„Wenn ich ein Mann wäre und schreiben könnte!”

Die Schriftstellerin Dorothea Schlegel entdecken (verschoben vom 24.10.2024)

Einladung Dorothea Schlegel

Datum:

07.02.2025

Ort:

Online: https://lmu-munich.zoom-x.de/j/67068585315?pwd=VAJhqbGFd3NebrQFnl8ustjL6Go4ga.1
19 Uhr

Alles, was Sie benötigen, ist ein internetfähiger Computer mit Bild und Ton. Eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kategorie(n):

Veranstaltung
Yvonne Al-Taie im Gespräch mit Cosima Jungk und Martina Wernli über romantische Autorinnen, den Literaturkanon, Dorothea Schlegels Werke und deren Zugänglichkeit

Der Vorstand der Friedrich-Schlegel-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, das vielseitige Schaffen und Wirken von Dorothea Schlegel stärker in den Fokus zu rücken und zu würdigen. Daher lädt die Friedrich-Schlegel-Gesellschaft für den 07. Februar um 19 Uhr zu der Veranstaltung „Wenn ich ein Mann wäre und schreiben könnte!“ ein. Yvonne Al-Taie (Christian-Albrechts-Universität zu  Kiel) wird mit Cosima Jungk (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) und Martina Wernli (Universität Zürich/CH) über romantische Autorinnen, den Literaturkanon, Dorothea Schlegels Werke und deren Zugänglichkeit ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung eröffnet das neue online-Format der Friedrich Schlegel-Gesellschaft, die Dorothea Schlegel-Gespräche, das künftig jährlich zu Dorothea Schlegels Geburtstag ausgerichtet werden soll. Damit möchten wir die häufig vergessenen Autorinnen der Romantik sichtbar machen und Dorothea Schlegel als Autorin, Übersetzerin und Förderin der Künste einen festen Platz in der Friedrich Schlegel-Gesellschaft einräumen.

Wie bei vielen Autorinnen um 1800 sind Dorothea Schlegels literarische Beiträge, bis auf wenige Ausnahmen, bislang nur unzureichend erschlossen und schwer zugänglich. Obwohl Dorothea Schlegel eine wichtige Akteurin der Frühromantik war, ist ihre Rezeption in der literaturwissenschaftlichen Forschung marginal geblieben. Die RMU-Initiative „Sichtbar machen: Deutschsprachige Romantikerinnen um 1800“ (Frankfurt a. M./Mainz) möchte eine zugängliche Übersicht über die Werke von Autorinnen um 1800 bieten und sammelt dafür Daten aus Archiven, Bibliographien und Lexika. Die Veranstaltung am 7. Februar wird erste Ergebnisse präsentieren und über Chancen und Herausforderungen diskutieren. Am Beispiel der Werke Dorothea Schlegels wird deutlich, wie diese Arbeit neue Perspektiven auf das vielseitige Schaffen der Autorinnen und dadurch auf die Romantik ermöglicht und wichtige Impulse für weitere Forschungsarbeiten liefern kann.