Call for Papers | DHd2023

DHd 2023: Open Humanities, Open Culture

31.05.2022 | General

The 9th annual conference of the association “Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.” will take place at the University of Trier and the University of Luxembourg from 13 to 17 March 2023 on the topic “OpenHumanities, OpenCulture”. The organizers, the Trier Center for Digital Humanities of the University of Trier (TCDH) and the Center for Contemporary and Digital History of the Université du Luxembourg (C²DH), invite you to participate in the annual conference of the German-speaking Digital Humanities and look forward to an exciting week of conferences in the greater Trier-Luxembourg region.
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Bildnachweise: von links nach rechts, © Trier Tourismus und Marketing GmbH, Melanie Reuss Blick auf Trier, Hochöfen in Esch Belval, ©LFT_RenataLusso All rights, Blick über den Campus der Universität Trier sowie gold statue under blue sky by Dario Glionna on Unsplash

Tagungsthema

Ein wesentliches Element des Selbstverständnisses der Digital Humanities ist die Überzeugung, dass Forschung, Lehre und die wissenschaftliche Community grundsätzlich von Offenheit profitieren. Mit dem Tagungsmotto Open Humanities, Open Culture soll diese Überzeugung für die DH-Community und auch darüber hinaus sichtbar und explizit gemacht werden. Die Offenheit berührt alle Aspekte der wissenschaftlichen Praxis, sei es im Bereich der Daten (Open Data), der Software (Open Source), der Publikationen (Open Access), der Lehrmaterialien (Open Educational Resources) oder der fachlichen Selbstdefinition und Community (“Big Tent DH”).

Das Tagungsmotto hat durch die anhaltenden Debatten zu Open Access, durch aktuelle Diskussionen um die Reproduzierbarkeit von Forschung bei Offenlegung von Daten und Code und nicht zuletzt durch die fortschreitenden Prozesse des Mainstreamings und der Ausdifferenzierung der Digital Humanities und der damit verbundenen disziplinären Selbstvergewisserung einen erheblichen Aktualitätsbezug. Mit Blick auf jüngere Entwicklungen im nationalen und europäischen Urheberrecht für die Wissenschaft, unter anderem mit Blick auf die Regelungen zum Text und Data Mining, hat das Thema auch eine rechtliche und wissenschaftspolitische Dimension. Das Schlagwort “Open Humanities” knüpft dabei an das etablierte und sehr breite Konzept der “Open Science” an, möchte aber auch eine Diskussion über die besonderen Bedingungen der Offenheit in den Geisteswissenschaften anregen. Diesen liegen nicht in erster Linie Messdaten oder Survey-Daten zugrunde, sondern digitale Repräsentationen kultureller Artefakte im weitesten Sinne, mit ihren ganz eigenen Chancen und Herausforderungen (theoretischer, praktischer und rechtlicher Art) in Bezug auf “Offenheit” auch als epistemische Tugend. Das Schlagwort “Open Culture” soll einerseits die enge Anbindung der Geisteswissenschaften an das kulturelle Leben eines Ortes und einer Zeit betonen, andererseits aber auch die Anschlussfähigkeit der grenzüberschreitend organisierten Konferenz an die Ausrichtungsorte der Universität Luxemburg und Universität Trier mit ihrem reichen und diversen Kulturerbe.

Das Thema “Open Humanities, Open Culture” kann in den Workshops, Vorträgen, Postern und Panels sowohl diskursiv-theoretisch eine Rolle spielen, als auch praxisleitendes Prinzip sein. Die infrastrukturellen und technischen Grundlagen der Digitalisierung bedeuten für die Geisteswissenschaften insofern eine Herausforderung, als sich Lehrende wie Studierende mit neuen digitalen Techniken und Kompetenzen auseinandersetzen müssen. Diese “Digital Literacy” kann nicht rein theoretisch angeeignet, sondern nur durch praktischen, spielerischen und kritischen Umgang erlernt werden. In diesem Sinne bedeuten “Open Humanities” auch, dass in den (digitalen) Geisteswissenschaften ein offener Austausch mit Informationswissenschaften, Informatik und Data Science ebenso wie mit Natur- oder Technikwissenschaften notwendig ist, wenn die Potenziale der digitalen Forschungsinfrastrukturen, -daten und -werkzeuge kreativ ausgeschöpft werden sollen. 

