournal 03/2014 S. 22-23
Im Rahmen der Tagung „Möglichkeiten der automatischen Manuskriptanalyse“ kamen internationale Fachwissenschaftler an der Universität Trier zusammen, um moderne technische Möglichkeiten der Kodikologie und Paläographie zu präsentieren und diskutieren. Philipp Vanscheidt bei der Projektvorstellung von eCodicology.
27.06.2014 | Philipps-Universität Marburg | Web
Büchner satt
Der im Alter von 23 Jahren 1837 gestorbene Georg Büchner gehört heute zu den wirkungsmächtigen und weltweit am häufigsten aufgeführten Dichtern deutscher Sprache. Die Forschungsstelle Georg Büchner an der Philipps-Universität hat mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) ein Büchner-Portal fürs Internet erstellt, das einen niederschwelligen, aber wissenschaftlich fundierten Zugang zu Leben und Werk des Dichters, Politikers, Briefeschreibers, Naturwissenschaftlers und Philosophen Georg Büchner bietet. Neben zuverlässigen Lesefassungen der Texte Büchners wird dort eine Fülle von Dokumenten und Bildmaterial zu sehen sein, das sich durch eine entsprechende Verlinkung im Werkkontext Büchners erschließt.
27.06.2014 | Deutschlandfunk | Web
Büchner im Internet
Seit über drei Jahrzehnten ist man dem Jung-Genie, Revolutionär und Wissenschaftler Georg Büchner auf der Spur. Soeben hat die Forschungsstelle Georg Büchner ein neues Online-Portal freigeschaltet: buechnerportal.de. Was Internetnutzer dort finden, verrät der Leiter der Forschungsstelle, Burghard Dedner im Gespräch mit dem DLF.
23.06.2014 | Philipps-Universität Marburg | Print, Web
Im Netz der Briefe
Bisher unveröffentlichte Briefe des Frühromantikers August Wilhelm Schlegel liegen seit Anfang Juni in einer Online-Edition vor. Wenn diese im Jahr 2017 abgeschlossen sein wird, soll die Edition etwa 4.500 Briefe von und an den Schriftsteller umfassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Gemeinschaftsprojekt unter Marburger Federführung bislang mit einer Gesamtsumme von 400.000 Euro gefördert.
19.06.2014 | Stiftung Alfried Krupp Kolleg Greifswald | Print, Web
Verzettelt, verschoben, verworfen. Textgenese und Edition moderner Literatur
Die Tagung verbindet die Frage nach dem Entstehungsprozess literarischer Texte mit der Frage, welche Möglichkeiten und Probleme sich für deren Edition ergeben, wenn diese die Textgenese berücksichtigen will.
19.06.2014 | Rheinische Post | Print, Web
Informatik und Geisteswissenschaften
Die Universität Trier bietet zum kommenden Wintersemester 2014/2015 den neuen Master "Digital Humanities" an. Das Studium dauert vier Semester und ist an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Informatikwissenschaften angesiedelt.
18.06.2014 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Zwei Sprachen, zwei Fachbereiche: Neuer Uni-Studiengang
Voraussichtlich ab dem Wintersemester 2014/15 können die ersten Studierenden an der Universität Trier ein Masterstudium im Studiengang Digital Humanities aufnehmen. Das Studium vermittelt Bachelor-Absolventen Kernkompetenzen eines aufstrebenden Wissenschaftszweigs an der Schnittstelle von Informatik- und Geisteswissenschaften.
30.04.2014 | DHd digital humanities im deutschsprachigen Raum | Web
Poster Award der Jahrestagung "DHd 2014": Die Gewinner
Für den Poster-Award der Jahrestagung "DHd 2014" an der Universität Passau, 25.-28.3.2014 wurden insgesamt 103 Stimmen abgegeben. Es gab eine breite Streuung bei der Stimmverteilung, die zeigt, dass sehr viele Poster großen Anklang fanden. Der erste Preis stellte jedoch einen "echten Ausreißer" dar und ging mit großem Abstand an das Poster:
"Vernetzte Korrespondenzen: Erforschung und Visualisierung sozialer, zeitlicher, räumlicher und thematischer Netze in Briefkorpora"
Unser Glückwunsch geht an die Autoren
- Theresia Biehl (Trier Center for Digital Humanities)
- Anne Lorenz (Deutsches Literaturarchiv Marbach)
- Dierk Osierenski (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Das Gewinner-Plakat sehen Sie hier.
10.04.2014 | Bundesministerium für Bildung und Forschung - Projektgruppe Wissenschaftsjahr 2014 | Web
Wer teilte gemeinsame Freunde mit Klaus Mann?
Wie können die Geisteswissenschaften digitalisiert werden? Einen Vorschlag liefert das Projekt "Vernetze Korrespondenzen | exilnetz33", das Briefnetzwerke von Exilschriftstellern nach 1933 nachzeichnet und dabei die sozialen, zeitlichen, räumlichen und thematischen Zusammenhänge beleuchtet. Das Ergebnis sieht unseren digitalen Netzwerken heute sehr ähnlich.
04.04.2014 | Universität Trier | Web
Poster-Award für Kompetenzzentrum-Projekt
Bei der ersten internationalen Jahrestagung des Vereins „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ ist das Poster zur Präsentation des Projekts „Vernetzte Korrespondenzen - Erforschung und Visualisierung sozialer, räumlicher, zeitlicher und thematischer Netze in Briefkorpora" mit dem Poster-Award ausgezeichnet worden.
02.04.2014 | FAZ | Print, Web
Informatik als Geisteswissenschaft
Diesseits der Mode und der Polemik: Wie sieht ein Digitaler Humanist aus?
Der Selbstfindungsdiskurs der sogenannten Digital Humanities (DH) verläuft immer noch ein wenig kreisförmig, auch wenn dem längst eine vielfältige wissenschaftliche Praxis gegenübersteht. Digitale Ressourcen und Methoden gehören in den Geistes- und Sozialwissenschaften zum Forschungsalltag, die Institutionalisierung ist in vollem Gang. Vor zwei Jahren gründete sich der Verband „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“, und während niedrig der Inn und hoch der Frühling stand, veranstaltete der Verband in der vergangenen Woche in Passau seine erste Jahrestagung unter dem Titel „Digital Humanities – methodischer Brückenschlag oder ,feindliche Übernahme‘?“
25.03.2014 | Die Rheinpfalz | Print
Digitale Spurensuche im Bildungsroman
von Boris Hänssler
Charles Dickens, Emily Brontë, Thomas Hardy, Jane Austen, Walter Scott – welcher Autor hinterließ den stärksten Eindruck in der Literatur? Literaturwissenschaftler sind sich uneinig – Computer nicht. Manche Forscher in den Geisteswissenschaften setzen nicht nur deswegen bei der Beantwortung von Fragen wie dieser auf digitale Technik. Das ruft Kritiker auf den Plan.
25.02.2014 | wort.lu | Print, Web
Luxemburgisch im Internet
von Jean-Louis Scheffen
Vor 30 Jahren wurde "Lëtzebuergesch" per Gesetz zur Nationalsprache. Ein paar Tipps, wo man sich im Internet schlau über den richtigen Gebrauch des Luxemburgischen machen kann.
Die digitale Datenverarbeitung hat längst Eingang in die Sprachwissenschaften gefunden. Auch die Luxemburgistik macht sich die neuen Technologien zunutze.
Zum Beispiel bei „LexicoLux“, einem gemeinsamen Projekt der Universitäten Luxemburg und Trier. Die Datenbank soll der Erschließung und Vernetzung lexikografischen Wissens über das Luxemburgische dienen. Drei Luxemburgisch-Wörterbücher aus den Jahren 1847, 1906 und 1950-1977 sind zurzeit online verfügbar. Sie sind nicht nur unter sich verlinkt, sondern auch mit Wörterbüchern anderer Sprachen der Großregion.
21.01.2014 | academia.net | Web
Claudine Moulin erhält den Landesverdienstorden Rheinland-Pfalz
Elf verdiente Frauen und Männer, unter ihnen AcademiaNet-Wissenschaftlerin Claudine Moulin, wurden im Festsaal der Staatskanzlei von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.
Der Landesverdienstorden wurde zum 32. Mal verliehen. Um die außergewöhnlich hohen Leistungen zu betonen, ist die Zahl der lebenden Ordensträgerinnen und -träger auf 800 begrenzt.
01.01.2014 | Humboldt Kosmos | Print, Web
Rotkäppchen 2.0
von Lilo Berg
in: Humboldt Kosmos 102/2014 S. 12 - 23
Ob Märchenforschung, Linguistik oder Archäologie: Immer mehr Geisteswissenschaftler nutzen die Methoden der Digital Humanities. Das führt zu neuen Erkenntnissen, aber auch zu Widerstand.