Mögliche Themen sind deshalb:

  • Open Cultural Heritage Data
  • Forschungsinfrastrukturen: modular, verteilt, vernetzt?
  • Community Building zwischen Offenheit und Zielgruppenspezifik
  • Interdisziplinarität – Chancen und Herausforderungen
  • Digitales Publizieren – Open Access, Open Peer Review
  • Gesellschaftspolitische Implikationen von Open Data
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Digital Humanities: Texte, Bilder, Artefakte, Notentexte, Audiodaten und mehr
  • Reproduzierbarkeit in den DH: Strategien, Erfahrungen, Bedarfe
  • Open Educational Resources: Entwicklungsstand, Fallbeispiele, Anforderungen und Möglichkeiten
  • Open Access, Open Data in den Disziplinen
  • Linked Open Data: Potentiale, Trends, Anwendungsfelder
  • Kreative / artistische Aneignungen von (Open) Cultural Heritage Data

Über den Schwerpunktbereich Open Humanities, Open Culture hinaus sind Einreichungen zu allen weiteren Themen aus den Digital Humanities sowie die Vorstellung und Diskussion von positiven und negativen Projektergebnissen willkommen.

Die Universitäten Luxemburg und Trier laden Sie herzlich zur Teilnahme an der Jahrestagung der deutschsprachigen Digital Humanities ein und freuen sich auf eine ereignis-, erkenntnis- und diskussionsreiche Tagungswoche.                                       

Formalia

Es können eingereicht werden:

  • Vorträge (Einreichung von mindestens 1500, maximal 2000 Wörtern)
  • Vorträge im Doctoral Consortium (Einreichung von mindestens 500, maximal 750 Wörtern)
  • Panels (minimal drei, maximal sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein Einreichung von mindestens 1200, maximal 1500 Wörtern)
  • Poster (Einreichung von mindestens 500, maximal 750 Wörtern)
  • vor der Tagung stattfindende, halb- oder ganztägige Workshops (Einreichung von mindestens 1200, maximal 1500 Wörtern)

Für die Einreichung müssen Sie sich in ConfTool (Freischaltung erfolgt am 01.07.2022) registrieren und eine mit dem DHConvalidator-Webservice erstellte dhc-Datei zur Begutachtung einreichen. Zusätzlich ist eine Kurzzusammenfassung der Einreichung mit ca. 100–150 Wörtern in ConfTool einzutragen. Die Einreichungen, die den Charakter von regulären, dauerhaft zitierfähigen Kleinpublikationen haben, werden sowohl in der Zenodo Community des DHd-Verbandes veröffentlicht (individuell und in der Tagungspublikation) als auch gemeinsam mit den Kurzzusammenfassungen auf der Website der Tagung und im Tagungsprogramm. Über den DHConvalidator erhalten Sie auch ein Template zur Einreichung von Word- bzw. OpenOffice-Formaten mit den Guidelines für Zitate, Quellenangaben und Bibliographie.

Die Frist für die Einreichungen läuft am 03.08.2022 (23:59 Uhr, MESZ) ab. Bitte beachten Sie: Wie bereits bei der DHd2022 wird diese Frist nicht verlängert.

Die Begutachtung der Einreichungen erfolgt nach einem Open Peer Review-Verfahren, bei dem die Namen der Einreichenden und Begutachtenden gegenseitig offengelegt werden (sog. open identities), die Reviews selbst werden nicht veröffentlicht. Eine Benachrichtigung darüber, ob die Einreichung angenommen wurde, wird voraussichtlich bis 15.11.2022 versandt. Rückfragen zur Einreichung richten Sie bitte per E-Mail an: dhd2023 [at] uni-trier.detarget="_blank"

Die primäre Sprache der Veranstaltung ist Deutsch. Vorschläge sollen in deutscher Sprache eingereicht werden, sie können aber auch auf Englisch eingereicht werden. Die Beiträge sollen auf Deutsch vorgetragen werden, sie können aber in begründeten Fällen auch auf Englisch vorgetragen werden.