2013
18.12.2013 | Focus online | Print, Web
Elf Frauen und Männer mit Landesverdienstorden geehrt
Für besondere Verdienste um Rheinland-Pfalz sind elf Frauen und Männer mit der höchsten Auszeichnung des Landes geehrt worden.
11.12.2013 | L.I.S.A. Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung | Video / Audio
Genius Loci - Zur Verortung geisteswissenschaftlicher Forschung im Zeitalter des Internets
Fünf Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler diskutierten anlässlich des Festakts zum 70. Geburtstag des Historikers und Präsidenten der Max Weber Stiftung Prof. Dr. Heinz Duchhardt darüber, wo geisteswissenschaftliche Forschung heute und in Zukunft stattfindet. Sind ist wissenschaftlicher Einrichtungen, wie beispielsweise die Deutschen Historischen Institute in Paris, London oder das Orient-Institut in Beirut, in denen weiterhin geforscht wird oder verlagert sich das wissenschaftliche Arbeit zunehmend ins Netz? Oder entwickeln sich ganz neue Forschungspraktiken, in denen Ortgebundenheit und Ortungebundenheit zusammengehören. Prof. Dr. Claudine Moulin, Prof. Dr. Friedericke Pannewick, Dr. Mareike König, Prof. Dr. Christoph Bode und Prof. Dr. Andreas Gestrich haben sich diesen Fragen gestellt.
04.11.2013 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) | Print, Web
EGO | Europäische Geschichte Online: Bilanz und Perspektiven
Seit 2010 ist »EGO | Europäische Geschichte Online« http://www.ieg-ego.eu) frei im Internet zugänglich. Die Publikationsplattform erschließt 500 Jahre europäischer Geschichte der Neuzeit über
Länder-, Fach- und Methodengrenzen hinweg. Die wissenschaftlich begutachteten Beiträge vernetzen Abbildungen, Quellentexte, Statistiken, animierte und interaktive Karten sowie Ton- und Filmdokumente.
01.11.2013 | academics Die Zeit | Print, Web
Was sind eigentlich Digital Humanities?
von Caroline Sporleder
Aus der zunehmenden Verfügbarkeit digitaler Daten ergeben sich für die Geisteswissenschaften viele neue Forschungsmöglichkeiten. Ob Digitalisierung, Datenaufbereitung oder deren Analyse - die Aufgabengebiete in den Digital Humanities sind vielfältig. Einblicke in eine noch junge Disziplin.
31.10.2013 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Print, Web
Exilforschung mit Hilfe informatischer Methoden
von Ute Olbertz
in Jahresmagazin 2013, S. 26
Den Brief als netzwerkbildendes Medium untersucht das Verbundprojekt „Vernetzte Korrespondenzen“. Beteiligt sind das Deutsche Literaturarchiv Marbach und das Institut für Informatik der Martin-Luther-Universität. Seit dem 1. Februar 2013 läuft dieses durch das Trier Center for Digital Humanities koordinierte Forschungsprojekt. Es wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Januar 2016 mit einem Gesamtvolumen von rund 900.000 Euro unterstützt.
29.10.2013 | Universität Trier | Print, Web
Historische Projektionskunst wird digital aufbereitet
Wissenschaftler der Universität Trier arbeiten an einem neuen Webportal
Die Projektionskunst avancierte in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu einem visuellen Massenmedium. In Liveshows wurde die Projektion von Bildern auf die Leinwand (screen) als weit verbreitete Kulturtechnik etabliert. Dennoch ist die historische Projektionskunst, deren Anfänge in das 17. Jahrhundert zurückreichen, kaum erforscht und eine Domäne von wenigen Experten. Wissenschaftler der Universität Trier wollen nun in einem Forschungsvorhaben ein Webportal zur Projektionskunst einrichten.
01.07.2013 | Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG | Print, Web
Telling the Story of Poverty in Pictures
in: Magazin Forschung/ german research 03/2013 S.22 - 27
07.05.2013 | Mitteldeutsche Zeitung | Print, Web
Das soziale Netzwerk der Exil-Literaten
Genau dieses Problem soll nun ein Projekt lösen, an dem auch Informatiker der Universität Halle mitarbeiten. Koordiniert vom Trier Center for Digital Humanities und unter Beteiligung des Deutschen Literaturarchivs Marbach soll eine Datenbank mit Briefen ausgewählter deutscher Autoren entstehen, die durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten ins Exil gezwungen wurden.
29.03.2013 | Deutschlandfunk - Wissenschaft im Brennpunkt | Web, Radiobeitrag
Manuskript: Wörter, Kriege, Emotionen. Datenschürfen im Kulturgut.
von Bernd Schuh
Umbrüche erklären, die Zukunft erkennen – das und nicht weniger ist das Ziel der „Digital Humanities“, einer neuen Strömung in den Geisteswissenschaften. Linguisten durchforsten Millionen Bücher nach den Gesetzen des Sprachwandels. Aus Häufigkeitsverteilungen und Zeitreihen von Wortwolken lesen sie ab, wie gesellschaftliche Moden mit angesagten Hunderassen in Beziehung stehen und klären, nach welchen Mustern sich Skandale entfalten.
22.03.2013 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Von der Mittelalter-Schreibstube zum virtuellen Skriptorium
Ein Mönch im Skriptorium der Abtei St. Matthias hätte sich im Mittelalter kaum träumen lassen, dass seine Handschriften noch viele Jahrhunderte später große Beachtung fänden - nicht nur in Buchform, sondern auch virtuell.
11.03.2013 | L.I.S.A. Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung | Video / Audio
Chancen und Nebenwirkungen: Neue und alte Formen der Wissenschaftskommunikation in der Geschichte
In mehreren Schritten stellen wir Ihnen hier, wie im Vorfeld der RKB-Tagung angekündigt, die Mitschnitte der Vorträge und Diskussionen der Veranstaltung zur Verfügung.
PODIUMSDISKUSSION
"Wissenschaftskommunikation in Europa – Entwicklungstendenzen? Erfolgsmodelle?"
mit
Johannes Paulmann
Etienne Benson (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin)
Peter Haslinger (Herder-Institut Marburg)
Matthias Kohring (Universität Mannheim)
Claudine Moulin (Universität Trier)
Moderation: Torsten Reimer (Joint Information Systems Committee London)
Aufgezeichnet am 01.02.2013.
08.02.2013 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Web
Exilforschung mit Hilfe informatischer Methoden
Den Brief als netzwerkbildendes Medium untersucht das Verbundprojekt „Vernetzte Korrespondenzen“ unter Beteiligung des Deutschen Literaturarchivs Marbach und des Instituts für Informatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Seit dem 1. Februar 2013 läuft dieses durch das Trier Center for Digital Humanities koordinierte Forschungsprojekt, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Januar 2016 mit einem Gesamtvolumen von rund 900.000 Euro unterstützt wird.
2012
26.11.2012 | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften | Web
Die digitale Zukunft der deutschen Lexikographie
In einem Pressegespräch in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) zur digitalen Zukunft der deutschen Lexikographie hat Wolfgang Klein, Sprecher des „Zentrums Sprache“ der BBAW, Hintergründe und aktuelle Entwicklungen der Lexikographie skizziert.
Das „Deutsche Wörterbuch“ der Brüder Grimm war ursprünglich ein Verlagsunternehmen; vor gut hundert Jahren wurde es von der „Preußischen Akademie Wissenschaften“ übernommen und dort 1960 fertiggestellt. Da war es schon weithin überholt, sodass für die Buchstaben A – F eine Neubearbeitung durch die Akademien zu Berlin und zu Göttingen beschlossen wurde; diese Neubearbeitung nähert sich nun ihrem Abschluss.
30.10.2012 | Universität Greifswald | Print, Web
Fakt und Fiktion. Wolfgang Koeppens „Jugend“ und die Stadt Greifswald
Innerhalb der Reihe „Universität im Rathaus“ hält Professor Eckhard Schumacher vom Institut für Deutsche Philologie am 5. November 2012 im Bürgerschaftssaal des Rathauses Greifswald einen Vortrag zum Thema „Fakt und Fiktion. Wolfgang Koeppens Jugend und die Stadt Greifswald“.