Jede Person darf nur eine einzige für einen Vortrag oder ein Poster vornehmen (Rolle: ›Vortragende Person im ConfTool‹) und nur einen Vortrag halten. Die Ko-Autorschaft bei maximal zwei weiteren Einreichungen (Vortrag oder Poster) ohne Beteiligung an der Präsentation ist möglich. Zusätzlich kann jede Person an maximal einer Panel- oder Workshop-Einreichung beteiligt sein. Jede Arbeitsgruppe des DHd hat darüber hinaus die Möglichkeit zu einer zusätzlichen Einreichung (Workshop, Panel, Poster), die als solche gekennzeichnet werden muss. Es wird empfohlen, bei Einreichungen mit mehreren Einreichenden in einer Fußnote zu Beginn der Einreichung die Rollen der Einreichenden nach der CRediT-Taxonomie (https://credit.niso.org/) auszuweisen (etwa in der Form: „Contributor Roles: Vorname1 Name1 (Conceptualization), Vorname2 Name2 (Software), Vorname3 Name3 (Writing – review & editing).“

Es wird davon ausgegangen, dass angenommene Beiträge von den Einreichenden persönlich und vor Ort vorgestellt werden. Es besteht kein Anspruch auf Zuschaltung oder Übertragung aus der Ferne, in begründeten Ausnahmefällen werden sich die Veranstalter um Lösungen bemühen.

Eine Einreichung für eine wissenschaftliche Präsentation hat üblicherweise Referenzen, die am Ende in einer Bibliographie aufgelistet werden. Diese werden bei der Ermittlung der Textlänge nicht berücksichtigt. Alle Wörter davor (z. B. Bildunterschriften) werden gezählt.

Eine gute Einreichung folgt den Prinzipien guter wissenschaftlicher Arbeit und beschreibt in inhaltlich und formal strukturierter Weise Forschungsfrage, Material, Methode und Ergebnisse. Bitte beachten Sie, dass es sich bei Ihren Einreichungen um zwar kleine, aber vollwertige wissenschaftliche Publikationen handeln soll, die entsprechend veröffentlicht werden können. Falls Unklarheit über die Form der Einreichung besteht, empfiehlt sich ein Blick in gelungene Beispiele der letzten Tagung: Das Book of Abstracts zur DHd2022 gibt einen Überblick über angenommene Vorträge, Panels, Poster und Workshops. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Blick in die Handreichung für den Begutachtungsprozess der DHd2023.

a) Vorträge

Vorträge (Textlänge: mindestens 1500, maximal 2000 Wörter) stellen unveröffentlichte Ergebnisse dar und/oder berichten über die Entwicklung von signifikanten neuen Methoden oder digitalen Ressourcen und/oder stellen ein methodisches bzw. theoretisches Konzept vor. Für die einzelnen Vorträge sind 20 Minuten Präsentationszeit und zehn Minuten für Fragen vorgesehen. Es wird erwartet, dass in der Einreichung zumindest signifikante Zwischenergebnisse vorgelegt werden. Vortrags-Einreichungen sollten den Forschungsbeitrag in geeigneter Weise auf dem Hintergrund des Forschungsstands kontextualisieren und seine Bedeutung für die (digitalen) Geisteswissenschaften oder einen jeweiligen Teilbereich daraus deutlich machen. Ein Literaturverzeichnis ist beizufügen. Für die Ankündigung von Vorhaben, zu denen noch keine Zwischenergebnisse vorliegen, ist das Posterformat vorgesehen.

Zu angenommenen Vortrags-Einreichungen muss unter Berücksichtigung der Gutachten bis zum 15.12.2022 eine Camera-Ready-Version im Umfang von max. 2.500 Wörtern eingereicht werden.

b) Panels

Panels bieten drei bis sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ein Thema zu diskutieren, das den Bereich eines einzelnen Projektes, Projektverbundes oder Forschungsstandorts überschreitet. Es wird dazu ermuntert, insbesondere Panels mit Bezug zum Tagungsthema einzureichen. Es ist darauf zu achten, dass ein Panel nach Kriterien der Diversität besetzt sind. Es wird erwartet, dass von der 90-minütigen Sitzung nicht mehr als ein Drittel auf vorbereitete Statements entfällt und die Aussprache innerhalb des Panels genügend Zeit für eine Diskussion mit dem Publikum lässt (ca. 30 min). Die Panel-Organisatorinnen und -Organisatoren reichen eine kurze Beschreibung des Themas im Umfang von mindestens 1200, maximal 1500 Wörtern ein und bestätigen die Bereitschaft der aufgeführten Personen, am Panel teilzunehmen. Für die Annahme einer Paneleinreichung ist die stringente Darlegung des thematischen bzw. methodischen Zusammenhangs der Einzelbeiträge von entscheidender Bedeutung.