„Das Gedichtete behauptet sein Recht, wie das Geschehene.“ Mit diesem so eingängigen wie kryptischen Goethe-Zitat eröffnet der in Greifswald geborene Schriftsteller Wolfgang Koeppen sein Buch Jugend. Ein wiederkehrender Schauplatz des hochgradig verdichteten, nach langer Wartezeit auf einen neuen Roman im Jahr 1976 veröffentlichten kurzen Prosatextes ist die Stadt Greifswald. Der Vortrag wird zeigen, inwiefern in Koeppens Buch Jugend 'Geschehenes' und 'Gedichtetes' auch im Blick auf die Darstellung von Greifswald so ineinander greifen, dass Fakt und Fiktion kaum mehr zu unterscheiden sind. Dafür wird auch auf Materialien aus dem Nachlass des Schriftstellers zurückgegriffen, der im Wolfgang-Koeppen-Archiv der Universität Greifswald archiviert und erforscht wird.
21.09.2012 | Universität Trier | Print, Web
Geschichtssoftware: Historische Forschung im digitalen Zeitalter
Trierer Kompetenzzentrum, Büro-W und SFB 600 präsentieren in Mainz Softwaretools für die Geschichtswissenschaft
Eine Reihe elektronischer Werkzeuge, sog. Softwaretools, haben die Mitarbeiter des Trierer Kompetenzzentrums (Trier Center for Digital Humanities) im Gepäck, wenn sie am kommenden Dienstag zum 49. Deutschen Historikertag nach Mainz fahren. Gemeinsam mit Kollegen des Büro-W und des INF-Projekts des SFB 600 präsentieren sie an Stand 0.38 „Geschichtssoftware“ die neuesten Entwicklungen im Bereich digitaler Nachschlagewerke, Forschungsinfrastruktur und Visualisierungstechnologie, die den modernen Wissenschaftler bei der täglichen Arbeit unterstützen sollen. Dabei informiert ein umfassendes Angebot an Live- und Posterpräsentationen die Besucher über zentrale Entwicklungen des Kompetenzzentrums und seiner Kooperationspartner:
16.07.2012 | digital humanities 2012 - lecture Hall | Video / Audio
Dynamics and diversity: Exploring European and transnational perspectives on Digital Humanities Research Infrastructures
16. - 22.07.2012 DH 2012 Hamburg - Keynote Frau Prof. Moulin
Zum Thema: Dynamics and diversity: Exploring European and transnational perspectives on Digital Humanities Research Infrastructures
12.07.2012 | Ruhr-Universität Bochum | Print, Web
Wie beeinflussen sich Religionen gegenseitig?
Ein gelungenes Beispiel für interdisziplinäre Forschung liefert ein neues Projekt am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum (CERES): Unterstützt von Computerlinguisten und Informatikern versuchen Religionswissenschaftler herauszufinden, wie sich in der Antike verschiedene Religionen gegenseitig beeinflusst haben. Dazu werten sie altägyptische Texte und den buddhistischen Pali-Kanon aus Indien mit moderner Software aus. Vor allem suchen sie nach Hinweisen auf jeweils andere Religionen.
CERES plus Universität Trier
Das Projekt „Semantisch-soziale Netzwerkanalyse als Instrument zur Erforschung von Religionskontakten“ (SENEREKO) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 750.000 Euro gefördert. Das interdisziplinäre Verbundforschungsprojekt hat der Bochumer Religionswissenschaftler Prof. Dr. Volkhard Krech (CERES) in Kooperation mit Prof. Dr. Claudine Moulin (Center for Digital Humanities der Universität Trier) eingeworben; koordiniert wird es von Frederik Elwert M.A. Das Projekt ist Anfang Juli gestartet und läuft drei Jahre lang bis Ende Juni 2015.
22.05.2012 | Universität Trier | Print, Web
Trierer Wissenschaftlerinnen gestalten Abschlussveranstaltung
Dr. Filatkina und Dr. Hildenbrandt beteiligen sich an Feier zum Ende des Deutsch-Russischen Wissenschaftsjahrs
Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung in Berlin, an der auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, sowie ihr Amtskollege der Russischen Föderation, Prof. Dr. Andrej Fursenko, teilnehmen, endet am heutigen Dienstag das ‚Deutsch-Russische Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/12‘. Unter dem Motto ‚Partnerschaft der Ideen‘ gewährt ein umfangreiches Rahmenprogramm Einblicke in bereits bestehende binationale Forschungsprojekte und diskutiert Vorteile wie Herausforderungen der internationalen Zusammenarbeit. Durch die Unterzeichnung Deutsch-Russischer Vereinbarungen soll die Kooperation deutscher und russischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch zukünftig gestärkt werden.
01.04.2012 | Universität Trier | Print, Web
„Dat Nuwe Boych“ ist jetzt online verfügbar
in Unijournal 38/2012 Heft Nr. 2 S. 46
An der Universität Trier wurde eine digitale Edition der Handschrift erstellt. Inhaltlich dreht sich das „Neue Buch“, das zwischen 1396 und 1399 vom Kölner Stadtschreiber Gerlach vom Hauwe verfasst wurde, um eine ganze Reihe von Verfehlungen und Vergehen, die sich das Patriziat der Stadt Köln im besagten Zeitraum zuschulden kommen ließ und die der Verfasser nutzt, um die mangelnde Regierungsverantwortung anzuprangern. Auf dieses interessante Zeitzeugnis war Hanauska während der Arbeit an ihrer Dissertation gestoßen und hielt es für unbedingt veröffentlichenswert. Umso mehr, nachdem klar wurde, dass das Original durch denArchiveinsturz für längere Zeit nicht zugänglich sein würde. Dank einer Anschubfinanzierung des Historisch- Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrums (HKFZ) Trier, der fachkundigen Unterstützung des Trier Center for Digital Humanities sowie des unbedingten Interesses des Stadtarchivs Köln, die Handschrift wieder zugänglich zu machen, konnte das Vorhaben umgesetzt werden. Als im März 2009 das Historische Archiv der Stadt Köln (HAStK) einstürzte, wurden fast 90 Prozent der dort lagernden Bestände verschüttet. Darunter auch die einzig überlieferte Handschrift des „Nuwen Boychs“ aus dem 14. Jahrhundert. Zwar konnte sie inzwischen geborgen werden, aufgrund der Restaurierung ist sie jedoch derzeit nicht einsehbar. Eine digitale Edition, die von einem Projektteam unter der Leitung von Monika Hanauska, M.A. und Dr. Natalia Filatkina an der Universität Trier entwickelt wurde, macht den Text jetzt zumindest virtuell wieder zugänglich.
01.04.2012 | Universität Trier | Print, Web
Digitale Edition: Zugang zu Arthur Schnitzlers Schriftstücken
in Unijournal 38/2012 Heft Nr. 2 S. 24-25
Schnitzler: Digitale historisch-kritische Edition Kompetenzzentrum ist maßgeblich an 4,9-Millionen-Euro-Projekt beteiligt
Das Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften hat in seiner 14-jährigen Geschichte manches bedeutende Projekt umgesetzt oder daran mitgearbeitet. Eine Anfrage für ein Vorhaben, das auf 18 Jahre angelegt ist und mit insgesamt 4,9 Millionen Euro gefördert wird, landet jedoch nicht alle Tage auf dem Schreibtisch der Geschäftsführung. Im Januar war Kick-Off für das Projekt „Arthur Schnitzler: Digitale historisch-kritische Edition“. Nur wer mit der Schaffenskraft und Arbeitsweise des österreichischen Schriftstellers vertraut ist, wird erahnen, welche Dimensionen sich hinter diesem Titel verbergen. Mehr als die Hälfte aus Schnitzlers 40.000 Seiten umfassenden Nachlass zum veröffentlichten und zum unveröffentlichten Werk soll digitalisiert, neu ediert und per Internet weltweit verfügbar gemacht werden.
01.04.2012 | Universität Trier Veranstaltung | Print, Web
THATCamp Trier/Luxembourg lockte Forscher aus der ganzen Welt in die Großregion
in: Unijournal 38/2012 Heft Nr. 2 S. 47
Unkonventionelles Format bereichert Diskurs
Interdisziplinär, spontan, produktiv und vor allem kollaborativ gestaltet sich eine solche „unconference“, die entgegen den üblichen Gepflogenheiten lediglich einen Teilablauf des Programms festlegt und den Großteil der angebotenenWorkshops ad hoc von den Teilnehmenden nach deren Bedürfnissen konzipieren und gestalten lässt.
27.03.2012 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Digitalisierungsprojekt darf weiterlaufen
von Jana Sauer
Ein ehrgeiziges Projekt der Uni und der Stadtbibliothek Trier geht weiter: Rund 500 mittelalterliche Handschriften der ehemals großen Klosterbibliothek der Abtei St. Matthias sollen digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht werden.