c) Posterpräsentation

Poster (Textlänge: mindestens 500, maximal 750 Wörter) können zu jedem Thema des Call for Papers eingereicht werden. Sie können auch den Stand einzelner Projekte anschaulich beschreiben. Die Poster werden jeweils gemeinsam mit den Einreichungen in der Zenodo Community des DHd-Verbandes unter einer CC-BY-Lizenz publiziert und – flankierend zur Posterausstellung auf der Tagung – in einer virtuellen Posterpräsentation gezeigt. Poster, die für die Präsentation angenommen werden, müssen deshalb von den Präsentierenden bis spätestens zum 28.02.2023 als Datei über ConfTool eingereicht werden. Nähere Informationen zum Prozedere werden den Posterpräsentierenden nach der Annahme mitgeteilt.

d) Vor der Tagung stattfindende Workshops

Als Workshops können unterschiedliche Formate vorgeschlagen werden: Neben Lehr-, Fort- und Weiterbildungsformate oder Tutorials (z. B. zu bestimmten Themen, Technologien, Tools, Schlüsselqualifikationen) können auch kollaborative Arbeitsformen zu Themen und/oder Daten (z.B. Hackathons, Barcamps, Tool-Testings) sowie längere, auf einen vorab definierten Output ausgerichtete Treffen von DHd-Arbeitsgruppen eingereicht werden.

Workshops dauern einen halben Tag (4 Stunden, inkl. Pause) oder zwei halbe Tage (7-8 Stunden, inkl. Pausen) und werden am Montag und Dienstag der Tagungswoche stattfinden. Die Einreichungen müssen die folgenden Informationen enthalten:

  • Titel und eine kurze Beschreibung des Themas (mindestens 1200, maximal 1500 Wörter), die vollständigen Kontaktdaten aller Beitragenden sowie einen Absatz zu deren Forschungsinteressen
  • Angaben zum Format
  • Angaben zum Zielpublikum, insbesondere zu notwendigem Vorwissen
  • die Zahl der möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • Angaben zu einer etwa benötigten technischen Ausstattung
  • den für den Workshop spezifischen Call for Papers, falls ein solcher veröffentlicht wird

Von den Workshopleiterinnen und -leitern wird erwartet, dass sie sich für die Tagung anmelden. Von der Anmeldung ausgenommen werden können nur Vortragende, die ansonsten nicht an weiteren Veranstaltungen der Tagung teilnehmen.

e) Doctoral Consortium

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein besonderes Ziel der Jahrestagung des Verbands »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. Für die DHd2023 können in diesem Sinne gesondert Vorträge zu einem Doctoral Consortium eingereicht werden, das dazu dienen wird, Dissertationsvorhaben ausgewählter Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Tagung vorzustellen. Neben der Möglichkeit die eigenen Dissertationsthemen im Rahmen eines Vortrags vorzustellen, besteht die Möglichkeit individuelles Feedback durch Professorinnen und Professoren außerhalb des engeren Betreuer*innenkreises zu erhalten und so das eigene Promotionsvorhaben thematisch und methodisch weiterzuentwickeln.

Exposés (Umfang 500-750 Worte, plus Literaturverzeichnis) zum Doctoral Consortium können bis zum 03.08.2022 auf dem üblichen Weg über das ConfTool als Beitrag der Art (Konferenztrack) “Doctoral Consortium” eingereicht werden. Die Einreichenden der besten Exposés werden zum Doctoral Consortium eingeladen. Für diese entfällt die Teilnahmegebühr an der Tagung; zudem werden die Kosten für eine Übernachtung nach Möglichkeit durch die Veranstalter übernommen. Zusätzliche Übernachtungen und Reisekosten tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst. 

Darüber hinaus ist geplant, durch die Einwerbung von Fördergeldern Reisestipendien an Vortragende und Beteiligte zu vergeben, denen nur geringe oder keine finanziellen Mittel im Rahmen eigener Stellen und Projekte zur Verfügung stehen. Auf diese Reisestipendien werden sich auch Teilnehmende am Doctoral Consortium bewerben können. Zu den Reisestipendien wird ein separater Call veröffentlicht.

f) Anderes

Die Jahrestagung bietet Raum für begleitende Vernetzungstreffen, Arbeitsgruppensitzungen und Ähnliches. Raumbedarfe und Termine sollen im Vorfeld mit den Organisatorinnen und Organisatoren der Konferenz abgestimmt werden. Die lokalen Veranstalter werden hierzu im Vorfeld auf die AG-Convenor zugehen, um räumliche Bedarfe zu klären. Initiatoren für begleitende Vernetzungstreffen wenden sich bitte an die lokalen Veranstalter (dhd2023 [at] uni-trier.detarget="_blank") Parallele workshopartige Veranstaltungen sind nicht möglich und sollten als reguläre Workshops eingereicht werden.

Für einstündige Sitzungen der DHd-Arbeitsgruppen stehen Zeitslots am Donnerstag, 16.03.2023, zur Verfügung. Längere Veranstaltungsformate der DHd-Arbeitsgruppen sollten für das Workshop-Programm eingereicht werden.                                                       

Bewertung der Beiträge

Eine gute Einreichung beschreibt das gestellte Forschungsproblem, bezieht sich auf den aktuellen Forschungsstand, beschreibt die angewendete Methode und benennt das Ergebnis der Forschungen. Es wird empfohlen, auch die Erläuterungen der folgenden Kriterien in der Handreichung für den Begutachtungsprozess der DHd2023 zu beachten. 

a) Kriterien

In der Begutachtung von Vorträgen, Panels und Postern werden die folgenden Bewertungskriterien angelegt:

  • Allgemeine Empfehlung zur Annahme (4-fach gewertet)
  • Es handelt sich um einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der DH (3-fach gewertet)
  • Der Stand der Forschung ist hinreichend dargestellt (u.a. durch eine Bibliographie) (2-fach gewertet)
  • Die Forschungsmethodik wird nachvollziehbar beschrieben und angemessen reflektiert(2-fach gewertet)
  • Die Einreichung ist verständlich formuliert (1-fach gewertet)
  • Die Einreichung erfüllt alle formalen Kriterien (1-fach gewertet)

In der Begutachtung von Workshops werden die folgenden Bewertungskriterien angelegt:

  • Allgemeine Empfehlung zur Annahme (4-fach gewertet)
  • Es handelt sich um einen inhaltlich relevanten Beitrag zum Gegenstandsbereich der DH (3-fach gewertet)
  • Der Bezug zur Forschung ist hinreichend dargestellt (u.a. durch eine Bibliographie) (2-fach gewertet)
  • Didaktische Methodik und Ablauf des Workshops sind verständlich und realistisch beschrieben (2-fach gewertet)
  • Die Einreichung ist verständlich formuliert (1-fach gewertet)
  • Die Einreichung erfüllt alle formalen Kriterien (1-fach gewertet)

b) Bewertungsskala (Punkte)

  • 5 – trifft völlig zu
  • 4 – trifft weitgehend zu
  • 3 – trifft eher zu
  • 2 – trifft eher nicht zu
  • 1 – trifft weitgehend nicht zu
  • 0 – trifft gar nicht zu

Es können demnach maximal 65 Punkte erreicht werden.

c) Einreichungen für das Doctoral Consortium 

Einreichungen für Vorträge im Doctoral Consortium werden von einem vom Programmkomitee der DHd2023 eingesetzten Kreis von Professorinnen und Professoren in Hinblick auf 

  1. die Bedeutung und Begründung der Forschungsfrage, 
  2. die allgemeine wissenschaftlichen und fachlichen Güte der Ausarbeitung, 
  3. den potenziellen Beitrag für das Kolloquium und 
  4. den potenziellen Nutzen für die Bewerberin bzw. den Bewerber bewertet.

Tags: Dissemination and Community Building in the DH