26.03.2012 | University College London DH Blog | Web, Social Media
Reflections on ThatCamp Luxembourg / Trier 2012
von Julianne Nyhan
On 29 and 30 March I attended ThatCamp Luxembourg / Trier in order to give a joint workshop on the Text Encoding Initiative. Having not had the chance to attend a ThatCamp before I have to say that I am really impressed by how interesting and productive it was. One of my favourite sessions was called ‘Conceptualizing mobile’, proposed by Marc Tebeau. In it we discussed the new opportunities for accessing, interacting with and interpreting cultural heritage that mobile computing applications and approaches can offer, and the role that digital humanities can play in such developments. Key themes that we focused on included personalisation, collaboration and new forms of participation. A number of projects that seem to represent the state of the art were also discussed, for example, among others, Cleveland Historical and UCLDH’s own QRator. I notice that other interesting examples of projects and apps have since been added to the workshop’s online presence .
2011
10.12.2011 | NZZ online | Print, Web
Die rechte Form zum rechten Stoff
von Hans-Albrecht Koch
Mit dem Band zu «Leutnant Gustl» beginnt eine von zwei derzeit parallel nebeneinander herlaufenden grossen Editionen der Werke Schnitzlers.
22.11.2011 | Bergische Universität Wuppertal | Print, Web
Projekt "Arthur Schnitzler digital" erhält Förderfreigabe
Eine digitalen Online-Edition der Werke des österreichischen Schriftstellers Arthur Schnitzler an der Bergischen Universität Wuppertal wird aus dem Programm der deutschen Wissenschaftsakademien für 18 Jahre mit fast 4,9 Millionen Euro gefördert. Verantwortliche Leiter des Projekts sind die Germanisten Prof. Dr. Wolfgang Lukas und Prof. Dr. Michael Scheffel.
14.11.2011 | Universität Trier | Print, Web
Neue Ära in Geisteswissenschaften dank moderner Technologie
Prof. Claudine Moulin arbeitet maßgeblich an einem Grundlagenpapier mit
Führende europäische Geisteswissenschaftler wollen in der Forschung ein neues Zeitalter einläuten. In einem Grundlagenpapier verpflichten sie sich dazu, die Rolle und Bedeutung moderner Technologien auszubauen und somit eine neue Forschungsinfrastruktur für die Zukunft aufzubauen. Das Papier wurde von einer internationalen Expertengruppe innerhalb der European Science Foundation (ESF) unter Leitung der Trierer Universitätsprofessorin Claudine Moulin erarbeitet. Beteiligt war zudem das Trier Center for Digital Humanities.
07.11.2011 | Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) | Print, Web
1,5 Milliarden Euro für die Forschung
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute Forschungsgelder in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro beschlossen. Diese ergänzen die bereits im Juni 2011 zur Verfügung ge-stellten 3,9 Mrd. Euro für MPG und DFG im Jahr 2012.
04.11.2011 | Rheinische Post | Print, Web
Heine-Institut präsentiert Grabbe-Portal
Kurz vor dem 210. Geburtstag des Dichters Christian Dietrich Grabbe am 11. Dezember hat das Heinrich-Heine-Institut das neu erarbeitete Grabbe-Portal im Internet vorgestellt.
04.11.2011 | Stadt Düsseldorf | Print, Web
Grabbe-Portal" im Internet
Kurz vor dem 210. Geburtstag des Dichters Christian Dietrich Grabbe am 11. Dezember präsentierte das Heinrich-Heine-Institut das neu erarbeitete "Grabbe-Portal" im Internet. Der aus Detmold stammende Autor (1801-1836) ist neben Kleist, Büchner und Nestroy der einzige deutschsprachige Dramatiker in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dessen Werk bis in die Gegenwart von nationaler und internationaler Wirkung ist. Von Dezember 1834 bis Mai 1836 lebte und arbeitete Grabbe in Düsseldorf und stand in engem Kontakt zu Karl Immermann und dem Düsseldorfer Theater.
05.10.2011 | Schwäbische Zeitung | Print, Web
Wolfgang Koeppens Spätwerk wird erforscht
Das Spätwerk des Schriftstellers Wolfgang Koeppen (1906-1996) soll an der Universität Greifswald intensiv erforscht werden. Ein Schlüssel sind rund 1300 Typoskriptseiten Koeppens zu seinem Prosatext „Jugend“, wie der Literaturwissenschaftler und Leiter des Wolfgang-Koeppen-Archivs, Eckhard Schuhmacher, sagte. Der autobiografisch gefärbte Text „Jugend“ war nach einer langen Schreibpause Koeppens im Jahr 1976 erschienen.
05.10.2011 | Universität Greifswald | Print, Web
Rund 340.000 Euro für Greifswalder Wolfgang-Koeppen-Forschungsprojekt bewilligt
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein Forschungsprojekt zu dem in Greifswald geborenen Schriftsteller Wolfgang Koeppen mit rund 340.000 Euro. Das Projekt „Wolfgang Koeppens Jugend – Nachlasserschließung, textgenetische Untersuchung, Digitalisierung und Edition“ ist an der Philosophischen Fakultät der Universität angesiedelt. Es soll grundlegende Fragen zum Spätwerk des Schriftstellers klären. Das Forschungsvorhaben läuft über drei Jahre. Antragsteller ist Prof. Dr. Eckhard Schumacher, Lehrstuhlinhaber für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie sowie Leiter des Koeppen-Archivs in Greifswald.
05.10.2011 | Universität Greifswald | Print, Web
Rund 340.000 Euro für Greifswalder Wolfgang- Koeppen-Forschungsprojekt bewilligt
von Sabine Köditz
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein Forschungsprojekt zu dem in Greifswald geborenen Schriftsteller Wolfgang Koeppen mit rund 340.000 Euro. Das Projekt „Wolfgang Koeppens Jugend – Nachlasserschließung, textgenetische Untersuchung, Digitalisierung und Edition“ ist an der Philosophischen Fakultät der Universität angesiedelt. Es soll grundlegende Fragen zum Spätwerk des Schriftstellers klären. Das Forschungsvorhaben läuft über drei Jahre. Antragsteller ist Prof. Dr. Eckhard Schumacher, Lehrstuhlinhaber für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie sowie Leiter des Koeppen-Archivs in Greifswald.
05.10.2011 | Pommersche Literaturgesellschaft e.V. (pom-lit.de) | Web
340.000 Euro für Koeppen
08.09.2011 | Westfalenspiegel | Print, Web
Ministerin Schäfer startet Grabbe-Portal der Lippischen Landesbibliothek
Werke, Briefe und Bilder des Detmolder Dichters Christian Dietrich Grabbe (1801 – 1836) können ab sofort im Internet gelesen und betrachtet werden. Die Lippische Landesbibliothek hat dafür ein Online-Portal entwickelt, das jetzt von Landeskulturministerin Ute Schäfer freigeschaltet wurde.
08.09.2011 | Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen | Web
Ministerin Schäfer startet Grabbe-Portal der Lippischen Landesbibliothek
Ein neues Internet-Portal zum Werk des Dichters Christian Dietrich Grabbe hat Kulturministerin Ute Schäfer in der Lippischen Landesbibliothek freigeschaltet. „Zum Erhalt des kulturellen Erbes gehört inzwischen auch, dass das Kulturgut digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht wird. Das erleichtert den Zugang zu den Schätzen unserer Kultur für eine breite Öffentlichkeit. Das Grabbe-Portal ist ein gelungenes Beispiel dafür“, sagte Schäfer.
17.08.2011 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Das Kulturgut von St. Matthias im weltweiten Netz
Der Bestand der alten Bibliothek der Abtei St. Matthias wird digitalisiert. Zurzeit sind die Werke in der ganzen Welt verstreut. Eine Vortragsreihe soll die berühmten Texte der Öffentlichkeit näherbringen.
20.07.2011 | Universität Trier | Web
Uni Trier baut ihre Führungsrolle in Digital Humanities aus
Im Fachbereich II werden eine Professur und ein Masterstudiengang eingerichtet
Mit der Gründung des Kompetenzzentrums für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften (Trier Center for Digital Humanities) hat die Universität Trier auf dem Gebiet der digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities) bereits 1998 Pionierarbeit geleistet. Das Kompetenzzentrum gehört inzwischen zu den führenden Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene. Nun setzt die Universität Trier einen weiteren Meilenstein: Am Fachbereich II wird eine W 2-Professur für Digital Humanities eingerichtet. In der Folge soll ein interdisziplinärer Masterstudiengang mit nationalen und internationalen Kooperationen akkreditiert werden. Damit wird die Universität Trier ihre führende Rolle in diesem zukunftsträchtigen Wissenschaftssektor weiter ausbauen und auch Studierenden ein attraktives, berufsorientiertes Ausbildungs- und Forschungsfeld eröffnen.
01.07.2011 | Universität Trier | Print, Web
Cusanus-Portal öffnet Tor ins Spätmittelalter
in: Unijournal 03/2011 S. 48 -49
In einem Kooperationsprojekt des Instituts für Cusanus-Forschung an der Universität und der Theologischen Fakultät und des Kompetenzzentrums für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften (Trier Center for Digital Humanities) wurde das Gesamtwerk des Nikolaus von Kues digitalisiert und steht nun der Öffentlichkeit kostenfrei im Internet zur Verfügung.
01.07.2011 | Universität Trier | Print, Web
Kommunikationsstrukturen in Briefnetzen
von Claudine Moulin, Thomas Burch, Vera Hildenbrandt
in: Unijournal 03/2011 S. 42 -44
Social Media sind Erscheinungen des 21. Jahrhunderts. Soziale Netzwerke wurden hingegen schon in früheren Jahrhunderten gewoben – auch ohne Facebook oder Twitter. Zum Beispiel durch Briefwechsel. Das Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften rekonstruiert diese Netzwerke in einem interdisziplinären Forschungsprojekt sicht- und nachvollziehbar.
04.03.2011 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Professorin lässt Mittelalter auferstehen
von Jana Sauer
Sie gilt an der Uni Trier als beliebte Dozentin, arbeitet an mehreren Forschungsprojekten, leitet ein Kompetenzzentrum, hat zwei Kinder. Und seit kurzem ist die gebürtige Luxemburgerin und Germanistik-Professorin Claudine Moulin auch Trägerin eines renommierten Wissenschaftspreises.
2010
22.12.2010 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Landespreis für Trierer Wissenschaftlerin
Hohe Auszeichnung für die Sprachwissenschaftlerin Claudine Moulin von der Universität Trier: In der Mainzer Staatskanzlei hat sie den Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Der Preis wird seit neun Jahren an Persönlichkeiten verliehen, die in Hochschulen des Landes herausragende und vorbildhafte Leistungen in Lehre und Forschung erbracht und maßgeblich den wissenschaftlichen Nachwuchs gefördert haben.
17.12.2010 | Wiener Zeitung | Print, Web
Die Poesie der Professoren
von Hermann Schlösser
Die Gebrüder Grimm waren längst nicht so volkstümlich, wie ihre Märchen glauben machen.
17.12.2010 | Luxemburger Wort | Print, Web
Akademiepreis für Luxemburger Forscherin
Die Luxemburger Sprachwissenschaftlerin Claudine Moulin ist mit dem Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Den mit 25 000 Euro dotierte Preis erhielt die Professorin an der Uni Trier für herausragende Beobachtungen und Ergebnisse.
13.09.2010 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Den Unfreien auf der Spur
von Roland Morgen
Rund 60 000 Menschen lebten im 4. Jahrhundert in der römischen Kaiserstadt Trier. Etwa jeder achte bis zehnte war ein Sklave. Uni-Wissenschaftlerin Dr. Andrea Binsfeld (38) erforscht das Leben der Unfreien.
01.01.2010 | Stadt Düsseldorf | Web
Werke, Briefe, Dokumente - ein digitales Informationssystem
Das Heinrich-Heine-Portal (HHP) ist das Ergebnis eines im September 2002 begonnen Digitalisierungsprojekts. Es ist eine elektronische wissenschaftliche Gesamtausgabe von Heines Werken und Briefen, verknüpft mit digitalisierten Handschriften-, Bild- und Buchbeständen aus dem Heinrich-Heine-Institut, der Bibliothèque nationale de France und einigen anderen Bibliotheken und Archiven. Es vereinigt die 1973-1997 erschienene Düsseldorfer Heine-Ausgabe (DHA), herausgegeben von Manfred Windfuhr (Hamburg: Hoffman und Campe), und die 1970-1984 publizierte Briefabteilung der Heine-Säkularausgabe (HSA), herausgegeben von den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar (heute Klassik Stiftung Weimar) und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris (Berlin, Paris: Akademie-Verlag und Editions du CNRS).
2009
02.09.2009 | Berlin-Brandenburgische Akademie der WissenschaftenBerlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften | Print, Web
6. Arbeitstreffen deutschsprachiger Akademiewörterbücher
Wie jedem, der Lexikographie betreibt, bewusst ist, befindet sich das Fach derzeit im Umbruch. Ältere Unternehmen, die die Fachpraxis geprägt haben, nähern sich dem Abschluss, neue müssen sich positionieren und stehen sowohl vor wissenschaftlichen als auch vor wissenschaftspolitischen Herausforderungen.
23.07.2009 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Die Katze ist aus dem Sack
von Anita Lozina
Jeder kennt sie, viele benutzen sie, kaum einer kennt ihren Ursprung: Deutsche Sprichwörter, Redewendungen und Familiennamen sind nicht selten ein Rätsel. Das Buch "Geistesblitze — Deutsche Sprache" schafft Abhilfe.
19.07.2009 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
„Geistesblitze — Deutsche Sprache“ wird präsentiert
Zu einer unkonventionellen Buchpräsentation mit Gewinnspiel und Programm laden für Mittwoch, 22. Juli 2009, um 14 Uhr auf den Vorplatz der Mensa an der Universität Trier drei Forschungsinstitutionen ein.
02.07.2009 | Universität Trier | Print, Web
Kooperation vereinbart: Geisteswissenschaften auf dem Weg in die elektronische Zukunft
Die wertvollen Wissensspeicher zur Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung unseres kulturellen Erbes, die im Akademienprogramm erarbeitet werden, werden für die Herausforderungen der digitalen Zukunft gerüstet. In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier möchte die Akademienunion neue Möglichkeiten eröffnen, damit die kritischen Editionen unserer Dichter und Denker, die Musiker-Gesamtausgaben und die umfangreichen Wörterbuchprojekte der Akademien möglichst lange und auf zeitgemäße Art und Weise künftigen Generationen zur Verfügung stehen.
17.04.2009 | Telecran | Print, Web
Eine Sprache wird erforscht: Hat Luxemburgisch eine Zukunft?
von Jean-Louis Scheffen
in: Telecran 16/2009 S. 18 - 23
Was lange als Mundart oder Dialekt galt, ist heute Studienfach und Forschungsobjekt. „Luxemburgistik“ heißt die Wissenschaft von der luxemburgischen Sprache, die etwa an den Universitäten Luxemburg und Trier betrieben wird. Und die Experten sind sich einig: „Lëtzebuergesch“ ist alles andere als eine aussterbende Sprache.
Peter Gilles war in den letzten Wochen ein gefragter Interview-Partner. Immer wieder musste der Sprachwissenschaftler sich zu einer Unesco- Studie äußern, die für Wirbel im Großherzogtum gesorgt hatte. Die für Bildung, Kultur und Wissenschaften zuständige UN-Unterorganisation hatte in der neuen Ausgabe ihres Atlas der gefährdeten Sprachen das Luxemburgische als „unsichere“ Sprache eingestuft, sozusagen einer Vorstufe des Aussterbens. Und immer wieder konnte der Linguistik-Professor an der Universität Luxemburg Entwarnung blasen: „Man sollte das Ganze nicht zu ernst nehmen“, beruhigte er zum Beispiel die Leser der Internetzeitung „wort.lu“. Vieles davon stimme einfach nicht.
16.03.2009 | Universität Mainz | Web
Europäische Geschichte Online (EGO): DFG fördert neues Online-Projekt
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung für das Projekt Europäische Geschichte Online (EGO) mit einer Laufzeit von zunächst 2 Jahren bewilligt. EGO ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren an der Universität Trier und der Bayerischen Staatsbibliothek München. Hauptherausgeber sind die Direktoren des Instituts für Europäische Geschichte, Prof. Dr. Irene Dingel und Prof. Dr. Heinz Duchhardt.
01.02.2009 | Universität Trier | Print, Web
Kooperation mit Union der Akademie der Wissenschaften in Mainz vereinbart: Geisteswissenschaften auf dem Weg in die elektronische Zukunft
in: Unijournal 01/2009 S.6 sowie S.10
Die wertvollen Wissensspeicher zur Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung unseres kulturellen Erbes, die im Akademienprogramm erarbeitet werden, werden für die Herausforderungen der digitalen Zukunft gerüstet. In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs-und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier möchte die Akademienunion neue Möglichkeiten eröffnen, damit die kritischen Editionen unserer Dichter und Denker, die Musiker-Gesamtausgaben und die umfangreichen Wörterbuchprojekte der Akademien möglichst lange und auf zeitgemäße Art und Weise künftigen Generationen zur Verfügung stehen.
2008
18.09.2008 | Universität Graz Podcast | Video / Audio
Dokumentation und elektronische Bereitstellung von Quelleneditionen für das Mittelhochdeutsche Wörterbuch.
Prof. Gärtner gibt einen Einblick zur Dokumentation und elektronische Bereitstellung von Quelleneditionen für das Mittelhochdeutsche Wörterbuch.
05.08.2008 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Die intelligentere Expansion der Gutenberg-Galaxis
von Michael Embach und Andrea Rapp
Immer mehr Handschriften werden in digitale Bibliotheken überführt. Was bedeutet das für die Forschung? Das Digitalisat ist keine bloße Kopie. Seine vielfältigen Verknüpfungsmöglichkeiten erlauben ganz neue Einsichten in die Wissensordnung einer Epoche.
16.06.2008 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Kennen Sie die Erotik der verlorenen Bücher?
von Michael Borgolte
Als der französische Historiker Marc Bloch 1908/09 an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität studierte, machte er die Bekanntschaft mit dem Juristen Heinrich Brunner, der in seinen Arbeiten manches von der erst durch Bloch begründeten Mentalitätsgeschichte vorweggenommen hat.
21.05.2008 | Universität Trier | Print, Web
Wissenschaft trifft Kunst: Installation zum deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm im Museum für Neue Kunst in Karlsruhe
Kompetenzzentrum für elektronische Publikationsverfahren (Uni Trier) unterstützt Installation im ZKM | Museum für Neue Kunst
Ab dem 22. Mai 2008 wird die Installation zum Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm von Ecke Bonk mit Unterstützung des Trierer "Kompetenzzentrums für elektronische Publikations- und Erschließungsverfahren in den Geisteswissenschaften" im ZKM | Museum für Neue Kunst (Karlsruhe) gezeigt. Das Interesse an Zeichensystemen ist es dabei, was den Künstler, Typosophen und zweifachen documenta-Teilnehmer Bonk mit den Trierer IT-Pionieren der e-Humanities verbindet. Mit der Ausstellung des "buchs der woerter: random reading" findet diese Gemeinsamkeit erneut ihren Ausdruck.
Im Trierer Kompetenzzentrum wird seit 1998 unter anderem das umfangreichste Wörterbuch der deutschen Sprache, das Deutsche Wörterbuch der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, digitalisiert. Mit diesem Datenbestand und technisch-informatischer Expertise unterstützen die Informatiker und EDV-Philologen Bonks Projekt.
23.04.2008 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
Grimms Wörterbuch in Nullen und Einsen
Wörterbücher sind unverzichtbare Hilfsmittel, in gedruckter Form jedoch oft unhandlich und unpraktisch. Ein Kompetenzzentrum der Trierer Universität arbeitet an der Aufbereitung der Nachschlagewerke für das Internet.
08.04.2008 | Universität Trier | Print, Web
"regionalsprache.de" - Trierer Germanisten an geisteswissenschaftlichem Großprojekt beteiligt
Das Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungsverfahren in den Geisteswissenschaften" der Universität Trier kooperiert mit dem Marburger Forschungszentrum "Deutscher Sprachatlas". Seit dem Beginn des Jahres 2008 ist das geisteswissenschaftliche Großprojekt zur Erforschung der deutschen Regionalsprache angelaufen, das die Bund-Länder-Kommission als Trägerin der Akademien der Wissenschaft mit 14 Millionen Euro über eine Laufzeit von 19 Jahren fördern wird. Das Projekt "regionalsprache.de" wurde vom Forschungszentrum "Deutscher Sprachatlas" der Marburger Philipps Universität in Kooperation unter anderem mit dem Trierer "Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften" beantragt. Der Trierer Universitätspräsident Prof. Dr. Peter Schwenkmezger hob beim Arbeitstreffen zu Beginn der Woche hervor, dass "diese Zusammenarbeit das geisteswissenschaftliche Forschungsprofil der Trierer Universität besonders unterstreicht und schärft".
01.01.2008 | Universität Trier | Print, Web
„Plötzlich erhöhte Aktivitäten im rechten Schläfenlappen des Gehirns“
in: Unijournal 01/2008, S. 13.
„geistesblitze in der Stadt“: Geisteswissenschaftliche Forschungsverbünde präsentieren sich der Öffentlichkeit
Die Initiative „geistesblitze“ wurde im Jahr der Geisteswissenschaften von den geisteswissenschaftlichen Forschungsverbünden an der Universität Trier gegründet. Sie verfolgt das Ziel, der Öffentlichkeit in allgemein verständlicher und unterhaltender Art Einblicke in die laufende Forschung zu ermöglichen.
2007
17.12.2007 | Trierischer Volksfreund | Print, Web
"geistesblitze" auf Film gebannt
Zum Abschluss ihrer Aktivitäten im Jahr 2007 präsentiert die Initiative "geistesblitze" der geisteswissenschaftlichen Forschungsverbünde an der Universität Trier am 20. Dezember den Film zur Aktion "geistesblitze in der Stadt".
01.02.2007 | Universität Trier | Print, Web
Auf Heines Spuren - Trierer Germanisten zu Besuch in Düsseldorf
von Nathalie Groß
in: Unijournal 02/2007 S. 47
Düsseldorf war für Heinrich Heine, der bis zu seiner Taufe 1825 auf den Namen Harry Heine hörte, der Schauplatz einer unbeschwerten Kindheit und Jugend.
2006
10.07.2006 | Union der deutschen Akademien der Wissenschaften | Print, Web
EDV in den Geisteswissenschaften - Akademienunion beim Wissenschaftssommer
Was haben kritische Editionen der Werke großer Dichter, Denker und Komponisten, Wörterbücher und Lexika mit dem Informatikjahr zu tun? Sehr viel, wie Ihnen die deutschen Akademien der Wissenschaften an ihrem Stand auf dem Wissenschaftssommer zeigen möchten. "Dank Informatik" können Sie hier unter anderem erfahren, welche antiken Monumente man bereits in der Renaissance kannte, was die Glasmalereien in unseren Kirchen gemeinsam haben und wie uralte Keilschrifttafeln ausgewertet werden. Sie finden uns vom 15. bis 21. Juli 2006 beim Jahrmarkt der Wissenschaften auf dem Münchener Marienhof, Großes Zelt, Stand 21.
Für die Akademienforschung spielt die EDV seit den 60er Jahren eine unverzichtbare Rolle. Ihre riesigen und weltweit führenden Wissensspeicher, die sie seit dem 18. Jahrhundert mit ihren geisteswissenschaftlichen Grundlagenwerken geschaffen hat, waren bis dahin nur über einen Komplex von differenzierten Indices und Registern zu erschließen. Der Computer änderte das: Er erwies sich als effizientes Werkzeug für Sortierarbeiten wie das Alphabetisieren, für das Vergleichen von Texten und Textversionen und schließlich für das Herausfiltern von Informationen aus Texten und weitere gezielte Recherchen.
Daneben erlangte die EDV als Medium für die Akademieprojekte eine große Bedeutung: Selbstverständlich wird heute jede gedruckte Akademiepublikation auf der Grundlage einer digitalen Version erstellt, existieren die großen Wörterbücher und Editionswerke bereits in elektronischer Form und können digital erscheinen - ob nun als CD-ROM oder im Internet. Darauf wird nicht nur bei der Konzeption lexikographischer und editorischer Neuvorhaben geachtet, auch so berühmte Werke wie das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm oder das Deutsche Rechtswörterbuch werden im nachhinein digitalisiert.
22.03.2006 | Heidelberger Akademie der Wissenschaften | Web
Eine besondere Informationsquelle für die Erforschung des 18. Jahrhunderts – Mittlerweile sind 30.000 Begriffe im Internet recherchierbar
Das „Goethe-Wörterbuch“ ist gegenwärtig das umfangreichste deutsche Wörterbuchprojekt neben dem „Deutschen Rechtswörterbuch“. Es ist ein individualsprachliches Bedeutungswörterbuch, das den gesamten Wortschatz Goethes in alphabetischer Anordnung darstellt. Auf der Grundlage von rund drei Millionen Archivbelegen zu gut 90.000 Stichwörtern analysiert es deren Gebrauchsweisen in systematisch gegliederten Artikeln mit ausgewählten Belegzitaten. „Das Goethe-Wörterbuch ist nicht nur ein Instrument der Goethe-Forschung“, so Dr. Rüdiger Welter von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, „es ist vielmehr eine besondere Informationsquelle für unsere Wissenschafts- und Kulturgeschichte, speziell auch für Begriffs- und Ideengeschichte ab dem 18. Jahrhundert.“ Denn viele botanische, mineralogische, chemische, physikalische oder amtssprachliche Stichworte werden hier in neuartigen Kontexten belegt.
22.03.2006 | Heidelberger Akademie der Wissenschaften | Print, Web
Goethe-Wörterbuch online verzeichnet enorme Resonanz
Eine besondere Informationsquelle für die Erforschung des 18. Jahrhunderts - Mittlerweile sind 30.000 Begriffe im Internet recherchierbar
Das "Goethe-Wörterbuch" ist gegenwärtig eines der umfangreichsten deutschen Wörterbuchprojekte neben dem "Deutschen Rechtswörterbuch". Es ist ein individualsprachliches Bedeutungswörterbuch, das den gesamten Wortschatz Goethes in alphabetischer Anordnung darstellt. Auf der Grundlage von rund drei Millionen Archivbelegen zu gut 90.000 Stichwörtern analysiert es deren Gebrauchsweisen in systematisch gegliederten Artikeln mit ausgewählten Belegzitaten. "Das Goethe-Wörterbuch ist nicht nur ein Instrument der Goethe-Forschung", so Dr. Rüdiger Welter von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, "es ist vielmehr eine besondere Informationsquelle für unsere Wissenschafts- und Kulturgeschichte, speziell auch für Begriffs- und Ideengeschichte ab dem 18. Jahrhundert." Denn viele botanische, mineralogische, chemische, physikalische oder amtssprachliche Stichworte werden hier in neuartigen Kontexten belegt.
07.03.2006 | Iasl online | Web
Die elektrifizierten Grimms
von Roland S. Kamzelak
Das Deutsche Wörterbuch der Gebrüder Grimm vorzustellen ist wohl kaum notwendig. Es ist so oft beschrieben, gelobt und in jüngerer Zeit auch gelegentlich getadelt worden, dass weitere Urteile nur wiederholen können, was bereits gesagt worden ist: Marcel Reich-Ranicki nannte es das »allerwichtigste Buch in deutscher Sprache«; die FAZ nennt es ein »Nationalheiligtum«, ja »das größte Sprachinventar, das je geschaffen wurde« und das Börsenblatt »das größte wortgeschichtliche Grundlagenwerk der deutschen Sprache, die umfangreichste Sammlung philologischer Forschung, die es je gab. Ein nationaler Besitz«. Da es in dieser Besprechung um die Übertragung ins elektronische Medium geht, sollen die Eckdaten des Wörterbuchprojektes genügen.
24.01.2006 | Universität Trier | Web
Frauenförderpreis 2005: "Team-Qualifizierung in Projektmanagement und -evaluation"
"Universitäten werden heute auch an der Höhe der eingeworbenen Drittmittel gemessen. Damit stehen Beschäftigte in den Sekretariaten und in der Administration mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor neuen Herausforderungen: Projektmanagement, Logistik, Finanzcontrolling und Evaluation sind Stichworte für die Tätigkeiten, die ein Projekt bis zum erfolgreichen Abschluss begleiten" - heißt es in der Laudatio für den Frauenförderpreis 2005 der Universität Trier, den Universitätspräsident Prof. Dr. Peter Schwenkmezger am Montag, 16. Januar 2006, während des Neujahrempfangs für die Verwaltung überreichte.
2005
01.08.2005 | Mac Life | Print, Web
Der Digitale Grimm: Für Wortakrobaten und Liebhaber der deutschen Sprache
von Eric Schäfer
in: Mac Life 08/2005 S. 80-81
Vorab: Der Digitale Grimm ist keineswegs ein Märchen. Allerdings ist beim Blättern im selbigen zu erfahren, dass es sich beim Wort „Märchen“ um eine neuere Form der Schwesterform „märlein“ handelt. Wen so etwas wissenschaftlich, berufl ich oder privat interessiert, den wird „Das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm“ (DWB) in seiner digitalen Fassung begeistern. Der so genannte Digitale Grimm ist jetzt ganz real in einer Mac-Version auf CD-ROM erschienen.
25.01.2005 | Universität Erfurt | Print, Web
Räume des Wissens in Erfurt und Mainz
Tagung des Kooperationsprojekts vom 28. bis 29. Januar 2005 im Erfurter Augustinerkloster
Im Zusammenhang mit einem Kooperationsprojekt der Universitäten Mainz und Erfurt zu dem Thema "Räume des Wissens - Integration und Autonomie von bürgerlichen, geistlichen und wissenorientierten Kulturen in der Stadt" findet am 28. und 29. Januar im Augustinerkloster eine Fachtagung statt, die vor allem der Vernetzung der Teilprojekte und der Abstimmung über die weitere Vorgehensweise dient.
2004
10.12.2004 | Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ | Print, Web
Bittgänge
Was die Kunststiftung NRW fördert
Die Kunststiftung NRW wird in den nächsten drei Jahren fünf Museen, Ausstellungen und Sammlungen im Land mit insgesamt 2,34 Millionen Euro fördern.
05.12.2004 | Tageszeitung (TAZ) | Print, Web
Heine ins Netz gegangen
Nach Bonns Beethoven-Digitalisierung kommt jetzt auch Heinrich Heine ins Netz – Chinesinnen haben geholfen
03.12.2004 | Handelsblatt | Print, Web
72 Millionen Zeichen: Heinrich Heine online
Das umfangreiche Lebenswerk des Dichters Heinrich Heine (1 797-1 856) ist künftig im weltweiten elektronischen Netz verfügbar.
01.07.2004 | Universität Trier | Print, Web
Das Heinrich-Heine-Portal: Ein integriertes Informationssystem
von Nathalie Groß
in: Unijournal 03/2004 S. 25 - 26.
Seit Herbst 2002 läuft dieses Kooperationsprojekt zwischen dem Heinrich-Heine- Institut der Stadt Düsseldorf und dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften der Universität Trier. Das Projekt erfährt seine Förderung im Rahmen des DFG-Programms „Retrospektive Digitalisierung von Bibliotheksbeständen“ und ist auf fünf Jahre angelegt. Ziel der Arbeiten ist die erste vollständige Zusammenführung und Digitalisierung von Heines Werken und Briefen in einem Internetportal, welches beliebig erweiterbar sein soll.
05.03.2004 | Universität Trier | Print, Web
Auf Exkursion durch die Wörterbuchlandschaft
Auf Exkursion durch die Wörterbuchlandschaft
von: Ruth Christmann, Vera Hildenbrandt
in: Unijournal 2/2004, S. 27 -28.
Schweizer Wörterbuchkommission macht Station im „Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier“
Auf einem Streifzug durch verschiedene Wörterbuchprojekte in Deutschland stattete eine Forschergruppe aus der Schweiz auch dem „Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier“ einen Besuch ab. Vierzehn namhafte Vertreterinnen und Vertreter der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften und der vier nationalen Wörterbücher der Schweiz informierten sich am 5. März 2004 über die ver-
schiedenen Projekte des Kompetenzzentrums und der Trierer Arbeitsstelle des Neuen Mittelhochdeutschen Wörterbuchs.
2003
01.10.2003 | Spiegel special 03/2003 | Print, Web
Ein Massiv wird zur Scheibe
von Johannes Saltzwedel
in: Spiegel special 03/2003 S. 64-65
Der größte deutsche Sprach-Speicher wird bald durchkämmbar sein wie nie: Eine elektronische Version des Grimmschen Wörterbuches steht kurz vor der Vollendung.
22.04.2003 | Universität Trier | Print, Web
"Das digitale Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm: ein 'Hausbuch' für alle" - Tagung in Mainz
Am 15. und 16. Mai 2003 wird in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz ein Kolloquium über das Forschungsprojekt der Universität Trier "Das digitale Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm: ein 'Hausbuch' für alle" durchgeführt. Im Zentrum dieses Kolloquiums steht das seit dem 1. November 1998 an der Universität Trier von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt zur Retrodigitalisierung der Erstausgabe des 33 Bände umfassenden Deutschen Wörterbuchs von Jacob und Wilhelm Grimm, das sich derzeit in der Abschlussphase befindet.
Zum Programm:
In Vorträgen der Projektmitarbeiter werden die einzelnen Arbeitsschritte auf dem Weg von der Druckfassung des Wörterbuchs bis hin zu seiner elektronischen Publikation auf CD-ROM und im Internet vorgestellt, eingesetzte Methoden und Standards erörtert und Ergebnisse präsentiert. Begleitet werden diese Vorträge von kurzen Statements externer Fachleute, die die Probleme der Digitalisierung, Kodierung und elektronischen Bereitstellung geisteswissenschaftlicher Grundlagenwerke aus sprachwissenschaftlicher, lexikographischer und informatischer Sicht beleuchten werden. In einen internationalen Rahmen wird die Thematik des Kolloquiums durch einen Vortrag über die Arbeit am digitalen Oxford English Dictionary gerückt. Außerdem wird Ecke Bonk über seine für die Documenta11 konzipierte und dem Deutschen Wörterbuch gewidmete Installation berichten.
Das Kolloquium wird veranstaltet vom DFG-geförderten Projekt "Das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm auf CD-ROM und im Internet", dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Das ausführliche Programm mit weiterführenden Informationen ist im Internet unter der Adresse http://www.dwb.uni-trier.de zu finden.
2002
29.10.2002 | FAZ | Print
Ein Nationalheiligthum der deutschen Sprache wird zu Bits
von Nils Schiffhauer
Das Wörterbuch der Gebrüder Grimm im Internet und auf CD-ROM. Ein Mausklick erschließt 84 Kilo Buch und 35 000 Druckseiten.
13.10.2002 | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften | Print, Web
Internationale intradisziplinäre Tagung zur Lexikographie
Welche Aufgabe haben Wörterbücher in einer sich dramatisch wandelnden Zeit? Die von der Berlin-Brandenburgischen u. der Heidelberger Akademie der Wissenschaften veranstaltete Tagung möchte Antworten geben.
Die Tagung zur Lexikographie ist die erste ihrer Art, an der (fast) alle der der wissenschaftlichen Lexikographie zuzuordnenden Projekte (daher intradisziplinär), unabhängig von ihrer Einbindung in Einzelsprachenphilologien (in diesem Sinne also interdisziplinär), beteiligt sind. Teilnehmer sind sowohl Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum als auch Experten aus Nachbarländern. Die hervorragende Stellung der deutschsprachigen Lexikographie in der Tradition der Lexikographie der europäischen und außereuropäischen Sprachen soll als Basis dienen für eine Standortbestimmung in einer als krisenhaft empfundenen Zeit.
Die traditionelle, der Lexikologie verpflichtete Lexikographie soll erstmals in einem solchen Rahmen in Bezug gesetzt werden zu den Möglichkeiten einer digitalen Textauswertung. Es sind Wege zu finden für die wissenschaftliche Verwertbarkeit von digital gewonnenen Materialmassen und für die Einbindung solcher Materialien in die der Anthropologie verpflichteten Lexikographie.
02.10.2002 | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften | Print, Web
Europas Wörterbücher - Pfeiler der Bildung
Standortbestimmung im Rahmen einer internationalen Tagung in Berlin vom 13. bis 16. Oktober 2002 veranstaltet von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften .
Europa wächst zusammen. Grenzen werden weniger als Abgrenzungen denn als Kontakträume wahrgenommen, als Räume, in denen Kommunikation unterschiedlicher Völker, Sprachen und Kulturen stattfindet. Die Wörterbücher Europas haben hier ihren Platz: Sie haben immer schon Wanderungen von Wörtern und Sachen über die Grenzen hinweg abgebildet. Sie speichern das kulturelle Erbe, ohne welches eine Vermittlung von Bildung nicht möglich ist. Die rege Beteiligung von 55 Wörterbuchprojekten aus zehn Ländern an der Tagung zur Lexikographie, die vom 13. bis 16. Oktober in Berlin stattfindet, belegt die Bereitschaft der Wissenschaftler, sich in den Dienst der Bildung zu stellen.
Bei dieser Tagung, bei der sich erstmals die Lexikographen der deutschsprachigen Länder versammeln werden, geht es zunächst um fachbezogene Kernfragen, daneben aber auch darum, welchen Auftrag Wörterbücher in einer sich dramatisch wandelnden Zeit haben, wie man digital gewonnene Materialmassen fachlich seriös aufarbeitet, und wie man die Arbeitsergebnisse - also die Wörterbücher und damit ihre Inhalte - mit Blick auf den europäischen Kulturraum verknüpfen kann. Organisiert wird die Tagung von zwei Einrichtungen, die sich traditionell mit der Herausgabe von Wörterbüchern beschäftigen: der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die Veranstaltung.
01.10.2002 | Universität Trier | Print, Web
„Random Reading im Book of Words“
von: Thomas Burch
in: Unijournal 3/2002, S.25.
Ein „wörterbuch zum hausbedarf“, in dem „mit verlangen, oft mit andacht gelesen werden“ kann, hoffte Jacob Grimm mit dem Deutschen Wörterbuch zu begründen. 150 Jahre nach Erscheinen der ersten Wörterbuchlieferung scheint Ecke Bonk für die Documenta11 entwickeltes Projekt „Book of Words. Random reading“ diesen Wunsch nun Realität werden zu lassen, denn es animiert die Besucher der weltgrößten Ausstellung für moderne Kunst zum Schmökern im Grimmschen Wörterbuch und zum Nachdenken über Sprache.
06.09.2002 | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften | Print, Web
Komplettierung einer Documenta-Installation
Ecke Bonk fügt seiner Documenta-Installation "Book of words" die jüngste Lieferung des neubearbeiteten Grimm'schen Wörterbuchs der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ein.
Der Designer und Typosoph Ecke Bonk, der auch das Logo der aktuell präsentierten Documenta11 in Kassel gestaltet hat, möchte Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Kunst provozieren und darstellen. Diesem Konzept entsprechend, präsentiert er derzeit im Rahmen der Documenta das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm in Form einer Installation im Fridericianum, dem Arbeitsplatz der Brüder Grimm während ihrer Kasseler Bibliothekszeit.
27.06.2002 | FAZ | Print
Ecke Bonk zeigt deutsche Worte: 100 Tage, im 28 Sekundentakt
von Vera Hildenbrandt
Ecke Bonk beschäftigt sich mit Zeichensystemen. Für die Documenta11 hat er sich die deutsche Sprache vorgenommen.
26.06.2002 | Universität Trier | Print, Web
Random Reading im Deutschen Wörterbuch: Präsentation auf der Dokumenta 11
Aus dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften, Random Reading im Deutschen Wörterbuch Präsentation auf der Dokumenta 11
08.06.2002 | FAZ | Print
Streifzüge durch die Universität von Babel
von Thomas Wagner
Auf Plattform Nummer fünf ist die Kunst gelandet: Heute öffnet die Documenta 11 in Kassel ihre Pforten Reisende, die ihre Lektion in zeitgenössischer Kunst abholen möchten, begeben sich bitte auf "Plattform 5". Diese ist soeben gelandet. Doch keineswegs inmitten eines ins Visuelle verlängerten Debattierclubs im Nirgendwo der Vernetzung, sondern mitten in Kassel und als mehr oder weniger konventionelle Ausstellung. Fast alles, was auf der weiten Welt der Fall ist, gibt es hier, in Bild - und Ton, farbig und schwarzweiß. Abzulesen ist es von den Oberflächen von Fotografien, Videos, selten Gemälden, zu buchstabieren aus allegorischen Räumen oder zu erträumen inmitten von wuchernden Tischruinen, utopischen Architekturen und eigensinnigen Territorien.
14.05.2002 | Universität Trier | Print, Web
Repertorium Biblicum Medii Aevi auf CD-ROM und im Internet
von: Johannes Fournier
in: Unijournal 2002/3
Ein neues DFG-Projekt an der Universität Trier
Mit Schreiben vom 14. Mai 2002 bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein gemeinsam von der Theologischen Fakultät (Prof. Dr. Klaus Reinhardt) und vom Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften (Prof. Dr. Kurt Gärtner, Dr. Johannes Fournier) beantragtes Projekt zur Erstellung einer elektronischen Version des Repertorium Biblicum Medii Aevi, ein für alle an der inhaltlichen Erschließung mittelalterlicher Handschriften und der Geschichte
der Bibelexegese interessierte Forscher unverzichtbares Nachschlagewerk.
2001
01.10.2001 | Union der deutschen Akademien der Wissenschaften | Print, Web
Internationales Kolloquium "Standards und Methoden der Volltextdigitalisierung"
1999
05.11.1999 | Universität Trier Veranstaltung | Web
Laterna Magica-Show
Unter dem Titel "Die Laterna Magica-Show zwischen Wunder und Wissenschaft - ein schaulustiger Streifzug durch die Projektionskunst des 19. Jahrhunderts" findet - wohl zum ersten Mal in diesem Jahrhundert - am Mittwoch, 10. November 1999, um 20.30 Uhr im Kinosaal der Cinémathèque, Place du Theatre, Luxembourg, wieder eine Laterna Magica-Show durch die Kooperation der Trierer Medienwissenschaft mit der Cinémathèque Municipale de Luxembourg in der Region mit Karin Bienek, Ludwig Vogl und Ulrich Rügner am Klavier statt.